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Dieses Thema hat 119 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
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wildfang Offline




Beiträge: 32

14.09.2010 13:07
Territorialggression/Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben, wer mag ein bißchen mit mir brainstormen, wie man einen pubertierenden jungen HSH-Rüden mit zapfigen Anlagen am besten steuert

Angefügte Bilder:
DSCN0966.jpg  
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Nina Offline



Beiträge: 3.332

14.09.2010 13:14
#2 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Hi. Mich würde mal interessieren, ob es für Deinen Hund überhaupt etwas zu bewachen gibt. Habt Ihr z.B. ein großes Grundstück oder Pferde oder Hühner oder Kaninchen? Oder darf er gar nicht wachen?

critter Offline



Beiträge: 729

14.09.2010 13:39
#3 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Hallo,
Wie Nina habe ich zuerst viele Fragen. In dem anderem Thread hast du geschrieben, dass der Junge schon mal geschnappt hat. Konntest du die Situation genauer beschreiben? Vielleicht auch etwas darüber, wo ihr wohnt und was du bis jetzt mit Kailash unternommen hast? Wie benimmt er sich wenn ein Besuch kommt? Was darf er, was nicht?
@Nina
Für einem HSH gibt es IMMER etwas zu bewachen. Notfalls holt er sich ein Gegenstand und erklärt es zum Tabu - so etwas wie "darf" brauchen wir nicht zu diskutieren. Es ist tief verankert, instinktiv und zumindest bei Do Khyis praktisch Zwang. Die einzige Frage zu klären wäre wann und wie er zu wachen hat.
Barbara
PS. Anbei ein paar Bilder von meinem Gandhi:

Angefügte Bilder:
1-1.JPG   2.03.06.JPG   watchdogs.JPG  
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Nina Offline



Beiträge: 3.332

14.09.2010 14:36
#4 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat
Für einem HSH gibt es IMMER etwas zu bewachen. Notfalls holt er sich ein Gegenstand und erklärt es zum Tabu - so etwas wie "darf" brauchen wir nicht zu diskutieren. Es ist tief verankert, instinktiv und zumindest bei Do Khyis praktisch Zwang



Genau deshalb fragte ich. Denn wenn er bisher nichts "offiziell" zu bewachen hätte, dann wäre das meine erste Idee gewesen, ihm etwas zu suchen und zu seiner Aufgabe zu erklären.

Pauly Offline




Beiträge: 4.691

14.09.2010 14:45
#5 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat von Nina

Denn wenn er bisher nichts "offiziell" zu bewachen hätte, dann wäre das meine erste Idee gewesen, ihm etwas zu suchen und zu seiner Aufgabe zu erklären.



Das wäre jetzt auch mein Vorschlag/ Frage gewesen...aber ich habe von Herdenschutzhunden auch nicht wirklich eine Ahnung, sondern nur absoluten Respekt vor Leuten die sich dieser Anforderung stellen.

_________
Liebe Grüße, Christiane mit Charly und Paula

Lona ( gelöscht )
Beiträge:

14.09.2010 15:22
#6 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat von Nina
wenn er bisher nichts "offiziell" zu bewachen hätte, dann wäre das meine erste Idee gewesen, ihm etwas zu suchen und zu seiner Aufgabe zu erklären.

Darf ich fragen, wie man sich das Erklären vorzustellen hat?

critter Offline



Beiträge: 729

14.09.2010 16:26
#7 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Es geht ein wenig wie beim Shaping - der Hund bewacht, bellt, usw., der Mensch sagt entweder ja oder nein dazu.
Manchmal dauert es, bis der Hund mit Einschränkungen einverstanden ist. Was hilft ist enthusiastisches Lob, Kuscheln, Belohnen, wenn er das Richtige tut. Und scharfe Ansage/ins Haus rufen, wenn er etwas falsch macht.
Als Beispiel:
Nach der Umsiedlung hatten wir anfangs keinen Zaun. Einmal führte ich meine Hunde auf die Wiese zum Spielen, Ashar ist zurück geblieben und legte sich quer in der Eingangstür. Ich war so froh, dass er nicht abgehauen war, dass ich ihn gekuschelt und gelobt habe. Jetzt - 4 Jahre später - haben wir einen Zaun, die Tür ist fast immer offen und Ashar liegt immer noch dort... Er hat es als seine Aufgabe verstanden DIE Eingangstür zu bewachen. Nur marginal, es war keine Absicht von mir ihn solche Aufgabe zu geben. Pure Zufall.
Gandhi dagegen bewacht mich. Ich habe mich immer sehr gefreut, wenn er zu mir gekommen war, habe ich ihn angesprochen, gestreichelt, manchmal haben wir gespielt. Er lässt mich nicht aus den Augen. Wollte ich es? Ahem, nein. Aber so hat Gandhi meine Zuneigung verstanden.
Ich kann mit solchen Konsequenzen leben. Aber man muss teuflisch aufpassen, wie man reagiert.
Barbara

Marie Offline

vorlauter Hase, der immer noch glaubt, eine Chance gegen Hexen-Igel mit der Geheimwaffe "Baby" zu haben


Beiträge: 3.607

14.09.2010 16:30
#8 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Barbara, dein Hund bewacht dich? So richtig? Mit welcher Konsequenz?
LG

Liebe Grüße von Marie mit Coop[img]http://freesmileys.smiliesuche.de/hunde/hunde-smilies-0038.gif[/img]

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~Manchmal sitze ich da und denke
und manchmal sitze ich einfach nur da.~

critter Offline



Beiträge: 729

14.09.2010 17:08
#9 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Was meinst du mit "Konsequenz"?
Er bewacht micht tatsächlich. Wenn ich im Haus bin, ist das Haus bewacht und jede Bewegung draussen gemeldet. Gehe ich aus dem Haus, geht er nach und schaut mir zu.
Barbara

Marie Offline

vorlauter Hase, der immer noch glaubt, eine Chance gegen Hexen-Igel mit der Geheimwaffe "Baby" zu haben


Beiträge: 3.607

14.09.2010 17:12
#10 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Sorry, ich hab mich falsch ausgedrückt- mir schwirrte so eine Art "Fass Frauchen nicht an sonst knallt's" Szenario durch den Kopf.
LG

Liebe Grüße von Marie mit Coop[img]http://freesmileys.smiliesuche.de/hunde/hunde-smilies-0038.gif[/img]

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~Manchmal sitze ich da und denke
und manchmal sitze ich einfach nur da.~

critter Offline



Beiträge: 729

14.09.2010 18:00
#11 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat
mir schwirrte so eine Art "Fass Frauchen nicht an sonst knallt's" Szenario durch den Kopf.



Genau das hat er versucht. Ich habe lange nicht verstanden, was los war - jeder, den wir beim Spazierengehen getroffen haben, war ein Feind. Aufklärung hat mein Mann geliefert - endlich mal hat er Gandhi ausgeführt, einen Rüden getroffen und Gandhi... hat nichts getan. Er sass da und wartete bis mein Mann alles regelt. Da ist mir endlich gekommen, dass der Hund alle von mir weg haben will.
Barbara

Marie Offline

vorlauter Hase, der immer noch glaubt, eine Chance gegen Hexen-Igel mit der Geheimwaffe "Baby" zu haben


Beiträge: 3.607

14.09.2010 18:37
#12 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat von critter
Da ist mir endlich gekommen, dass der Hund alle von mir weg haben will.
Barbara



Alle Hunde oder auch Menschen?
LG

Liebe Grüße von Marie mit Coop[img]http://freesmileys.smiliesuche.de/hunde/hunde-smilies-0038.gif[/img]

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~Manchmal sitze ich da und denke
und manchmal sitze ich einfach nur da.~

Frau_v_B Offline



Beiträge: 859

14.09.2010 19:16
#13 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Dann klinke ich mich auch mal ein.
Interessant, was Critter schreibt Unser Samson darf den Garten bewachen, den Postboten (wir haben einen Zaun ) zur Sau machen und toben wie er lustig ist. Wenn dann aber einer von uns rauskommt und quasi übernimmt, klappt das oft -aber längst nicht immer- dass er dann zufrieden ist und sich ruhig neben uns setzt.
Was ich eigentlich möchte ist, dass Samson Menschen, die wir ins Haus lassen, toleriert. Er fällt niemanden an, aber bei einigen Personen (in der Regel Männer) kommentiert er jeden Atemzug. Ich stelle mich zwischen ihn und den Besuch, bremse ihn auch aus, wenn er vorprescht, mache durch Körpersprache und verbal klar, dass sein Verhalten unerwünscht ist. Schönfüttern hilft nicht. Er nimmt das Futter von mir - und wenn ich danebenstehe auch vom Besuch- aber es hat keine Wirkung.

Jooo, das wäre so unsere Baustelle: Garten und Haus gerne, aber ich bestimme, wer reindarf.

wildfang Offline




Beiträge: 32

14.09.2010 19:21
#14 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Leider kann ich nur eine kürzere Antwort geben, aber ich will unsere Situation grob umreissen.

Kailash mit 8 Wo zu mir gekommen und seitdem ständig bei mir (alleine sein zu wenig trainiert, da ich nie weiß wann ich heim komme und ehrlich gesagt, ich glaub ich vermiss ihn sonst, er leidet m.E. jedoch nicht unter Trennungsangst, wenn er denn doch mal alleine bleibt (frißt und bellt mäßig))

Er wohnt mit mir und drei Katzen im 1. Stockwerk eines Hauses ganz in der Pampas (Siedlung mit 5 Häusern, Wald, Felder) großer Garten für uns alleine; tags mit in der Arbeit (von Anfang an) Tierarztpraxis, ständig Kontakt mit Tieren und Menschen, wurde viel geknuddelt, bespielt, ist liebevoll, irrsinnig gut sozialisiert mit anderen Hunden, geht gerne ins Wasser, putzt meine Katzen, putzt mir die Ohre, lacht gerne und viel und ist ein Traumhund.

Da Folgsamkeit zu wünschen übrig ließ (in der Welpenspielstunde war er klasse, 5 Versuche je 1 Stunde bei vschd. Trainern ohne bleibenden Eindruck oder zu brutal. Mit etwa 5 Monaten das erste Mal, seit dem (er ist jetzt fast 2 Jahre alt)etwa 6 Vorfälle bei denen er Menschen gestellt (nicht gebissen, aber ein Loch bleibt beim Do Khyi schon wenn er festhält oder auch mal im Spiel)hat. Ganz schlimm ist es am Reitstall, der ganz nahe neben unserem Haus ist (habe dort ein Pferd und wir reiten auch immer aus). Das ganze Gebiet ist mittlerweile sein Territorium und die bekannten Auslöser (Fremd, schnell /Mofas etc., aber auch Kinder, schwarz/rot / eher männl. als weibl. werden gestellt.

Do Khyis liegen rum wie auf Schlaftabletten, sind aber schneller als das Licht beim vermeintlichen Eindringling und zeigen auch kaum Mimik. Warnknurren etc.: Fehlanzeige.

Oft haben fremde Leute im ohne zu fragen durchs Fell gestrichen, weil er ja so kuschelig aussieht. Gerade in der Stadt. Das war Gott sei Dank nie ein Problem. Jetzt hat er mal geschnappt. Ich muss umdenken lernen, er "kommt" erst richtig zwischen 2 und 4 Jahren. Wen er einmal kennengelernt hat, der ist sein Freund, da erinnert er sich ewig. Ich lerne gerade, dass er manche aber vielleicht nicht leiden mag.

Der wenige Besuch, den ich bis jetzt hatte, war, korrekt vorgestellt, kein Problem. Seit Februar bin ich bei einer Trainerin und froh, auf sie gestoßen zu sein. Ich kam über ihre Bücher (Stress bei Hunden etc. aber auch die anderer Autoren in ihrem Verlag, z.B. Herdenschutzhunde/Es würde Knochen regnen etc. auf sie.

Auch ich dachte immer: er braucht doch eine Aufgabe. Aber die Frage der Trainerin: Was wollen Sie, dass er Arbeitet? also wacht und stellt ... muss ich ganz klar mit "Nein" beantworten. Ich will für ihn Freilauf, keinen Maulkorb und keinen Wesenstest!!!! Deswegen ist er auch seit 2 Monaten kastriert (bis jetzt 0 Veränderung).

So, das war es für´s erste.Ich hoffe, es war nicht zu lang!

P.S. Habe heute mit Züchter telefoniert: alle seine Geschwister sind recht kernig, sein Urgroßvater kommt aus Nepal und ein weiterer Vorfahr war auch nicht ohne....

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Pauly Offline




Beiträge: 4.691

14.09.2010 19:29
#15 RE: Territoriale Aggression beim Herdenschutzhund Zitat · Antworten

Zitat von Lona
Darf ich fragen, wie man sich das Erklären vorzustellen hat?


Bei uns ist es so gelaufen; ich habe Charly (23kg Terrier der einfach nur mal gern etwas bewacht, also sicher wirklich absolut kein Vergleich zu einem HSH) ausdrücklich gelobt, wenn er im Arbeitszimmer meines Mannes gemeldet hat, das er was gehört hat. Manchmal hab ich auch einfach nur mitgemacht; etwa mit einem "ja, was ist denn da bloß?" aufgeregt aus dem Fenster gesehen, oder bin einfach nur angelaufen gekommen.
In jedem anderem Zimmer hat er ein ruhiges "Nein, da ist nichts" bekommen, oder auch ein kurzes "Schluß jetzt!", ggf. habe ich ihn dann auch auf seinen Platz geschickt.
Bei ihm ist es jetzt also so, das ich ihm die Tür zum Arbeitszimmer meines Mannes öffne, und er dort den Wachhund geben darf, inklusive Gebelle und großer Aufregung. Egal ob draußen Katzen schreien, oder eine Autotür klappt, er darf das lautstark melden.
Wird mir das zu blöd und zu laut, bitte ich ihn dort raus, und schließe die Tür....Feierabend für ihn.
Manchmal bittet er mich auch ihm die Tür zu öffnen, dann hat er "Wachbedürfnis", und das auch, wenn ich ihn anderweitig geistig ausgelastet habe, und er eigentlich müde im Kopf sein sollte.

Bei uns funktioniert es so ganz gut, und Charly bellt in anderen Räumen nicht mehr so viel und aufgeregt rum, wenn von draußen ein Geräusch zu hören ist. Eigentlich bellt er tagsüber dann gar nicht mehr (Sonderfälle wie klingeln an der Tür mal ausgenommen).
Kann auch sein, das er einfach nur gelernt hat das er in einem Raum bellen darf, in den anderen nicht...genau weiß ich das natürlich nicht.

_________
Liebe Grüße, Christiane mit Charly und Paula

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