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Lini

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"

Beiträge: 4.752



22.05.2011 23:32
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ihr macht mich richtig neidisch mit eurem einhändig reiten im Gelände. Ich krieg meins nach 2 Jahren alleine nicht mal beidhändig und ohne Hund ruhig ins Gelände.

Aber ich wünsch euch jede Menge Spaß zusammen mit Pferd und Hund im Gelände. Es gibt kaum was Schöneres, finde ich!!

Liebe Grüße Linda und Juni
mit Sire Ben im Herzen vereint.
___________________________________________________________________________

"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Es wird kein Tag vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen." (Verfasser unbekannt)

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



23.05.2011 00:22
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hallo,

da hast du recht. Es gibt nichts schöneres als einen gemütlichen Ausritt. Wenn man dann seinen Hund noch mitnehmen kann, setzt man dem Ganzen noch die Krone auf.
Deshalb versuche ich auch mit allen Mitteln dies Lucy zu ermöglichen. Trotz ihres Jagdtriebes sollte sie die Möglichkeit kriegen mit mir gemeinsam unterwegs zu sein.
Und das mit dem einhändig reiten kriegst du schon noch hin. Versuchs mal mit Gelassenheitsübungen für dein Pferd. Was ist denn das Problem von deinem Pferd?

Kathrin

Lini

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"

Beiträge: 4.752



23.05.2011 00:59
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Zitat von Kathrin Mittermeier
Was ist denn das Problem von deinem Pferd?



Das ist eine gute Frage, denn ich weiß es nicht! Also als er zu mir kam war er 12 Jahre und wenn ich das mal so beurteilen darf, dann würde ich sagen vom Gelände hatte er bis dahin noch nicht viel gesehen. Er ist ein englisches Vollblut aus einer Leistungszucht. Deswegen war er ab dem 2 Lebensjahr auf der Rennbahn. Dann zu einer Besitzerin gekommen, die nur in ihrer Freizeit rennen reiten wollte. Anschließend bekam er eine Sehnenverletzung und wurde unbrauchbar für die Bahn. Dann stand er 6 Jahre einfach nur auf einer Wiese. Danach kam er zu einer Reittherapeutin, die ihn zum Therapiepferd ausbilden wollte. Die wollte ihn dann (angeblich?) wegen seiner Athrose verkaufen und ich dachte mir: Hey, das ist perfekt für dich. Ein ehemaliges Therapiepferd, zwar ein bisschen krank, aber was solls. Der ist gelassen und genau das, was ich will. Die Besitzerin sagte er sei klasse im Gelände, auch alleine. Und ich glaubte ihr natürlich. Mit dem kann ich gemütlich mit Hund durchs Gelände zwockeln, dachte ich. Wär ja auch zu schön gewesen. Er ist echt ein lieber Kerl. Auf dem Platz ist er auch ganz ruhig. Aber ins Gelände gehen mag er gar nicht. Je größer die Gruppe ist, desto entspannter ist er. Alleine geht gar nichts. Da komme ich nicht mal vom Hof. Er dreht dann um und steigert sich richtig rein, fängt an rumzuhüpfen. Guckt dann auch gar nicht wo er hinrennt. So saßen wir schon 2 Mal im Graben und ein paar Mal ist er losgefetzt (und er ist wirklich verdammt schnell). Zum Glück ist noch nie was passiert, aber jetzt bin ich so feige und habe echt Angst mit ihm rauszugehen.
Am Anfang dachte ich, es liegt einfach daran, dass wir noch nicht genug Vertrauen zueinander aufgebaut haben. Aber ich habe ihn jetzt schon 2 Jahre und er hängt sehr an mir. Dann dachte ich, wenn ich oft genug mit anderen ausreite, dann wird das besser. Also reite ich jetzt seit Jahren immer 2x die Woche mit anderen aus. Trotzdem hat sich kaum was verbessert. Da geht er zwar mit und ich kann ihn auch in allen Gangarten kontrollieren. Aber alleine geht gar nichts. Ich weiß, dass ich das nur noch verstärke, weil ich selbst Angst habe. Ich glaube auch manchmal, dass er gar keine Panik hat, sondern seinen Dickkopf durchsetzen will und einfach keine Lust hat sich von den anderen Pferden zu trennen. Er hat allerdings noch nie versucht mich ernsthaft runterzubuckeln. Im Gegenteil, ich bin noch nie runtergesegelt, denn kurz vorher bleibt er immer stehen und rettet sein dämliches Frauchen.
Dann habe ich wieder angefangen Reitstunden zu nehmen, weil ich dachte, er vertraut mir vielleicht mehr, wenn ich ihn noch besser reite. Zusätzlich habe ich Gelassenheitsübungen auf dem Platz gemacht mit Planen, verschiedenen Untergründen, Plastikflachen, Regenschirmen und so weiter. Das hatte er nach ein paar Wiederholungen raus und scheute gar nicht mehr. Dann habe ich versucht ihn durchs Gelände zu führen, kommen wir aber auch nicht weit. Irgendwie hat uns nichts weiter gebracht.

Ich bin bereit mit ihm intensiv zu arbeiten, aber ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll. ich sehe überhaupt keinen Fortschritte. So hart sich das anhört, das habe ich mir echt anders vorgestellt. Dabei ist er ansonsten so ein anhänglicher, verschmuster, toller Kerl und wir mögen uns total gerne.

Ich bin mir auch sicher, dass ich genau so viel Anteile daran habe, dass es nicht klappt wie er!

Liebe Grüße Linda und Juni
mit Sire Ben im Herzen vereint.
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"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
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Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Es wird kein Tag vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen." (Verfasser unbekannt)

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



23.05.2011 01:23
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hallo,

erst mal ... lass dich drücken
Das wird schon.
Ist das dein erstes Pferd?
Wenn ich mir deine Geschichte so durchlese, dann vermute ich genauso wie du, dass dein Pferd einfach seinen Dickkopf durchsetzen möchte. Wenn du natürlich dann auch noch Angst dazu hast, dann ist das für ihn ein Zeichen, dass er damit auch durchkommt.
Ich weiß ja nicht zu welchem Typ Pferd deiner gehört. Meine Stute, also die die ich reite mag es z.B. garnicht, wenn ich ihr zu viel Druck mache. Sie macht alles. Aber wenn sie sich nicht sicher ist, dann dauert es eine Weile bis sie sich entschließt das zu tun, was ich von ihr verlange.
Andere Pferde wiederum macht es nichts aus, wenn sie etwas Druck in Form von Schenkeldruck und Stimme bekommen.
Ich persönlich habe noch immer alles geschafft mit meinem Pferd was ich wollte.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich schon von Kindesbeinen an den Umgang mit Pferden gewöhnt bin. Ich hatte einen guten Lehrer, der mit lehrte wie man mit den Tieren umgehen muss.
Am wichtigsten ist, immer Ruhe zu bewahren.
Mit viel Geduld und Spucke wirst es auch du schaffen dein Pferd alleine ins Gelände zu bekommen. Ich würde ganz einfach wieder damit anfangen ihn spazieren zu führen. Wenn er stehen bleibt wie ein Esel, kannst du ja kurz einen Moment aushaaren und dann wiederum einen Versuch starten. Am Besten gehts, wenn du nicht zu ihm umsiehst, wenn er stehen bleibt, sondern einfach in die Richtung siehst in die du gehen willst, dann nach kurzer Zeit ein oder zwei Schritte rückwärts und wieder vorwärts gehen. Beim Vorwärtsgehen versuchst du mit deinem Körper eine ziehende Bewegung zu machen, also du versuchst ihn schon allein durch deine Körperhaltung dazu zu bringen mit dir zu gehen.
Wenn das nicht funktioniert, dann versuchs mit einem Richtungswechsel. D.h. Du drehst um ca. 90 Grad ab. Dabei dreht sich ja der Kopf mit dir. Irgentwann muss er einen Schritt gehen, damit er sich ausbalancieren kann. Das nutzt man dann aus.
Loben nicht vergessen.
Das mit dem Richtungswechsel kannst du beliebig oft machen. Irgentwann wird auch das sturrste Pferd merken, dass er gehen muss.
Meine fast 4-jährige Araberstute ist auch so ein Kandidat. Sie ist brav, nett und umgänglich. Aber manchmal extrem sturr.
Sie meint auch manchmal, dass sie mit ihrem Streik durchkommt.
Nein,... Fehlanzeige. Ich hab den längeren Atem.
Übrigens ist das bei vielen so, dass sie einfach ihre Pferde allein nicht vom Hof bekommen.
Also würde ich das im Speziellen üben. Einfach runter vom Hof. Ein paar Meter gehen, dann umkehren und wieder von vorne.
Wenn er erst mal weg ist vom Hof ist der Rest meistens nur noch ein Kinderspiel.
Gib nicht auf. Das wirst du schon schaffen. Du kannst es auch so machen..... wenn er vorwärts nicht vom Hof will, dann schicke ihn einfach rückwärts raus.
Das werdet ihr schon schaffen. Ich würd dir gerne direkt helfen.... aber ich hoffe es geht auch so.

Kathrin

LuckyTola

die emotionsflexible pöttische Hundeblutwurst-Horde mit dem Frauchen, das mehr hutziehwürdigen Mut hat als es selbst geglaubt hätte

Beiträge: 21.167



23.05.2011 10:16
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Kathrin hat Dir ja schon ein paar gute Tipps gegeben. Bei Sultan hat es am Anfang eine Dreiviertelstunde gedauert, bis ich ihn bei unserem ersten Spaziergang an einer bestimmten Stelle vorbei hatte. Diese Übungen mit dem immer wieder Rückwärtsrichten und Richtungswechsel habe ich auch gemacht.

Dann habe ich beim Ausreiten mit Freunden immer wieder die Übung gemacht ein Stückchen von den anderen weg zu reiten. Auch das hat sehr gut geholfen. Nach nicht all zu langer Zeit konnte ich völlig problemlos mit ihm allein ins Gelände. Mach am besten viele kleine Übungen. Ich drück Dir die Daumen, dass es klappt.

Liebe Grüße, Sabine mit Lucky und Tola 🐾

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde?
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
(Franz von Assisi)

mali

heißt Mali, schläft wie'n Mali und trotzdem ist nicht drin, was draufsteht, dafür ist aber ein kleiner "devil inside"

Beiträge: 2.362



23.05.2011 12:48
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Also ganz Ehrlich: Ich würde einfach schauen, dass Routine rein kommt! Und das jeden Tag! Geh am Anfang ne ganz kleine Runde (oder auch nur einen Weg hin und her). Wenn das klappt und du dich etwas sicherer fühlst weite die Runde aus! Gib ihm aber die Sicherheit, dass du das echt willst und auch ernst meinst! Du wirst merken, dass du auch sicherer wirst! Ich drück dir die Daumen!

Liebe Grüße

Steffi mit Mali

Lini

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"

Beiträge: 4.752



26.05.2011 17:24
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Danke ihr Lieben! Da ich im Moment wieder Prüfungsphase habe, konnte ich leider nicht eher antworten.

Ja, er ist mein erstes eigenes Pferd. Wahrscheinlich habt ihr recht und ich muss nochmal mit Spaziergängen anfangen. Vielleicht bin ich nicht geduldig genug mit ihm. Das Pflegepferd, was ich vorher geritten bin, hatte einen Narren an mir gefressen und ging überall hin, wo ich es wollte. Der Gute hat mich ein wenig verwöhnt. Mein Pferd dagegen ist eine echte Herausforderung für mich. Manchmal bin ich echt frustriert.

Ich bin aber direkt angefangen fleißig zu üben. Zur Zeit ist es hier sehr windig, was bei ihm noch ein zusätzlicher Schwierigkeitsfaktor ist - da bewegt sich ja alles. Die Spaziergänge haben aber recht gut geklappt. Ich bin die eine Straße auf und ab gelaufen. Beim ersten Spaziergang hatten wir 5x einen weitesgehend mentalen Kampf darum in welche Richtung es weiter geht. Ich konnte mich nach langer Warterei aber immer durchsetzen!!
Gleich gehts weiter..

Liebe Grüße Linda und Juni
mit Sire Ben im Herzen vereint.
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mali

heißt Mali, schläft wie'n Mali und trotzdem ist nicht drin, was draufsteht, dafür ist aber ein kleiner "devil inside"

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26.05.2011 17:26
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Na das hört sich dich schon ganz toll an! Bleib am Ball und berichte schön weiter, ja

Liebe Grüße

Steffi mit Mali

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



26.05.2011 23:16
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hallo,

das hört sich ja schon mal ganz gut an. Mit Gedult kommst du bestimmt auch zum Ziel. Einen Ausritt mit ihm allein. Das wird schon.
Ich würd dich auch darum bitten weiter zu berichten. Ich helfe dir gerne wenn du Fragen hast. Bei Pferden kann ich dir schon mehr weiter helfen wie bei Hunden. Da hab ich selbst mit meiner Maus zu kämpfen :-)


Kathrin

Lini

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"

Beiträge: 4.752



30.05.2011 21:41
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Alsooo,

wir haben sage und schreibe 3 Spaziergänge ohne einen Versuch von ihm umzukehren oder stehen zu bleiben zu verzeichnene!! Endlich wieder ein Hoffnungsschimmer mit ihm doch noch den Durchbruch zu schaffen. Heute fühlte ich mich zum ersten Mal sicher und er trottete hinter mir her, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ich denke er hat auf jeden Fall verstanden, dass ich es ernst meine.

Bis jetzt bin ich immer erst spazieren gegangen, wenn wir auf dem Platz was getan hatten und er daraufhin Maul schleckend hinter mir herlief. Das scheint ganz gut zu sein. Wir schaffen die Straße rauf und wieder runter und auf dem Rückweg lässt er sich umdrehen und wieder ein paar Schritte entfernen. Das Ganze dauert jetzt immer so etwa 15 Minuten. Ich werde versuchen es soweit auszubauen, dass ich eine Runde schaffe, die etwa 25 Minuten dauert. Der nächste Schritt wäre dann in voller Montur loszustiefeln und erstmal nur die letzten Meter zu reiten. Die gerittenen Meter dann immer ausbauen.

Oder habt ihr bessere Vorschläge für mich?

Achja, im Moment muss ich noch immer Lieder vor mich hersingen!

Liebe Grüße Linda und Juni
mit Sire Ben im Herzen vereint.
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"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
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Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.460



30.05.2011 23:16
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Das klingt sehr gut!!!
Mach mal so weiter




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

Aimie

Erfinderin des Berufsbildes des Slerbs, die zwischen den Schnauzen von Frau Diva und Herrn Traber komischerweise Halsbänder sucht

Beiträge: 2.383



31.05.2011 10:29
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Och, das lese ich jetzt erst...

Erstmal bist du doch nun ein Stück weiter finde ich...

Baue die Strecke des Spazierganges weiter aus, Pferd natürlich gesattelt und getrenst...

Und wenn du das Gefühl hast, er ist total relaxt, dann setze dich auf dem Rückweg das letzte Stück drauf.

Wenn du irgendwann das Gefühl hast, das scheint zu klappen, dann such dir jemanden, der zu Fuß mit dir vom Hof wegläuft.

Was auch helfen kann (aber da wäre natürlich die Frage ob dies bei Euch möglich ist) die ersten paar Meter vom Hof weg eine Aufgabe reiten.

Wir hatten mal einen, der wollte auch nicht vom Hof weg.
Da haben wir dann Pylonen auf dem Feldwg nach draussen hingestellt und sind da erstmal Kringel und Achten drum geritten.
Und so haben wir uns langsam mit dem Pferd vom Hof wegbewegt, ohne das Haffi das überhaupt gemerkt hat, weil er ja anderweitig beschäftigt war.
Was war Haffi froh, als er endlich ohne Arbeit nach draussen durfte

LG von Ilka mit Aimie und Soxi

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Heute ist das Morgen über das du dir gestern Sorgen gemacht hast.

Und alles ist gut!

Kathrin Mittermeier

dialektische Herausforderung für Fremdsprachen südlich der Elbe unkundige Hundetrainer

Beiträge: 70



31.05.2011 16:22
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hallo,

wenn du sagst, du kannst ihn sogar nochmal wenden und ein paar Schritte bewegen bist du schon sehr weit finde ich.
Ich würde in Zukunft auch immer gesattelt mit ihm gehen und bei Gelegenheit mal ein paar Meter reiten.
Am Anfang ist es wohl am Besten du reitest zum Hof hin.... dann kannst du das Ganze wieder weiter steigern.

Siehst du... die Mühe lohnt sich doch. Mach nur weiter so. Und Bericht nicht vergessen.

Kathrin

Nitni_gs


31.05.2011 17:48
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Hey Lini,
das klingt doch schon super. Ich hatte mit meiner ehemaligen Reitbeteiligung vor Jahren das gleiche Problem.
Mit der Besitzerin und in Gesellschaft von anderen Pferden ging er ohne Probleme ins Gelände. Mit mir allein war es das absolute Chaos. Ständig ist er stehen geblieben und wollte keinen Schritt weiter und hat den Rückwärtsgang eingelegt.
Wenn andere Pferde dabei waren, war alles kein Thema, so lange die sich nicht zu weit von uns entfernt haben. Sobald die Pferde aus seiner Sicht zu weit weg waren, ist er mir durchgegangen und ich bin mehr als 1x runtergefallen

Ich habe dann so wie du angefangen mit ihm spazieren zu gehen. Am Anfang ist er auch da zwischendurch immer stehen geblieben und wollte keinen Schritt weiter. Mit einer Gerte und Konsequenz konnte ich dem dann entgegenwirken. Ich hab es dann so gemacht, dass wir beim spazieren gehen immer ein schönes Ziel hatten z.B. eine schöne Wiese, wo er grasen durfte oder einen Apfelbaum, wo ich ihm einen Apfel stiebitzt habe ;)
Als das spazieren gehen ohne Probleme klappte, habe ich mir jemanden geschnappt, der mich zu Fuß begleitet hat. Als das dann auch geklappt hat, habe ich es alleine versucht. Wenn er zu nervös wurde, bin ich abgestiegen und habe ihn ein kurzes Stück geführt.

Wichtig ist, üben, üben, üben. Es bringt nichts, wenn man es nur alle paar Monate wagt ins Gelände zu gehen. Und ich musste leider schmerzlich lernen, dass man mit einem unsicheren Pferd nicht auf dem Rückweg zum Stall galloppieren sollte Er ist mir da total abgegangen, obwohl vorher alles kein Problem war.
Am Ende hatten wir dann kaum noch Probleme im Gelände und konnten immer ganz entspannt ausreiten :) Sogar meinen Freund hat er ein paar mal sicher durchs Gelände geschaukelt.

Leider habe ich keine Zeit mehr für eine Reitbeteiligung. Hab ihn letztens besucht und er fehlt mir schon sehr

Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.460



09.06.2011 00:51
RE: Reitbegleithund Zitat ·antworten

Ich hatte auch mal so ein Pferd zum Geländegängigmachen bekommen.

Als wir das Erstemal als Reiter und Pferd ins Gelände sind, hatte ich ein Buch dabei und eine Gerte.
Beim Stehenbleiben habe ich einfach angefangen zu lesen- da war es mir dann egal, wie lange der Herr stehenbleiben wollte.
Beim Rückwärtsgang gab es einen kleinen Klapps auf den Schinken, damit er wusste, dass der Weg nach Hinten auch dicht ist.

Irgendwann war ihm so langweilig, dass er vorwärts ging und nie mehr stehen blieb.




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

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