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Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



11.04.2011 03:06
Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hallo an Alle,

wie ihr schon erfahren habt, ist meine Lucy äußerst jagdbegeistert. Da ich aber Pferde habe möchte ich sie auch bei Ausritten mitnehmen. Ich hab das schon mal probiert. Zweimal vor langer Zeit. Und dieses Wochenende hab ich mich wieder mal getraut. Ich nehm sie dabei an die Leine. Ich möchte nämlich nicht das sie mir einen Ausflug ins Unterholz macht :-)
Es funktioniert soweit ganz gut, aber sie zieht sehr stark an der Leine. Es dauert ca.1 Std. bis sie sich etwas zurückfallen lässt und ruhiger wird. Sie fiebert im Wald extrem. Ich denke sie ist dort total reizüberflutet. Aber was soll ich dagegen tun? Ich hab immer Leckerli dabei und werfe die hin und wieder vom Pferd runter zu ihr.
Was gut funktioniert ist, wenn ich mit dem Pferd stehen bleibe.... dann setzt sich Lucy mittlerweile schon fast automatisch hin. Darüber bin ich schon sehr froh. Aber das andere.... dass sie sich kaum beruhigt im Wald... das macht mir Sorgen.
Ich habe auch immer den Clicker dabei. Nur leider kann ich ihn nicht einsetzen, da mir da eine zusätzliche Hand fehlt :-)
Schließlich habe ich die Zügel in einer Hand, in der anderen Hand die Hundeleine. Wenn ich jetzt auch noch clickern würde... das ginge nicht. Ich habs schon versucht. Das ist Chaos pur. Eben zu wenig Hände.
Habt ihr vielleicht eine Idee was ich machen könnte damit mein Hund nicht so viel Streß hat im Wald?
Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, dass ich sie jetzt jedesmal mitnehmen möchte. Vielleicht klappts ja dann.

Kathrin

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



11.04.2011 05:04
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Wie sieht es aus, wenn Du mit ihr zu Fuß im Wald bist?
Ich würde sie erst mal so "desensibilieren", nehme meine Hunde auch erst ans Fahrrad, wenn sie leinenführig sind.
Dann, am Pferd, mit offenem Gelände anfangen, nicht gleich in den Wald.
Habe mal einen Bericht gesehen, da wurde auf einem Reitplatz angefangen, erst später ins Gelände.

Zum Clicker - wie sieht es mit so einer kleinen Pfeife aus, wie sie die Zoopfleger benutzen? Oder die Delphintrainer.
Da braucht man keine Hand für.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Pauly



Beiträge: 4.691



11.04.2011 06:29
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Um eine Hand mehr frei zu haben, könnte man die Hundeleine an einem Bauchgurt fest machen. Das finde ich aber am Pferd ziemlich gefährlich, weil man dann nicht schnell loslassen kann (der Hund muß sich ja in Sicherheit bringen können, wenn sich das Pferd mal aufregt oder so).
Das geht also wohl nur, wenn das Pferd eine 100% Lebensversicherung ist. Und selbst dann...hm.

Allerdings kann man statt des Clickers ja wirklich etwas anderes nehmen; ein Markerwort z.B.
Statt zu clicken sagst du dann "click", und es gibt eine Belohnung. Das wird vorher konditioniert, wie der Clicker auch.

_________
Liebe Grüße, Christiane mit Charly und Paula

Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.461



11.04.2011 09:01
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ich habe das mit beiden Hunden erst auf dem Reiplatz geübt und tue dies eigentlich immer noch.
Es dauert halt. Dann taste ich mich immer weiter ins Gelände vor.
Wenn sie dann doch immer wieder ziehen, bleibe ich einfach stehen und Lotte und Paul müssen absitzen.
Erst dann geht es weiter.
Dieselben Lektionen müssen aber am Fahrrad und an der Hand ers sitzen- da hat Hanne recht.
Habe auch festgestellt,dass es sich besser üben läßt, wenn die Hunde vorher shon etwas müde gespielt wurden und nicht mehr so hibbelig sind.

Viele Wege führen nah Rom...




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

Aimie

Erfinderin des Berufsbildes des Slerbs, die zwischen den Schnauzen von Frau Diva und Herrn Traber komischerweise Halsbänder sucht

Beiträge: 2.383



11.04.2011 09:20
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ich würde auch erst auf dem Reitplatz üben.

Denn es ist für Hunde eine große Herausforderung am Pferd mit zu laufen.

Sie müssen sich nun dem Pferd anpassen.

Aimie hat auch immer noch Sorge unter dem Pferd zu landen, was sie im Schritt schön mitlaufen lässt, im Trab jedoch schafft sie es nicht hinter dem Pferd zu laufen(Leine zu kurz, Pferd zu lang) was ihr Stress macht.

Gut, ich gestehe, ich übe mit Aimie im Feld, da sie nicht auf den Reitplatz oder in die Halle darf. Das hat sich so in ihr Hirn eingeprägt, das sie dort nun nervös wird, wenn sie mal drauf darf...

LG von Ilka mit Aimie und Soxi

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Heute ist das Morgen über das du dir gestern Sorgen gemacht hast.

Und alles ist gut!

Pepino



Beiträge: 47



11.04.2011 10:53
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hi,
ich gebe Kurse Horse& Dog als Westerntrainerin, als Reitbegleithund und für Horse&Dog Trail Turniere. Das A und O ist, das der Hund die Grundbegriffe wie Sitz, Platz und Bleib beherrschen sollte, sowie leinenführig sein muss. Erst dann sollte man damit beginnen Pferd und Hund zusammen zu bringen. Vorraussetzung ist ebenfalls ein einhändig zu reitendes Pferd.
Dann sollte man, wie die anderen schon sagten, auf dem Reitplatz üben, am besten zu zweit, einer auf dem Pferd, der andere mit Hund. Das ist eine sorgfältige Ausbildung, die man wie alle anderen Ausbildungen Schritt für Schritt aufbauen sollte.
Dann macht es auch riesig Spass

...........................................................
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, geh ich nicht dahin!
Liebe Grüße Susanne und Angehängsel

Angefügte Bilder:
CIMG0672.JPG  
Nitni_gs


11.04.2011 10:54
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ich wäre da wirklich seeeeehr vorsichtig. Das ist echt nicht ungefährlich, selbst wenn das Pferd absolut ruhig ist.

Habe Nicky früher auch öfters zum Ausreiten mitgenommen. Bis es einmal ziemlich schief ging...

Im Wald hatte ich sie auch immer an der Leine auf der rechten Seite vom Pferd. Das Pferd war wirklich absolut ruhig und hat auch immer schön aufgepasst, nicht auf den Hund zu treten.
Hat immer super geklappt - bis auf das eine Mal. Normalerweise sind wir immer einen Trampelpfad als Abkürzung zum Stall links hoch geritten. Da es sehr matschig war, wollte ich aber lieber gerade aus. Das Pferd war aber der Meinung, dass wir da immer lang gehen und wollte deswegen links abbiegen. Nicky orintierte sich am Pferd und machte auch anstalten links abzubiegen. In dem Moment merkte das Pferd aber, dass ich eigentlich geradeaus wollte und machte wieder einen Schlenker nach rechts. Blöderweise war da Nicky

Wo und wie das Pferd sie erwischt hat, habe ich leider nicht gesehen. Sie hat auf jeden Fall geschrieen wie am Spieß und hat ihr Pfötchen hochgehalten. Äußerlich war nichts und der TA konnte auch nichts dramatisches finden, aber sie hat eine komplette Woche gelahmt und hatte Schmerzen :(
Das Pferd hatte übrigens eine kleine Bisswunde am Bein. Man kann es Nicky nicht verübeln.

Seitdem habe ich nie mehr einen Hund am Pferd geführt. Wenn dann nur ohne Leine. Es kann nämlich immer was schief gehen egal wie brav Pferd und Hund sind.

Ich würde es mir an deiner Stelle wirklich gut überlegen und wenn dann wirklich erst ins Gelände gehen, wenn's auf dem Platz gut klappt. Wenn dein Hund im Wald eh so nervös ist, würde ich ehrlich gesagt davon abraten.

Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.461



11.04.2011 13:31
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ach Susanne,
da habe ich eine ganz andere Frage.
Ich falle regelmäßig vom Pferd, da Paul so klein ist und ich mich zum Anleinen so weit runterbeugen muss...
Und da ich seeeehr unsportlich bin, praktisch ein Bewegungslegastheniker, kippe ich dann immer
Richtung Hund ab, mache manchmal einen kleinen Überschlag und
-leine ihn dann ganz in Ruhe am Boden an!

Vielleich sollte ich gleich absteigen...




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

Pepino



Beiträge: 47



11.04.2011 14:33
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Erstmal würde ich dafür sorgen, das das jemand filmt, bei Youtube wärst du der Hit. Derzeit bringe ich Tapa bei auf meinen Fuß im Steigbügel zu springen und sie dann anzuleinen, ist vermutlich die schmerzfreiere Variante.

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Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, geh ich nicht dahin!
Liebe Grüße Susanne und Angehängsel

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



12.04.2011 00:56
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Zitat von Pepino
Hi,
ich gebe Kurse Horse& Dog als Westerntrainerin, als Reitbegleithund und für Horse&Dog Trail Turniere. Das A und O ist, das der Hund die Grundbegriffe wie Sitz, Platz und Bleib beherrschen sollte, sowie leinenführig sein muss. Erst dann sollte man damit beginnen Pferd und Hund zusammen zu bringen. Vorraussetzung ist ebenfalls ein einhändig zu reitendes Pferd.
Dann sollte man, wie die anderen schon sagten, auf dem Reitplatz üben, am besten zu zweit, einer auf dem Pferd, der andere mit Hund. Das ist eine sorgfältige Ausbildung, die man wie alle anderen Ausbildungen Schritt für Schritt aufbauen sollte.
Dann macht es auch riesig Spass



Hallo,

zu dem Thema Leinenführigkeit. Mein Hund ist leinenführig. Sie geht mit und ohne Leine Fuß. Sitz, Platz und Bleib ist auch kein Problem. Von dem her ist sie soweit.
Das Üben auf einem Reitplatz fällt bei mir aus da kein Reitplatz vorhanden ist. Ich wohne in einem kleinen Dorf. Das ist auf einem Berg und umringt mit Wald und Wiese. Ich habe nicht die Möglichkeit in einer reizarmen Umgebung zu üben. Auch das mit einer Begleitperson fällt aus. Ich habe meine Pferde zu Hause privat. Ich alleine kümmere mich um die Pferde. Und ich kann auch schlecht von meinem Bruder oder meinen Eltern verlangen, dass sie ständig bei mir sind. Das fällt also auch flach.
Im Klartext heißt das für mich. Ich bin allein und mein Hund muss irgentwie damit klar kommen, dass sie in einem Wildgebiet lebt. Ich muss es irgentwie schaffen, dass sie Spaß an den Ausritten hat. Ansonstan heißt das für sie alleine zu Hause zu bleiben während meiner Ausritte. Und da ich Vollzeit in die Arbeit gehe möchte ich das soweit wie es möglich ist vermeiden. In den fast zwei Jahren in denen ich sie nun habe, sind immer die Pferde zu kurz gekommen, da ich die ganze Zeit in Lucy investiert habe. Das muss sich jetzt ändern. Ich möchte die beiden Dinge kombinieren, da mir sonst die Zeit ausgeht mich um alle meine Tiere so zu kümmern wie ich es gerne möchte.

Kathrin

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



12.04.2011 01:13
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Nochmal zu meiner Frage:

Zitat
Wie sieht es aus, wenn Du mit ihr zu Fuß im Wald bist?


ist sie da auch so im Jagdmodus?

Zitat
aber sie zieht sehr stark an der Leine. Es dauert ca.1 Std. bis sie sich etwas zurückfallen lässt und ruhiger wird.


Das hört sich nicht unbedingt nach Leinenführigkeit an.

Ansonsten würde ich sagen, wenn man keine Möglichkeit hat, vernünftig zu üben, muß man sich auch mal von einem Wunsch verabschieden.
Es gibt leider noch keine Pille, die man dem Hund einwirft und es klappt.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



12.04.2011 02:28
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

@ Hanne

Ich weiß dass sich das nicht nach Leinenführigkeit anhört. Aber sie ist es.
Wenn ich mit ihr zu Fuß unterwegs bin ist sie durchaus auch im Jagdmodus. Aber ich kann sie ganz gut ablenken und sie beschäftigen. Deshalb gibt es da nicht mehr so starke Probleme. Natürlich gibt es Tage an denen es scheinbar extrem verlockend ist. Aber im Großen und Ganzen sind wir zu Fuß ein gutes Team.
Und das wünsche ich mir auch zu Pferd so.
Ich gehe auch öfter mal Joggen mit ihr. Und das auch im Wald. Anfangs ist sie da auch extrem angespannt und hat die Nase im Wind. Aber nach einiger Zeit hat sich das gelegt und sie läuft entspannt neben mir her. Also wieso soll das nicht auch am Pferd so funktionieren?
Am Samstag und Montag habe ich zusammen mit meinem Papa eine Sickerung in einer meiner Weiden gemacht. Die Weide ist direkt neben einem wildreichen Wald. Ich hab Lucy den ganzen Tag bei dieser Arbeit dabei gehabt damit sie nicht alleine sein musste. Da ich sicher sein wollte das sie nicht einen Ausflug in den Wald macht hab ich sie an die 15 Meter Schleppe genommen und diese an einem Erdhaken befestigt. Somit konnte ich arbeiten und sie konnte sich um mich rum bewegen. Sie war wie immer anfangs völlig unter Strom. Ich hab sie immer mal wieder beschäftigt mit Leckerli suchen, Rückruf usw. Hat alles gut geklappt. Nur es dauerte ewig bis Lucy sich soweit entspannen konnte das sie sich hinlegte zum ruhen. Gestern, also am Montag war sie kaum mehr angespannt. Sie war von anfang an sehr ruhig und nur einmal war scheinbar etwas im Wald das ihr Interesse weckte. Ich hab sie immer wieder gerufen wenn sie in die Richtung blickte und ging, dann Click und Belohnung. Nach ein paar mal ist sie schon bei mir stehen geblieben und hat nur noch zweimal in diese Richtung gesehen.
Diese Ereignisse zeigen mir, dass es auch bei meinem Hund möglich ist sich in solch einer Umgebung entspannt aufhalten zu können.
Deshalb möchte ich meinen Wunsch sie bei Ausritten mitzunehmen auf keinen Fall verwerfen.

Kathrin

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



12.04.2011 02:42
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Wenn Du den Wunsch nicht verwerfen willst, sollte Dir aber klar sein, das das ohne entsprechende Übung nicht einfach sein wird.
Und Dein Hund merkt ganz genau, das Du auf dem Pferd Dich nicht so auf sie konzentrieren kannst.
Wie sieht es denn aus, wenn Du anfangs die Übungen auf der Weide machst, oder auf den Wirtschaftswegen zwischen den Feldern und nicht unbedingt im Wald.


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Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Pepino



Beiträge: 47



12.04.2011 08:29
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Du hast die wirklich ungünstigsten Vorraussetzungen. Mir persönlich wäre es zu stressig mit einem Hund, der im Jagdmodus ist, zu reiten. Das würde ich auch dem Pferd nicht antun, die Nervosität übertragt sich. Ich hatte 17 Jahre einen Podenco Ibicenco, da war auch nichts mit ausreiten. Mit manchen Hunden, oder auch Pferden, funktioniert es eben nicht.
Und ansonsten musst du, wie die anderen schon sagten, erst einmal lange, lange an dem Antijagdtraining "zu Fuß" arbeiten. Wenn du dabei Hund und Pferd kombinieren möchtest, nimm sie einfach beide mit.

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Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, geh ich nicht dahin!
Liebe Grüße Susanne und Angehängsel

Nitni_gs


12.04.2011 10:58
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ganz ehrlich, so wie sich das im Moment bei dir anhört, würde ich noch nicht mit Hund und Pferd ausreiten.
Das ist wirklich gefährlich! Selbst mit braven, ruhigen Hund und ruhigen Pferd kann immer was passieren, wie man an meiner Geschichte ja sehen kann...

Ich kann dich echt verstehen. Es war auch immer mein Traum mit Hund und Pferd auszureiten. Auch ich habe sehr wenig Zeit und hätte beide Hobbys gerne verbunden. Aber die Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen. Und die ist bei einem Leinenausritt leider nie 100%ig gegeben und mit einem Hund, der an der Leine zieht und Stress hat, ist das wirklich sehr gefährlich.
Die Gesundheit deines Hundes ist dir mit Sicherheit wichtiger, als dein Vergnügen oder die Zeit. Deswegen tu dir und deinem Hund bitte den Gefallen und übe erstmal ohne Pferd.

Ich würde erstmal grundsätzlich am Gehorsam und am Antijagdtraining arbeiten. Der Wald sollte kein Stress mehr für den Hund sein.
Dann würde ich erstmal mit dem Fahrrad anfangen. Führ ein Kommando zum lockeren laufen am Fahrrad ein. Lass sie nicht ziehen. Fahre mit ihr mit dem Fahrrad in den Wald. Trainiere das ausführlich.
Erst wenn das wirklich ohne Probleme klappt, würde ich langsam an die Arbeit mit dem Pferd gehen. Da würde ich dann auch erst am Boden anfangen, also Pferd und Hund führen und im Wald spazieren gehen.
Erst wenn Fahrrad fahren und am Pferd führen wirklich stressfrei und ohne Ziehen an der Leine klappt, würde ich auch nur daran denken, den Hund vom Pferd aus zu führen.
Und selbst dann bleibt immer ein nicht kalkulierbares Restrisiko...

Nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe, werde ich einen Hund nur noch ohne Leine am Pferd mitnehmen. Zu groß ist die Gefahr, dass das Pferd doch mal einen Satz macht und auf den Hund tritt. Dann hatte man mal einen Hund gehabt.... :(

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