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Dieses Thema hat 38 Antworten
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08.10.2011 16:03
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Genau, für mich und meinen Hund ginge es eben garnicht. Ich bin hektisch, der Hund ist hektisch, wir sind absolute Neulinge im Hundesport, da würde ich mir sicher keine zwei ähnlichen Sportarten aussuchen. Und ich sehe an manch anderen Hunden, daß es die Herrchen und Frauchen eben auch besser gelassen hätten (haben da ein paar THS-Agility-Beispiele im Verein...). Bei fortgeschrittenen Hunden und Hundeführern klappt es sicher, das glaub ich wohl.

Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 39.422



08.10.2011 16:45
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Zitat von Nitni
Das wiederum halte ich für reinen persönlichen Ergeiz. Der Hund hat keine Vorteil davon, beide Sportarten auzuüben. Eher im Gegenteil.


Das verstehe ich nicht. Erstens gehst Du immer noch davon aus, daß sich beides für die Hunde beißt. Daß dem nicht so ist, sondern ein Problem nur durch die Menschen gemacht würde, ist meine (und in diesem Fall wohl auch die von Kerstin) Position. Zweitens hat es nichts mit persönlichem Ehrgeiz zu tun, wenn ich mir besonders auf die Fahnen schreibe, stets klar mit meinen Hunden zu kommunizieren. Darin liegt meinem Verständnis nach IMMER der Schlüssel zu JEDEM Erfolg. Entsprechend verhalte ich mich immer so und lehre es auch NIE anders. Es kommt also nur meinem Ideal von klarer "Gesprächsführung" entgegen, wenn ich es AUCH im Sport beherzige. Und genau dann, wenn ich die Maxime generalisiere, entsteht für die Hunde auch an diesem Punkt einfach kein Problem, kann es gar nicht entstehen.

Aber wie gesagt, das ist wohl eine grundlegende Herangehens- und Wahrnehmungsfrage.

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa, Ritter Parcifal und Prince Maddox sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben und Spitzbub Ilias

----

"Die Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden."
(Papst Franziskus)

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



08.10.2011 21:03
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Zitat von Nitni

Das wiederum halte ich für reinen persönlichen Ergeiz. Der Hund hat keine Vorteil davon, beide Sportarten auzuüben. Eher im Gegenteil.



Für mich hat es auch nicht unbedingt was mit Ehrgeiz zu tun, unter dem der Hund leiden muss!
Eher eine Herausforderung, meine Fähigkeiten zu verbessern und mich noch besser auf den Hund einstellen zu können.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Nitni_gs


09.10.2011 14:59
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Zitat von Elektra

Zitat von Nitni
Das wiederum halte ich für reinen persönlichen Ergeiz. Der Hund hat keine Vorteil davon, beide Sportarten auzuüben. Eher im Gegenteil.


Das verstehe ich nicht. Erstens gehst Du immer noch davon aus, daß sich beides für die Hunde beißt. Daß dem nicht so ist, sondern ein Problem nur durch die Menschen gemacht würde, ist meine (und in diesem Fall wohl auch die von Kerstin) Position.




Ääähm? Hast du meine Texte überhaupt gelesen? Ich habe bereits mehrfach betont, dass ich das Problem nicht bei den Hunden sehe, sondern bei den Menschen.
Ich habe auch geschrieben, dass es just 4 fun wohl kein Problem sein wird. Man muss dann halt damit leben, dass der Hund bei einer Fährenprüfung wahrscheinlich nie sonderlich viel reißen wird.
Ich glaube die Schwierigkeiten fangen an, wenn man beides auf einem guten Niveau betreiben möchte. Ich denke vom Fährtenhund zum Mantrailer würde ganz gut gehen, da der Hund beim Trailen viel freier und natürlicher arbeiten darf. Wenn man mit seinem Hund aber bereits Mantrailing macht und dann Fährten möchte, wird man meiner Meinung nach ohne Korrekturen nicht auskommen, da das Suchverhalten beim Fährten für den Hund doch recht unnatürlich ist. Es wird für den Hund schwer nachvollziebar sein, warum er jetzt plötzlich die Fährte nicht verlassen darf.

Wie gesagt, ich denke zur reinen Auslastung und ohne Wert auf besondere Genauigkeit zu legen wird es kein Problem sein. Wenn ich es aber richtig machen möchte und auch Prüfungen gehen möchte ist Mantrailing für das Fährten sehr kontraproduktiv. Barbara, tut mir leid, aber ich würde es auch dir nicht zutrauen, beides auf gutem Niveau zu betreiben. Zumal du ja soweit ich weiß in beiden Gebieten noch völlig unerfahren bist.

Ich sehe keinen Sinn darin, den Hund in Konflikte zu bringen und zwei sich überschneidende Sportarten auszuüben. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit Situationen geben, wo er beim Fährten auf sein Mantrailing Repertoire zurückgreifen wird, einfach weil es etwas sehr natürliches ist. Ich müsste dies ständig korrigieren, was für mich nichts wäre. Und Herausforderungen kann ich mir auch genügend woanders suchen.

Das ist meine Meinung, einfach weil ich regelmäßig sehe, wie meine Hunde beim Trailen arbeiten. Wenn ich dagegen einen Fährtenhund sehe, denke ich, dass sich meine Hunde jetzt im nachhinein nicht mehr so einfach in dieses starre, eher unnatürliche Fährtenmuster pressen lassen würden. (Ich rede hier übrigens über Prüfungsfährten, nicht über reine Spaßfährten.)

Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 39.422



09.10.2011 18:57
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Zitat
Ääähm? Hast du meine Texte überhaupt gelesen?


Spar Dir sowas bitte endlich. Meiner Meinung nach handelt es sich einfach nicht um überschneidende Arten der Arbeit. Damit, daß Du das hier wieder so behauptest, belegst Du meine vorherige These doch erneut.

Nochmal: Bei sorgfältigem Aufbau und klarer Signalgebung können Hunde, die grundlegend für diese Arbeit geeignet sind, beides auf hohem Niveau arbeiten. Dazu gehören u.a. die für entsprechende Aufgaben vorselektierten Diensthunde.

Zitat
Barbara, tut mir leid, aber ich würde es auch dir nicht zutrauen, beides auf gutem Niveau zu betreiben.


Ich weiß nicht, was das hier soll. Es ging hier um die Frage, ob Trailen und Fährten sich ausschließen, nicht um meine Qualifikation als Hundeführer. Inhaltlich: Ich fährte und mache Drogensuche mit Athos, Ben hat parallel fährten und Gegenstandssuche betrieben. Die Beurteilung der Qualität dieser Arbeit sowie deren Aufbau liegt in qualifizierten Händen. MIR reicht das.

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa, Ritter Parcifal und Prince Maddox sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben und Spitzbub Ilias

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(Papst Franziskus)

Kika



Beiträge: 2.989


09.10.2011 22:01
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Ich kann jetzt nichts Konkretes zum Fährten und Trailen sagen, aber vielleicht kann man das etwas mit der jagdlichen Arbeit vergleichen:

Vor gut einem Jahr habe ich mit Genna eine jagdliche Prüfung gemacht, die u.a. zwei Prüfungsaufgaben hatte.

1. Schleppe:
Es wurde für den Hund nicht sichtbar eine Hasenschleppe über gut 300m gezogen.
Der Hund muss diese Schleppe verfolgen und den Hasen/das Kaninchen am Ende der Schleppe finden und zum Halter bringen.

2. Freie Verlorensuche:
Es werden mehrere Enten und Kaninchen in einem Waldstück ausgelegt. Der Hund soll frei und selbständig die Stücke suchen und apportieren.

Es wird auch hier sorgfältig darauf geachtet, dass die Schleppe nicht zur Verlorensuche wird. Das ist bei sorgfältigem Aufbau und deutlicher Signalgebung aber kein Problem.
Beides ist eine Suche, wird aber völlig anders gearbeitet und wird in einer Prüfung verlangt.
Das war für Genna gar kein Problem.

Seit dieser Prüfung habe ich aber nur noch Verlorensuche mit Dummies gemacht. Vor einigen Wochen hatte ich wieder Lust eine Schleppe (mit Felldummy) zu ziehen und freute mich darauf, Genna dabei beobachten zu können.
Fehlanzeige - sie lief ein kurzes Stück die Schleppe und begann dann eine freie Suche.
Ich werde jetzt wieder mehrere Schritte zurückgehen müssen, damit sie auf der Schleppe bleibt. Sie hat also offensichtlich den Unterschied vergessen....

Ich weiß nicht genau, ob man das mit Fährte und Trailen 1:1 übertragen kann...aber ähnlich ist es vielleicht schon, oder?

Und somit denke ich, dass Ihr alle irgendwie Recht habt!


Liebe Grüße Claudia mit Ephi&Genna

Kafrauke

Amazone ohne Nudelholz und Leidensfähigkeit, jetzt mit neuer Frisur

Beiträge: 7.324



09.10.2011 23:13
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Ich habe ehrlich gesagt gar keine Ahnung vom Fährten.
Aber was das trailen angeht,ist das tolle an der Sache ja irgendwie,dass es nicht aufgebaut ist wie viele andere Übungen,sondern der Hund macht quasi alles allein,er fällt entscheidungen und setzt seine Fähigkeiten ein. Der Mensch ist ,in diesem Fall,der Unwissende und Anfänger und muss lernen.

Also baut der Hund den Menschen auf,indem er ihm beibringt seine Signale zu lesen und ihm zu vertrauen.

Ich habe auch immer ohne Markirungen getrailt um meinen Hund nicht zu beeinflussen und er überrascht mich oft mit krassen Strecken,die ich ihm eigentlich nicht "geglaubt" hätte.

Daher muss ein Mantrailer eben sehr selbstbewusst sein und ich hätte etwas Angst,ihm seine Entscheidungsfähigkeit zu nehmen,wenn ich eine andere ,aber irgendwie ähnliche Sache,nach so engen Regeln aufbaue.

Ich finde es übrigens sehr schade,wenn diese Diskussion in einem gereizten Ton geführt würde,ich stelle es mir jedenfalls schwierig vor und denke,dass es für viele(nicht alle) Hunde und Hundeführer von Nachteil wäre.
Egal ,wer der unfähige Part ist.

Ich bevorzuge,es mich manchen Herausvorderungen nicht zu stellen,wenn ich keinen Nutzen darin sehe,für andere ist der Nutzen gerade die Herausvorderung.

Menschen sind unterschiedlich und Hunde auch!



Wenn ich -grundsätzlich- aversiv mit meinem Hund trainiere, dann macht das auch was mit mir - und nichts was auf OMMMM endet.


Ines mit Yuri, Freddy und Ursula sowie Lukas im Herzen

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10.10.2011 00:13
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Zitat von Kafrauke

Daher muss ein Mantrailer eben sehr selbstbewusst sein und ich hätte etwas Angst,ihm seine Entscheidungsfähigkeit zu nehmen,wenn ich eine andere ,aber irgendwie ähnliche Sache,nach so engen Regeln aufbaue.



Ist beim Fährten nicht anders.
Nur in der ersten Prüfungsstufe legt der Hundeführer selber die Fährte, dann weiß er (im Normalfall) nicht, wo die Spur verläuft, ergo muß er sich auch auf den Hund verlassen.

Und so wie ich es gelernt habe, wird auch von Anfang an darauf geachtet, das der Hund sich selber wieder einsucht, wenn er die Spur verloren hat.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

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13.10.2011 07:38
RE: Schutzfoxl??? Zitat ·antworten

Ich hatte nun gestern Gelegenheit, mit Peter über diese Frage zu sprechen. Er sagte, wörtlich, sorry, ich zitiere nur, als ich fragte, ob sich Mantrailen und VPG-Fährte gegenseitig "stören" oder gar ausschließen: "Quatsch, warum sollten sie?" Wir waren uns einig, daß man sorgfältig führen muß, aber das muß man eben immer. Und auch er wies noch einmal darauf hin, daß bei der Polizei oft sogar noch mehr solcher Trennungen nötig sind und die Hunde sie auch bewältigen.

So Trailen und Vpg-Fährten viele Diensthunde, erlernen zusätzlich noch Spezialdisziplinen (Spürhundausbildung z.B. Rauschmittel, Leichen etc.) und beherrschen zudem noch die Gegenstandssuche.

Auch auf einer anderen Ebene, auf der das noch einmal deutlich schwerer ist, weil es dabei a) um Triebe und b) um Instinkte bzw. Veranlagungen geht, müssen sie separieren, nämlich im zivilen Beißen (Dienst) und im Sport, den auch nicht wenige betreiben. Das eine wird im Vollschutz und mit der Möglichkeit für die Hunde, am ganzen Körper des Helfers zu beißen, gearbeitet, das andere nur mit Ärmel und ohne diese Möglichkeit. Auch das bekommen die Hunde, vorausgesetzt ihr Hundeführer ist gut, hin.

Viele Grüße
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