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Dieses Thema hat 88 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
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Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.11.2011 15:45
#46 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

So meinte ich das auch. Der Rotti ist ja schon familientauglich, aber die Durchschnittsfamilie macht eben keinen Hundesport und ich bezweifle auch, das sie sich so wie ich täglich 2-3 Stunden dem Hund widmet. Das ist einfach so!
Und wenn ich mal krank bin und das nicht geht, dann ist das schon mal ok, aber auf Dauer eben nicht!

Chrissie Offline

mit Buffy Houdini, die auch vor Spülmaschinen-Tabs nicht halt macht


Beiträge: 1.726

25.11.2011 16:08
#47 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Hey Ihr Lieben,

ging es nicht hier um Jule und Bo?

Grüßle

____________________________________________________

Grüße von Chrissie mit Buffy und nie vergessener Sally

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.11.2011 18:52
#48 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Ähm richtig
Also dann wie geht's denn da so weiter Jule?

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

25.11.2011 19:58
#49 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Tja, so ist das mit den Feeds... Die verselbstständigen sich schnell mal. Ist aber keine uninteressante Diskussion.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
__________________________________________________________________________

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Skip ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2011 21:27
#50 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Zitat
Tja, so ist das mit den Feeds... Die verselbstständigen sich schnell mal. Ist aber keine uninteressante Diskussion.



Stimmt! Und vor allem hat Jule ja nun auch ein Tagebuch, wo es wirklich nur um Jule und Bo geht.

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

26.11.2011 02:30
#51 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Naja, so offtopic fand/finde ich das gar nicht. Es ging darum, ob bzw. inwiefern Hunde wie Malis oder Herder "anders" sein könnten bzw. sind. Und Bo ist ja nun einmal ein Herder, der aus meiner Sicht in gewisser Weise eben ein typisches Herder-Verhalten zeigt.

Zum Thema "Rassen" würde ich gerne ebenfalls noch etwas ergänzen. Eva hat schon viel von dem beschrieben, was ich auch hätte anmerken wollen. Wichtig ist, zu sehen, daß Malis und Herder eben auch heute für den Dienst oder Sport gezüchtet werden und letztlich gar keine Familienhunde sein sollen, wenn es nach dem meisten Züchtern geht. Manchmal kommen sie natürlich auch in solche, aber wenn Leute sie nur wegen ihres Aussehens und nicht wegen ihres Triebes/ihrer Eignung für Dienst oder Sport kaufen/anschaffen, sind die meisten dieser Hunde auch sehr schnell wieder zurück oder in Tierheimen. Heißt: Sie brauchen die spezifische Auslastung, weil sie aktuell "Gebrauchshunde" (welch schreckliches Wort, trifft es aber leider) sind und man genauso aktuell alles tut, um noch mehr Trieb, noch mehr "Potential" anzuzüchten, wobei man natürlich Wert auf nervenstarke, souveräne Hunde legt, also ganz konsequent das selektiert, was man früher und im richtigeren Gebrauch des Wortes "dominant" oder auch Führungspersönlichkeiten genannt hätte.

Werden solche Hunde dann falsch geführt, ist das katastrophales, als wenn man eine Rasse vor sich hat, die bereits stärker "domestiziert", also in Richtung Familientauglichkeit entwickelt ist. Rottis z.B. sind schon lange keine reinen Gebrauchshunde mehr, viele Menschen halten sie oder ihre Mixe in Familien, weil sie eben AUCH Kuschelbären sein können/sind und nicht unbedingt auf dem Hundeplatz Schutzdienst oder ersatzweise jede Menge Kopfarbeit brauchen. Gleiches gilt für Dobis, da gibt es längst "Schönheitslinien", die ihre ursprüngliche Griffigkeit bereits verloren haben, was auch bei Bordern, Aussies und besonders bei Labbies und Golden festzustellen ist. Reine Arbeitslinien gibt es, eben weil die Hunde, die ihnen entstammten, so schwer zu händeln waren, kaum noch, ganz bewußt hat man auf Alltags- bzw. Familientauglichkeit selektiert, und bei sehr, sehr vielen Linien hat zumindest dieser Teil der Auswahl auch funktioniert. Einmal davon abgesehen, daß man ihnen dabei leider oft auch die Fähigkeit zu vernünftigem caniden Kommunikationsverhalten genommen hat, das steht auf einem anderen Blatt.

Hunde, die Rassen angehören, die noch weit mehr für Arbeit jedweder Art gezüchtet werden, sind genau aus diesem Grund oft viel schwerer in unseren Alltag zu integrieren. Der Mali, der nicht beißen darf, ist schon unglücklich genug. Wenn er dann aber zur Auslastung ständig Bällchen geworfen bekommt, dreht er so am Rad, wie ich es selbst bei Arbeits-Borders noch nicht erlebt habe, und das ist schon furchtbar, finde ich. Dazu kommt, daß die Holländer und Belgier auch noch "denken" müssen, es gibt keine Wege, sie einfach mal ein bißchen durch rennen auszupowern. Einen Border oder Aussie kriegt man damit vielleicht müde, ein Mali oder Herder sagt nach drei Stunden Rennens am Rad: "Und was machen wir jetzt?"

Auf eine andere Art und Weise fallen übrigens Herdenschutzrassen, die nicht schon hier in Mode sind, also nicht schon hier selektiv gezüchtet werden, meiner Meinung nach durchaus in dieses Raster. Wer einen Kangal hat, der türkisches Landleben gewöhnt war, wird schnell an die Grenzen jeglichen Trainings kommen, wenn er dem Tierchen nicht zufällig auch eine Schafherde und die Möglichkeit, sich mal völlig frei und auch mal 200 Meter weit "von der Truppe zu entfernen", einfach, weil diese Hunde sind wie sie sind. Und auch bei ihnen ist eins der auftauchenden Probleme, wie eben verstärkt auch bei den Malis und Herdern, daß sie ein generell höheres Konflikt- und Aggressionspotential haben, das sich zeigen wird, wenn sie zuviel Streß und/oder Druck haben. Auch das ist bei anderen Rassen so flächendeckend sicher nicht so.

Letzten Endes ist es eine Frage der Verteilung, wenn man so will. Heißt (die Zahlen sind nur geschätzt, die Rassen als Beispiele gewählt, es geht nur um den Vergleich, nicht um Vollständigkeit): Von 100 Malis (oder Herdern) haben 90 in Konflikten eine höhere Bereitschaft, sich in Konflikten aggressiv zu verhalten. Von 100 Goldies sind es nur 10. Von 100 Rottis vielleicht 60. Oder: Von 100 Malis sind 95 extrem beutetriebig, so extrem, daß meiner Erfahrung nach keine andere Hunderasse damit zu vergleichen ist. Diese haben eine entsprechende Disposition zur Ressourcenverteidigung. Von 100 Pudeln sind vielleicht 10 beutetriebig, aber längst nicht so wie ein Mali. Von ihnen haben vielleicht zwei eine Veranlagung zur Ressourcenverteidigung. Von 100 Cockern haben 80 eine Disposition zur Ressourcenverteidung, sind aber vielleicht nur 10 beutetriebig im Sinne von Spielzeug"geilheit".

Sprich: In jeder Rasse kann alles vorkommen, wenn bei Malis und Herdern etwas vorkommt, ist es jedoch in der Regel besonders extrem UND in diesen Rassen kommen bestimmte Dispositionen dann auch noch besonders häufig vor.

Das heißt alles nicht, daß andere Hunde keine souveräne Führung bräuchten, daß andere Hunde nicht auch sorgfältig trainiert und behandelt werden müßten. Trotzdem unterschreibe ich, daß ich mit einem Kangal nie zu einem Trainer ginge, der keine Kangalerfahrung hat, mit einem Mali nie zu einem, der nicht selbst einen Mali hat. Wobei auch das keine Garantie für einen guten Trainer ist, wie wir alle wissen, denn nur, weil einer einen Mali oder Malierfahrung hat, kann er ja auch den falsch führen und ausbilden, ohne Frage. Da wird halt nur umgekehrt ein Schuh draus. ;-)

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

----

"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

QuoVadis Offline

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt


Beiträge: 3.201

26.11.2011 03:08
#52 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Wichtig ist, zu sehen, daß Malis und Herder eben auch heute für den Dienst oder Sport gezüchtet werden und letztlich gar keine Familienhunde sein sollen, wenn es nach dem meisten Züchtern geht. Manchmal kommen sie natürlich auch in solche,...



Was ich dann äußerst bedenklich finde!
Vor allem, wenn die Züchter selber nicht wissen, was sie da züchten, wie sollen sie da die richtigen Käufer für ihre Welpen finden.
Bezüglich der Andeutung von Eva, die Züchterin von Bo betreffend, ist mir in den Sinn gekommen, das ich im Vorfeld von Five`s Anschaffung Kontakt zu zwei Züchterinnen hatte, die auch jeweils einen Hund haben einschläfern lassen, weil sie ihn nicht geregelt bekamen.
Nach der Erfahrung mit Quo war das ein absolutes Ausschlußkriterium für mich.

Und es erzählt Dir so gut wie kein Züchter, was Du Dir da ins Haus holst, die meisten wollen doch nur die Welpen los werden!

Mir wurde erzählt, der Herder wäre ruhiger und souveräner als der Mali, nicht so aufgedreht und nervig.
Zwar ernsthafter, aber durchaus händelbar.
Im Herderforum auch keine klare Antwort, nur "Geh zu den Züchtern und schaue Dir die Hunde an."

Wenn ich da heute lese, hört es sich ganz anders an, da wird jeder Neuling mit Herder erstmal niedergemacht, wie er auf die Idee käme, er würde mit einem Herder klarkommen.

In meinem weiteren persönlichen Umfeld gibt es drei Leute, die ihren Herder wegen Aggressionsproblemen wieder abgegeben haben.
Soviel zum Auswahlverfahren der Züchter.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Lini Offline

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"


Beiträge: 4.836

26.11.2011 09:52
#53 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Einen Border oder Aussie kriegt man damit vielleicht müde, ein Mali oder Herder sagt nach drei Stunden Rennens am Rad: "Und was machen wir jetzt?"



Für Border gilt das auch nicht. Ich habe jetzt mehrere Border aus Arbeitslinie kennengelernt. Unter anderem meine Laufkollegin hat einen davon. Sie läuft Marathon und nimmt ihn mit zum Training. Nach ca. 35Km Joggen mit ihm, kommt sie nach dem Duschen runter und der Border steht schon wieder an der Tür mit genau der Frage im Blick "Und was machen wir jetzt?" Am Fahrrad ist es das gleiche Spiel.
Andere Hüten einfach ALLES, was ihnen über den Weg läuft und das 20 Stunden am Tag. Bens Mutter z.B. hatte gerade ihre Welpen bekommen und hing doch schon wieder vor dem Ziegengehege. Der Wurf vor Ben brachte sehr extreme Hunde hervor, da auch der Rüde aus der Arbeitslinie stammte. Sowohl Rüde, als auch Hündin waren sehr ursprüngliche Border mit kurzem Fell, nie enden wollender Power und unglaublich viel Hütetrieb ausgestattet. Bens Vater dagegen entstammte der Showlinie und Ben kommt eher nach ihm. Aber wenn ich an früher denke, mit wie viel Intelligenz er Aufgaben löste, welche Auffassungsgabe, welche Konzentrationsspanne, welchen Arbeitswillen er hatte. Das war der Wahnsinn. Dazu noch sein Aggressionsproblem. Wäre das noch mit einem sehr hohen Hütetrieb potentiert worden, ich hätte es nicht erleben wollen.

Border sind anders, als Malis oder Herder, aber sie sind ebensolche Spezialisten. Ich finde es sehr gefährlich, sie als geeignetere Familienhunde zu beschreiben, auch wenn das Aggressionspotential nicht so hoch sein mag. Aber sie sind hoch sensibel und durchschauen dich und deine Fehler unglaublich schnell.
Vielleicht muss man eben auch einen Border gehabt haben um deren Potential zu spüren.

Ich möchte damit nur sagen, wenn man sich einen mali oder Herder nicht zutraut, ist ein (ursprünglicher) Border keine bessere Alternative!

Liebe Grüße Linda, Juni und Piri
mit Sire Ben im Herzen vereint.
___________________________________________________________________________

"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Es wird kein Tag vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen." (Verfasser unbekannt)

Skip ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2011 10:32
#54 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Zitat

Ich möchte damit nur sagen, wenn man sich einen mali oder Herder nicht zutraut, ist ein (ursprünglicher) Border keine bessere Alternative!



Das glaube ich allerdings auch. Die Probleme sind etwas anders gelagert, aber nicht weniger aufreibend wenn sie auftauchen.
Gleiches kann auch für Cattle-Dogs gelten.

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

26.11.2011 10:48
#55 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Es muss eben einfach der Hund zur Lebenssituation passen, zur Bereitschaft des Halters den Hund rassegerecht zu führen und auszulasten. Wenn das nicht gegeben ist sind viele Hunde problematisch. Der Unterschied ist dann eben die Frage in welcher Form problematisch und wie Extrem. Pulis werden auch als die idealen Familienhunde beschrieben. Das würde ich so auch nicht unterschreiben.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
__________________________________________________________________________

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Wolfsblut Offline




Beiträge: 82

26.11.2011 11:08
#56 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Hallo ihr Lieben,

sorry ... zwei Tage musste ich mich jetzt fast "ausklinken". Die Arbeit hat mir keine Wahl gelassen. Aber jetzt ist ja endlich Wochenende

Zu der Rassedisposition muss man doch ehrlicherweise sagen: man sollte wissen, auf was man sich einlässt. Aber zur Disposition kommt auch mit Sicherheit zu einem großen Teil das eigene Verhalten, die Ausbildung und ihre Methoden und - wie Dittsche sagt - "das wirklich wahre Leben".

Ich - für meinen Teil - muss wissen, dass die Entwicklung des Hundes (egal welcher Rasse) in die ein oder andere Richtung gehen kann. Mein gesamtes Leben begleiten mich die Schäferhunde. DSH (nur "Leistung") und Mali. Dienstlich und privat. Und unter'm Strich denke ich, dass man sich selbst gegenüber so fair sein sollte, den "Hauptfehler" bei sich selbst zu suchen. Und nicht zuviel Gewicht auf die fixen Faktoren, wie zB. eben die Genetik legen sollte. Die kann man ja auch im Nachhinein nicht verändern. Das sind gegebene Voraussetzungen, die man wohl kennen sollte, aber auch nicht als "Ausrede" benutzen sollte, dass das Verhalten eines Hundes gekippt ist oder einfach nur nicht den Vorstellungen der "Gesellschaft" entspricht.

Nur als kleine Ergänzung, damit keine Missverständnisse entstehen: das ist nicht auf irgendeinen von euch gemünzt. Ich spreche da eher von Erfahrungen aus der Praxis, in der mir so einige gesagt haben "das ist eben ein XX... da kann man nix machen".

Aber noch mal zurück zur "Praxis":

Wie führt man denn einen Herder rassegerecht und lastet ihn rassegerecht aus? Was denkt ihr?

Liebe Grüße
Jule mit Caya & Bo

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26.11.2011 11:22
#57 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Nee, da hast Du schon recht, wenn ich und die anderen "herder- und malinösen" hier denken man könnte nix machen, dann wären wir sicher nicht hier und würden uns nen Wolf klickern.

Wolfsblut Offline




Beiträge: 82

26.11.2011 11:47
#58 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Apropos "Wolf clicker" ... ich werde dann auch mal wieder losziehen mit meinem Bengel die hannöversche Umgebung unsicher machen. Ich hoffe ja, dass ich durchs Clickern mir eher ein "Schaf klickere" ;) Wir werden sehen

Liebe Grüße
Jule mit Caya & Bo

Skip ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2011 11:52
#59 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Na dann viel Erfolg.
Da Bo ja auf Menschen und Hunde "abgeht", klicker doch direkt von Anfang an einfach schon aus weiter Entfernung alles was sich bewegt. Hauptsache positive Stimmungsmache!

Menschen in Sicht? Super! Hunde in 200 m Entfernung? Oder eben Click und Ball.
(Ob das bei Bo ok ist mit dem Ball zu bestätigen, wie Du im anderen Thread gefragt hast, kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht kenne, da würde ich lieber auf wirklich fachmännischen Rat vertrauen.)

Kendra Offline




Beiträge: 34

26.11.2011 13:25
#60 RE: Ich kann nicht mehr ... Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Hunde, die Rassen angehören, die noch weit mehr für Arbeit jedweder Art gezüchtet werden, sind genau aus diesem Grund oft viel schwerer in unseren Alltag zu integrieren. Der Mali, der nicht beißen darf, ist schon unglücklich genug. Wenn er dann aber zur Auslastung ständig Bällchen geworfen bekommt, dreht er so am Rad, wie ich es selbst bei Arbeits-Borders noch nicht erlebt habe, und das ist schon furchtbar, finde ich. Dazu kommt, daß die Holländer und Belgier auch noch "denken" müssen, es gibt keine Wege, sie einfach mal ein bißchen durch rennen auszupowern. Einen Border oder Aussie kriegt man damit vielleicht müde, ein Mali oder Herder sagt nach drei Stunden Rennens am Rad: "Und was machen wir jetzt?"




Ich wollt dazu noch was anmerken, weil mehrmals das Wort rassegerecht gefallen ist: Ich glaube nicht, dass ein Mali unbedingt Schutz machen muss, sondern auch mit Dummy-Arbeit, Fährten und Obedience ausgelastet werden kann. Ich wollte ursprünglich Schutz machen, habe 2 Anläufe unternommen und bin jedesmal auf einem Platz gelandet, wo mittels Starkzwang ausgebildet wurde. Diese Methoden hab ich auch gesehen und eben keine Alternative. Ich finde aber nicht, dass mein Mali deswegen unglücklich ist. In jedem Fall glücklicher als sie mit diesen Trainingsmethoden geworden wäre.

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