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Diana

mit intelligenzspielendem Aussie in eigener Burg gegen Donnerwetter unterwegs

Beiträge: 286



16.08.2010 19:37
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von Nina
Mir ist noch was eingefallen. Wie hast Du denn reagiert, als die Neuen dazu kamen? Hast Du irgend etwas gemacht? So wie aufstehen, hingehen, begrüssen?

Und als Toto dann bellte, ich wette, Du hast Dich mehr um Toto gekümmert als um die "Eindringlinge", oder?

Lotta könnte nämlich niemals aushalten, dass jemand in ihr Revier kommt und nicht kontrolliert wird. Das heißt, entweder ich kontrolliere oder sie macht es selbst. Ihr zu sagen "Du sollst nicht kontrollieren" bringt da nichts, ich muß hingehen und es machen.

Ich war ja eigentlich immer eher so der zurückhaltende Typ, aber seit ich Lotta habe, musste ich mich davon verabschieden und ständig demonstrativ auf Leute zurennen und Hände schütteln. Überhaupt, immer selbst agieren und nicht warten, bis der andere auf Dich zukommt, selbst die Hand ausstrecken, nicht warten, bis der andere es tut! Du bist der Platzhirsch, Du überprüfst jeden, der neu dazu kommt. Das ist natürlich besonders schwer, wenn es auch noch in einem fremden Haus passiert, wo Du ja eigentlich gar nix zu melden hast.

Aber das hat's bei Lotta echt gebracht. Wenn ich herum stehe und herum druckse, weil ich unsicher bin, dann übernimmt sie sofort. Bei Lotta muß man sich leider aufführen, wie Graf Rotz. Alles meins!



Hihi, ich würde Dich gerne mal dabei sehen, wie Du Dich wie Graf Rotz aufführst. Sorry, aber ein wenig Humor muß doch bleiben!!
Zu diesem Thema kann ich leider nichts produktives hinzufügen. Maya ist zwar ein Hütehund, aber sie liebt Besucher und würde wohl selbst Einbrechern noch helfen die Sachen aus dem Haus zu tragen. Das ist für uns Gott sei Dank keine Baustelle. aber wir haben genug andere......

Liebe Grüße
Diana mit Maya!

Sanne

auf Wunsch mit Zwergverbalerotikern

Beiträge: 1.245



16.08.2010 19:43
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von Lona
Gedankenexperiment: Positive Strafe.
Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn ich den Schreckeffekt ausnutzen würde? (wohlgemerkt bei meinem Geräuschsensibelchen nicht durch Diskscheiben, sondern eher durch ein Baumwolltau z.B.)
Ist das Unterbinden von Bellen gleichzusetzen mit negativer Verknüpfung des Reizes Besuch oder gar eine Einladung an den Hund, das nächste Mal direkt ohne Bellen zuzubeißen?
Wie ist der Lerneffekt beim Erschrecken und sofort nachfolgendem Einfordern von Alternativverhalten?
Was für ein Alternativverhalten ist in unserem Fall überhaupt sinnvoll?
Ich bitte um mögliche und unmögliche Gedanken.



Ich habe das Tauwerfen ein paar Mal gemacht, wenn Mini auf einen Hund zurennen wollte. Ich habe bei Ihr keinerlei negative Effekte festgestellt, allerdings habe ich es auch nur ganz, ganz selten einsetzen müssen, ich glaube ca. drei oder vier Mal. Bei uns gibt es immer noch gelb - rot, aber rot benutzen wir fast nie. Eine negative Verknüpfung hat es dadurch auch nicht gegeben, im Gegenteil, Mini verhält sich sehr viel besser als früher. Mittlerweile benötige ich nur 5 bis 10 Minuten nebeneinander laufen und dann kann ich ableinen, das Sozialverhalten hat sich also eher verbessert. Ob ich mit oder ohne Bellen an anderen Hunden vorbeikomme liegt an mir, an meiner Körpersprache, wie ich gehe, meine innere Einstellung, aber derzeit läuft auch das echt ganz gut. Also, keine negative Erfahrungen oder Verknüpfungen bei uns.

Liebe Grüsse

Sanne

Lona


16.08.2010 20:09
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

@Quovadis: Ja, das ist so das normale Vorgehen, denke ich.
Das Problem ist: sowas funktioniert bei uns absolut nicht. Es geht auch nicht um das normale Anschlagen beim Klingeln. Damit habe ich jetzt nicht wirklich ein Problem, macht ja praktisch jeder Hund.
Es ist mehr der Sichtreiz. Sobald Toto den "Eindringling" erblickt, ist Sense. Er ist da so in Rage, ich kann ignorieren, ich kann ihn absetzen, schönclickern, auf den Platz schicken, ich kann bestimmt auch den Hampelmann machen, er bellt einfach ganz hysterisch weiter und geht auch auf die Besucher los, wenn ich es zulasse.

Ich müsste also, dieses Verhalten ganz am Anfang in den Griff bekommen. Dass er eben nicht so ausrastet.

Danke, Sanne!
Das macht Mut.
Denn ich glaube, über kurz oder lang, werde ich das probieren müssen. Ich kriege ihn ja sonst gar nicht aus seinem Höllentrip befreit.

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



16.08.2010 20:30
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Ist klar, das es etwas länger dauert, wenn sich das Verhalten schon etabliert hat.
Ohrenstöpsel kaufen, lärmresistenten Besuch einladen, Hund am Platz sichern, und ohne ihn zu beachten, einfach sitzen. Irgendwann ist er ruhig, sofort belohnen.
Kann natürlich zuerst `ne Weile dauern, bei Quo, klingeln - Platz - ruhig, ein halbes Jahr, bei 3 Übungseinheiten täglich. Und bei ihm war es noch nicht so lange manifestiert.
Eine schnelle Lösung gibt es nur mit Gewalt, alles andere dauert halt und kostet Nerven.


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Nina



Beiträge: 3.332


16.08.2010 21:22
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Na ja. Das Problem ist ja meist, dass man nicht dreimal am Tag Besuch bekommt.

Pudl



Beiträge: 521



16.08.2010 21:33
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von Lona
Das Problem ist: sowas funktioniert bei uns absolut nicht.


Zitat von QuoVadis
Ist klar, das es etwas länger dauert



Otto ist auch so ein Kandidat: Wegsperren macht ihn nur noch verrückter, auch wenn er es scheinbar ruhig akzeptiert, und anbinden geht gar nicht. Wenn Handwerker da sind, muss ich ihn daher am besten ins Auto setzen. Er ist dort absolut ruhig, schläft sogar. Wenn ich ihn dann hole, rast er knurrend durchs ganze Haus und untersucht mehrfach jeden Winkel, sogar den Keller, den er sonst meidet. Das kann gut auch 10 Minuten dauern, ansprechen zwecklos. Viel schneller beruhigt er sich, wenn er dabei sein kann - aber das geht eben nicht bei allen Leuten. Ich verstehe deine Zwickmühle, Lösung habe ich aber nicht.

Bei Otto macht es übrigens ein Abbruchsignal auch schlimmer. Normalerweise kann ich ihn mit einem ganz ruhigen, unspektakulären "Nein" davon abhalten, sich in köslichem Mist zu wälzen und sogar davon, eine Hündin in den Stehtagen zu bespringen. Bei Besuchern putscht ihn das trotzdem nur auf.

Zitat von Nina
Ich habe in so einer Situation mal laut gebrüllt "Jetzt setzt Euch alle hin und haltet mal kurz die Klappe!

Ja, das funktioniert bei Otto auch.

Im Kopfkino sehe ich mich gerade unsere Kunden im Büro anbrüllen... (Naja, bei manchen wär's eh kein Schaden... )

Marie

vorlauter Hase, der immer noch glaubt, eine Chance gegen Hexen-Igel mit der Geheimwaffe "Baby" zu haben

Beiträge: 3.607



16.08.2010 21:37
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von QuoVadis
Bei meinem habe ich konditioniert, es klingelt - auf den Platz gehen.
Tür wird nur geöffnet, wenn Hund ruhig.

Dann kommt es drauf an, Besuch, der länger bleibt, darf dann begrüßt werden, wenn der Besuch sitzt und der Hund ruhig ist.
Kurzer Besuch oder Handwerker oder Versicherungsmann, da bleibt er auf seinem Platz.
Am Anfang natürlich abgesichert, bis es sicher geklappt hat.



Ganz genauso handhaben wir es auch.

Liebe Grüße von Marie mit Coop[img]http://freesmileys.smiliesuche.de/hunde/hunde-smilies-0038.gif[/img]

[img]http://dl4.glitter-graphics.net/pub/935/935934lvnkef15j1.gif[/img]

~Manchmal sitze ich da und denke
und manchmal sitze ich einfach nur da.~

Nina



Beiträge: 3.332


16.08.2010 21:46
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Wegsperren ging bei uns auch gar nicht. Das hat sich dann zu Dauerbellen gesteigert. Und Lotta hat Ausdauer.

Bei Toto kommt halt noch das Problem dazu, dass er es nicht nur zu Hause macht sondern überall. Er annektiert Zimmerecken schneller als man gucken kann. Das ist ja das komische. Er kommt an und ist der liebste Hund der Welt, lässt sich streicheln, ist fröhlich. Und auf einmal darf man "seine" Ecke nicht mehr betreten. Das deutet eigentlich nicht so sehr darauf hin, dass er Angst vor der Person hat (es kann die gleiche Person sein, der er vorher noch am liebsten auf den Schoß geklettert wäre) sondern spricht doch eher für ein "das ist meins, geh weg!".

tomtom



Beiträge: 2.255



16.08.2010 22:02
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Ich setze in solchen Situationen alles ein, was ich habe - Körper und Sprache. Für Cora gibt es ein "Schluss" mit einem sehr harten "s". Und für beide gibt es eine entsprechende "Stop und aus" Handbewegung, wobei ich insgesamt schon eine bedrohliche Körperhaltung einnehme wenn ich mich so rekapituliere. Jedenfalls funktioniert das oft auch bei anderen Hunden...
ICH bestimme, wann andere Leute in meinem Umkreis angebellt werden dürfen. Wenn sie das nicht akzeptieren, würde ich sie weggesperren. Aber den Fall hatten wir noch nicht.
In Deinem Fall hieße das bei mir entweder die Gesellschaft mit Toto zu verlassen oder ihn für kurze Zeit ins Auto zu verfrachten. Und dann einen erneuten Versuch zu machen. Denn sonst hat Toto in meinen Augen die Bestätigung, dass er allein die ganze Sache mit den vielen Menschen kontrollieren und klären muss.

Es grüßen Margit, Tom und Cora
....................................................

"Das Wenige, das Du tun kannst, ist viel!" (Albert Schweitzer)

Lona


17.08.2010 01:59
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von QuoVadis
Eine schnelle Lösung gibt es nur mit Gewalt, alles andere dauert halt und kostet Nerven.

Um eine schnelle Lösung geht es mir wirklich nicht. Nur um eine Lösung.
Und ganz abgesehen davon, dass wir nicht drei Mal täglich Besuch bekommen - ganz im Gegenteil - finde ich es irgendwo auch Toto gegenüber nicht sehr fair, ihn auf derartige Weise solchem Stress auszusetzen.
Ich denke, jeder User, der damals das Video von seinen Ausrastern gesehen hat, weiß, was ich meine.
Er dreht dermaßen am Rad und das soll ich ihm dann zu Übungszwecken aufzwingen?
Ich denke, das wäre weder in seinem Sinne, noch in meinem.
Dann doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Und ich denke, ich kenne meinen Hysteriker gut genug, um zu wissen: das wäre ein seeeeehr langes und stressvolles Bell-Theater.


Zitat von Nina
Bei Toto kommt halt noch das Problem dazu, dass er es nicht nur zu Hause macht sondern überall. Er annektiert Zimmerecken schneller als man gucken kann. Das ist ja das komische. Er kommt an und ist der liebste Hund der Welt, lässt sich streicheln, ist fröhlich. Und auf einmal darf man "seine" Ecke nicht mehr betreten. Das deutet eigentlich nicht so sehr darauf hin, dass er Angst vor der Person hat (es kann die gleiche Person sein, der er vorher noch am liebsten auf den Schoß geklettert wäre) sondern spricht doch eher für ein "das ist meins, geh weg!".

Danke, du hast es wirklich prima zusammengefasst!


Gut zu wissen, dass es wirklich noch andere Territorialfreaks gibt.
Auch wenn es nicht sehr ermutigend ist, dass gerade solche Extremfälle-Halter bisher auch noch ohne Lösungsweg sind.


Zitat von tomtom
Ich setze in solchen Situationen alles ein, was ich habe - Körper und Sprache. Für Cora gibt es ein "Schluss" mit einem sehr harten "s". Und für beide gibt es eine entsprechende "Stop und aus" Handbewegung, wobei ich insgesamt schon eine bedrohliche Körperhaltung einnehme wenn ich mich so rekapituliere. Jedenfalls funktioniert das oft auch bei anderen Hunden...

Ich glaube, bei uns ist das irgendwo auch ein größentechnisches Problem
Klar, teilweise bekomme ich das auch hin - auch mit entsprechender Wirkung.
Aber manchmal flutscht so ein kleiner Hund schon mal durch. Einfache Bodyblocks sind etwas schwierig bei der Größe...

QuoVadis

weiß mit pubertierendem durchgeknalltem Mali mit Schäferhund-Exterieur, was Geduld heißt und hütet den wohl tollpatschigsten und knuffeligsten Holländer seit es Herder gibt

Beiträge: 3.201



17.08.2010 02:37
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat
Dann doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.



Wenn Du nichts oder wirkungsloses dagegen tust, ist es jawohl anders rum.

Zitat
Und ganz abgesehen davon, dass wir nicht drei Mal täglich Besuch bekommen



Kann man sich bestellen, Freunde oder Nachbarn organisieren. Reicht ja auch vielleicht 1x tägl.

Zitat
finde ich es irgendwo auch Toto gegenüber nicht sehr fair, ihn auf derartige Weise solchem Stress auszusetzen.



Meinst Du, jetzt ist es für ihn kein Stress?
Da würde ich es doch lieber für begrenzte Zeit provozieren, in der Hoffnung, das er sein restliches Leben entspannter verbringt.

Warum fragst Du überhaupt, wenn Du sowieso alle Lösungsvorschläge ablehnst?


__________________________________________________
Gruß
Hanne

Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

Nina



Beiträge: 3.332


17.08.2010 08:30
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von QuoVadis

Kann man sich bestellen, Freunde oder Nachbarn organisieren. Reicht ja auch vielleicht 1x tägl.



Ist aber nicht jedermanns Sache. Ich bin z.B. nicht so der gesellige Mensch und hatte auch nicht genug Bekannte (schon gar nicht hier im Ort, ich kenne hier niemanden näher) die ich regelmäßig hätte bestllen können.

Eisifrauchen


17.08.2010 08:47
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von QuoVadis


Warum fragst Du überhaupt, wenn Du sowieso alle Lösungsvorschläge ablehnst?



Leider funktioniert nicht alles bei jedem Mensch Hund Team, vielleicht war für Toto und Luna nur noch nicht die richtige Lösung dabei?

Bei mir geht Besuch nur einmal, dann ist der Mensch bekannt und kann kommen und gehen wie er möchte.

Mydog

Direktorin des Zwockel-Zirkus und bekennend geschirrsüchtig sowie Tante Lupa (Admin)

Beiträge: 36.852



17.08.2010 09:17
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Zitat von Lona
das wäre ein seeeeehr langes und stressvolles Bell-Theater.


Schade, das ist dann wirklich schwierig. Bei Mogli ist es völlig anders. Wenn ich ihn ins Nebenzimmer bringe, ist er fast sofort still. Ich kann ihn direkt wieder rauslassen und ihm ist dann klar, daß er still sein muss, um dabei bleiben zu können.

Deshalb hat es bei ihm auch so gut funktioniert und "Schluss" ist für uns ein sehr wirkungsvolles Abbruchsignal.




Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen
------------------------
Der ist nicht klein, der ist ein Hundekonzentrat. :o)

Nina



Beiträge: 3.332


17.08.2010 09:18
RE: Territorialverhalten Zitat ·antworten

Einen hab' ich noch'. Unsere allerletzte Notlösung.

Wenn Lotta dabei ist, sich festzukläffen (hatte ich gerade zur Abwechslung mal wieder, als wir gleich morgens in das große Hundeinferno vor unserer Haustür geraten sind), dann schnappe ich sie mir und halte sie fest (nicht am Geschirr sondern wirklich körperliches Festhalten) und drücke ihren Kopf gegen meine Brust. Ich halte sie so lange fest, bis sie ruhig ist und dann lasse ich los. Fängt sie wieder an zu bellen, gleiches Spiel.

Das ist bestimmt nicht nett und es ist auch nur meine allerletzte Lösung, aber wenn sie sich festbellt, dann kommt man anders nicht mehr zu ihr durch. Sie ist danach durchaus geknickt und wenn ich sie direkt angucke, dreht sie den Kopf weg, aber der Sinn ist für mich wirklich, dass ich ihr in dem Moment klar mache "ich will das nicht und darum lässt Du das jetzt bleiben." Ich darf übrigens danach das ruhig sein nicht loben, sonst legt sie nämlich gleich wieder los. Es ist ein reines Unterbuttern, so muß man das schon sehen.

Aber heute konnte sie danach immerhin an der selben Stelle, an der sie gerade noch großes Theater gemacht hatte, ruhig sitzen bleiben, bis die Hundeinvasion um uns herum sich aufgelöst hatte. Und manchmal braucht man halt auch mal so eine kurzfristige Zwischenlösung.

Was übrigens den Stress angeht: Aljona, Du wirst es ohne Toto zu stressen nicht schaffen, das Problem zu lösen. In dem Fall würde ich auch sagen: Da muß er halt mal durch.

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