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Dieses Thema hat 34 Antworten
und wurde 2.094 mal aufgerufen

Das Neueste auf einen Blick



 Behaviour (öffentlich)
Seiten 1 | 2 | 3
Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2009 00:32
#16 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Weißt du, was mir irgendwann am besten geholfen hat war - so banal es klingt - loszulassen. Als ich (endlich) anfing, mein Denken vom Hund und seinen "Problemen" abzuwenden, all seine "Baustellen" zu bearbeiten und ihn innerlich als den zu akzeptieren, der er nun mal ist, hat er sich witzigerweise merklich entspannt. Ist ein bisschen das, was hier irgendwo kürzlich angesprochen wurde: Sich und anderen nix (mehr) beweisen zu müssen, den Fokus ein bisschen vom Hund weg- und wieder anderen Dingen zuzuwenden, kann manchmal ein weiser Schritt sein. Wenn ich so sehe, wie bemüht ihr seid und was für einen Kopf du dir machst, hab ich ein bisschen das Gefühl, das könnte euch auch guttun. Betty nimmt schon sehr viel Raum ein in eurem Leben, oder?

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.047

08.01.2009 00:44
#17 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Zitat von Schle Miel
Weißt du, was mir irgendwann am besten geholfen hat war - so banal es klingt - loszulassen.


Same here. Der erste Schritt ist der Rückschritt, sozusagen. Zurücktreten, durchatmen und das Training zu reduzieren, das war etwas, das auch bei mir extrem nötig war. Es mag banal klingen, aber es ist das schwierigste Training überhaupt. Ich denke gerade, in etwa so schwierig, wie es für unsere Hunde ist, all das zu lernen, was wir von ihnen verlangen. SIE sollen immer alles und schnell können, dabei wissen wir doch, wie lange es manchmal dauern kann, bis "der Knoten platzt".

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

----

"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

Wegwarte Offline




Beiträge: 1.007

08.01.2009 09:04
#18 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Hallo ihr Beiden,

das ist wirklich schwierig!

Wie habt ihr das gemacht? Da kommt ein Mensch oder Hund oder was auch immer, Betty fixiert, wird demnächst lostösen und ich soll

Ich muss doch mit ihr arbeiten.

Im Frühjahr waren wir auch so weit, dass wir uns dachten: es läuft super und der Jagdtrieb ist eben da. Aber jetzt? Ich weiß ehrlich gesagt wirklich nicht wie ich da loslassen soll.

Wobei die Esther uns schon geholfen hat wieder entspannter zu sein. Das schon. Aber loslassen und nichts mehr machen? Keine Ahnung wie.

Viele Grüße von Anja
....die mit dem Fiasko-Fränzle

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

08.01.2009 09:23
#19 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Zitat von Wegwarte
Aber loslassen und nichts mehr machen? Keine Ahnung wie.


Ich glaube, dass haben Schle und Barbara nicht gemeint "nichts mehr zu machen", sondern einfach mal weniger und den Druck rausnehmen.

Ich bin ja in einer ähnlichen Situation wie du. Es geht dabei mehr um das Kreisen um den Hund. Alles dreht sich um ihn und seine Probleme, gedanklich nimmt er fast den gesamten "Raum" ein. Da hilft es, sich mal mit was anderem zu beschäftigen, sich noch ein anderes Hobby wie den Hund zu suchen, was gemeinsam ohne Hund zu machen.

Bei meinem Mann und mir waren es die Wanderungen ohne Archy. Oder ich habe mir selbst mal ein bisschen weniger Forum verordnet.

Es ist wirklich schwer, dass weiss ich, ich lebe auch mit meinen permanenten Rückfällen. Aber ich hab immer das Gefühl, es tut Archy gut und nimmt eine gewisse Last von ihm, wenn er nicht die Sonne ist und ich die Erde, die permanent um ihn kreist. Verstehst du, wie ich das meine?

Und als 2. hat uns sehr geholfen, dass wir gezwungen waren, monatelang kein Training zu machen, da der Bubi ausser Gefecht war. Das hat uns erst so richtig zusammengeschweisst und hat Raum gemacht für andere Sachen.

Liebe Grüsse

Margit

LG
Margit mit Archy
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Es gibt keine andere Wahl, als vorwärts zu gehen.
(Fridtjof Nansen)

Wegwarte Offline




Beiträge: 1.007

08.01.2009 09:32
#20 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Hallo Margit und alle,

ja, das verstehe ich.

Ist tatsächlich so, dass sich in den letzten Monaten viel um die Betty gedreht hat. Wir waren so hilflos. Esther hat das auch gemerkt und uns da ausgebremst.

Es ist gar nicht so einfach, aber ich gehe mal in mich und schau was sich tun lässt.

Gedanklich dreht sich schon noch viel um die Betty, aber ansonsten habe ich noch sehr viel anderes zu tun, so dass ich nicht nur um sie rumschleiche (im Gegenteil).

Nur der innerliche Druck überträgt sich natürlich auch, da habt ihr recht.

Danke für euren Hinweis!

Viele Grüße von Anja
....die mit dem Fiasko-Fränzle

stoppel Offline



Beiträge: 8.461

08.01.2009 11:29
#21 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Für das Loslassen braucht man aber einen Hund, der sich bereits auf die Führung verlassen kann.

So wie du Betty schilderst, braucht sie jetzt noch ganz viel Führung, gerade weil sie oft übererregt reagiert. D. h. die Entspannung und das Runterfahren stehen an erster Stelle.

Deshalb sehe ich es wie Kerstin und würde genau daran arbeiten. Und das macht ihr ja auch schon sehr intensiv und mit Erfolg, aber immer noch mit viel Intervention deinerseits. Loslassen würde hier bedeuten, die Intervention allmählich zurück zu fahren und nicht noch neue Trainingsziele draufzupacken.

LG Iris mit Brummbär Richy und Springmaus Querida
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"Happiness is not a station you arrive at, but a manner of travelling." (M.L. Runbeck)

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

08.01.2009 11:41
#22 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Zitat von Wegwarte
Gedanklich dreht sich schon noch viel um die Betty, aber ansonsten habe ich noch sehr viel anderes zu tun, so dass ich nicht nur um sie rumschleiche (im Gegenteil).



Das wollte ich dir auch sicher nicht unterstellen, dass du um sie rumschleichst .

Es ist mehr so, dass ich schon weiss, wie sich das anfühlt, dieses beständige unter Druck stehen und doch auch alles richtig machen wollen. Und dann kreisen natürlich auch die Gedanken sehr viel drum. Also, so gehts zumindest mir.

Ich finde schon total klasse, was ihr für eure Betty macht und ich bin auch überzeugt davon, dass ihr einen guten Weg finden werdet. Und natürlich muss Training und Sicherheit für Betty sein. Manchesmal ist aber halt ein bissl wenig mehr...

Liebe Grüsse

Margit

LG
Margit mit Archy
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Es gibt keine andere Wahl, als vorwärts zu gehen.
(Fridtjof Nansen)

Mydog Offline

Direktorin des Zwockel-Zirkus und bekennend geschirrsüchtig sowie Tante Lupa (Admin)


Beiträge: 38.103

08.01.2009 12:31
#23 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Ich beschreibe mal, wie es bei mir ist:

Ich habe mit Murphy ja keine Erziehungsprobleme (mehr ;-)), aber ihr Alter bringt natürlich viele gesundheitliche Einschränkungen mit sich, auf die ich mich immer wieder neu einstellen muss.

Und dabei stelle ich oft fest, daß meine Gedanken häufig um sie kreisen, auch wenn ich nicht dauernd um sie herum wusele. Tun kann ich ja oft nicht viel und dennoch kreisen meine Gedanken dauernd darum, was ich noch mehr oder besser machen könnte, um ihr Leben zu verbessern oder zu erleichtern. Und damit baut sich natürlich auch ein gewisser innerer Druck auf.

Oder bei Margit und Archy habe ich in den letzen Monaten immer beobachtet, wenn Margit nur sah, was sie mit Archy alles noch trainieren muss und sich ihre Gedanken dauernd darum drehten, wurde der innere Druck so groß, daß sie schnell verzweifelt war.
Wenn sie sich aber nur darauf konzentrierte, was sie gerade mit ihm trainierte und die kleinen Erfolge sah (und den Rest gedanklich erstmal "auf später verschob"), dann ging es sehr gut.

Du machst das so klasse mit Betty!!! Mach eins nach dem anderen, konzentrier Dich darauf, was ihr gerade trainiert und "lass alle anderen Trainingsziele solange einfach los".

Ich bin überzeugt, daß ihr Euren Weg prima finden werdet...... und freue mich auf die nächsten Erfolgsberichte.




Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen
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Der ist nicht klein, der ist ein Hundekonzentrat. :o)

tomtom Offline




Beiträge: 2.255

08.01.2009 13:28
#24 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Was ich nicht so recht verstehe: Warum soll Betty denn eigentlich so viele Hundebegegnungen haben, wenn sie solchen Stress damit hat? Kannst Du es nicht vermeiden, reduzieren oder soll das so sein?
Ich habe hier eigentlich für uns gelernt, Tom das möglichst zu ersparen, nachdem ich begriffen hatte wie sehr ihn das stresst. Er ist total unsicher bei andren Hunden und reagiert unberechenbar.
Jetzt, wo ich ihn viel mehr führe merke ich richtig seine Erleichterung wenn ich ihn in möglichst großem Bogen auch an Zäunen hinter denen böse getönt wird, vorbeiführe. Dabei gibt es Leckerli. Und auch wenn Cora noch so nett mit anderen Hunden herumtollt bleibt er meist an der Leine. Meistens kommt er jetzt eh nach kurzer Begegnung zu mir, Bürste hoch, unsicher.
Auch ich schließe mich an und kann nur bestätigen dass wir sehr davon profitiert haben, den Druck rauszunehmen, dass wir möglichst bald soviel wie möglich packen wollten. Seit wir auf Sparflamme "arbeiten" hat sich von ganz allein viel getan.
Auch ich musste mich regelrecht dazu zwingen die Hunde nicht völlig vor allem in Gedanken mein Leben bestimmen zu lassen.
Ich kann Dich völlig verstehen, wenn Du Eure Probleme so bald wie möglich in den Grff bekommen möchtest. Wenn ich in all Deinen Berichten lese, was Ihr schon alles macht, da habe ich Deine Power schon sehr bewundert. Und Betty ist sicher ein Hund , der selber viel Power hat.
Ich kann Dir nur sagen, dass Tom merkbar ruhiger geworden ist. Er war so schrecklich hibbelig. Ob das nun mein "Runterfahren" war, die Bachblüten, die Futterumstellung oder wahrscheinlich alles zusammen...
Ich denke Du bist doch genau auf dem richtigen breiten Weg - die Abzweige kannst Du später noch gehen, die laufen Dir nicht weg.
Liebe Grüße

Es grüßen Margit, Tom und Cora
....................................................

"Das Wenige, das Du tun kannst, ist viel!" (Albert Schweitzer)

Sanne Offline

auf Wunsch mit Zwergverbalerotikern


Beiträge: 1.245

08.01.2009 16:22
#25 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Hallo Anja,

Mini verhält sich genau wie Betty, sie läuft schwanzwedelnd und mit Badekappe auf die anderen Hunde zu, steht dann davor und zack, geht es los mit Gekreische und Gezwicke. Deshalb meide ich auch Kontakt mit fremden Hunden und freilaufende auf uns zukommende Hunde finde ich dementsprechend auch so gar nicht gut. Bei unsicheren oder sehr ruhigen bzw. wenig kommunikativen Hunden ist es dann am schlimmsten und ich habe auch das Gefühl, dass besonders Hündinnen angezickt werden.

Was wir trainiert haben und weiterhin tun, sind Erstbegnungen am Zaun und ohne Zaun, dabei werden beide Hunde gefüttert (durch den Zaun von Angesicht zu Angesicht, ohne Zaun schnüffelt Mini am hinteren Ende des Figuranten) und Mini bekommt quasi jedes Mal den Nobelpreis verliehen.Immerhin konnte Mini jetzt in Schweden schon wieder mit mehreren fremden Hunden spielen und an anderen freilaufenden vorbeigehen, aber ausgestanden ist es natürlich noch nicht.

Liebe Grüße

Sanne

Wegwarte Offline




Beiträge: 1.007

08.01.2009 18:04
#26 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Hallo Zusammen,

ja OK, ich habe verstanden was ihr meint.

Die Themen, die ich gerade zur Sprache gebracht hatte (bezüglich Longieren z. B.) sind keine akuten Themen, die ich jetzt angehen möchte. Im Moment ist für mich vorrangig, dass wir hier eine stabile Situation bekommen. Und das Ausschleichen, da bin ich eigentlich dabei. Nur bei Hundebegegnungen ist es auf jeden Fall noch wichtig, dass wir da gut bei der Sache sind.

Die Morgenspaziergänge auf den Feldern sind zur Zeit seeeehr entspannt. Betty frei am Abdüsen und nur selten mal jemand zu sehen. Da braucht sie allerdings dann gelegentlich Untersützung. Ich schau halt wie sie reagiert und leite ensprechend Maßnahmen ein, oder auch nicht. Aber da laufen wir wirklich so richtig ohne Übungen und sonstwas. Einfach nur genießen. Das tut uns gut.

Was die Hungebegnungen betrifft. Wir sind knapp ein halbes Jahr fast in Panik auf der Flucht gewesen. Ich habe unter der Woche kein Auto, kann also nicht raus fahren. Ich möchte nicht mehr ständig flüchten müssen. Esther hat uns darin bestärkt, nicht mehr auf der Flucht zu sein, sondern mit Betty daran zu arbeiten, dass sie an Hunden vorbei kommt. Sie muss sie nicht kennen lernen, aber wir sind auf dem Weg dazu, dass sie andere Hunde passieren lassen kann.
Und von meinem Gefühl her ist das gut und richtig so. Ich glaube auch, dass es Betty gut tut und ihr Selbstbewusstsein stärkt.

Viele Grüße von Anja
....die mit dem Fiasko-Fränzle

Mydog Offline

Direktorin des Zwockel-Zirkus und bekennend geschirrsüchtig sowie Tante Lupa (Admin)


Beiträge: 38.103

08.01.2009 18:09
#27 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Zitat von Wegwarte
Und von meinem Gefühl her ist das gut und richtig so.

Das ist prima. Wenn Dein Gefühl das sagt, dann kannst Du Dich darauf verlassen, daß es auch richtig so ist.

Ich seid ganz sicher auf einem sehr, sehr guten Weg.

...... und es ist schön, daß wir Dich auf diesem Weg begleiten dürfen, ganz ehrlich. Es ist spannend, interessant und macht immer Freude von Euch und Betty zu lesen.




Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen
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Stef Offline



Beiträge: 2.085

08.01.2009 18:12
#28 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Ich brauche das auch nicht, daß Corazón irgendwann mit jedem Hund kann. Ich möchte aber so weit kommen, daß sie mal ruhig an ihnen vorbei gehen kann. Mit fremden Hunden irgendwann mal spielen können, wäre das i-Tüpfelchen, das muß aber nicht sein. Ich habe nicht den Eindruck, daß sie darunter leidet, daß sie fast nur Inka hat. In ihrem anfänglichen Leben gab es wohl gar keine Hunde.

Wegwarte Offline




Beiträge: 1.007

08.01.2009 18:29
#29 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten

Hallo zusammen,

ich werde auf jeden Fall verinnerlichen was ihr mir gesagt habt. Bei mir baut sich schnell mal Druck auf (das ist leider meine Natur) und dann ist es gut, wenn ich immer mal wieder gesagt bekomme: "Mach mal langsam". OK, ich versuche noch lockerer zu werden (obwohl sich da schon einiges getan hat, finde ich ).

Ich verstehe übrigens, wenn die einen gerne Umwege machen oder raus fahren, nur passt es zu uns eigentlich nicht so. Zum einen nicht deshalb weil wir unweigerlich Begegnungen haben und zum zweiten, weil die Betty Hundekontakt liebt, wenn sie denn mal die erste Hürde des Kennen lernens überwunden hat. Trotzdem geht es mir nicht darum, dass sie zu jedem Hund ran muss, sondern um das vorbei kommen ohne Getöse.

Viele Grüße von Anja
....die mit dem Fiasko-Fränzle

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

08.01.2009 19:42
#30 RE: Warum begrüßt sie erst und "greift" dann an? Zitat · Antworten
Zitat von Wegwarte

Die Morgenspaziergänge auf den Feldern sind zur Zeit seeeehr entspannt. Betty frei am Abdüsen und nur selten mal jemand zu sehen. Da braucht sie allerdings dann gelegentlich Untersützung. Ich schau halt wie sie reagiert und leite ensprechend Maßnahmen ein, oder auch nicht. Aber da laufen wir wirklich so richtig ohne Übungen und sonstwas. Einfach nur genießen. Das tut uns gut.


Das klingt richtig gut!

In Antwort auf:
Wir sind knapp ein halbes Jahr fast in Panik auf der Flucht gewesen. Ich habe unter der Woche kein Auto, kann also nicht raus fahren. Ich möchte nicht mehr ständig flüchten müssen. Esther hat uns darin bestärkt, nicht mehr auf der Flucht zu sein, sondern mit Betty daran zu arbeiten, dass sie an Hunden vorbei kommt. Sie muss sie nicht kennen lernen, aber wir sind auf dem Weg dazu, dass sie andere Hunde passieren lassen kann.
Und von meinem Gefühl her ist das gut und richtig so. Ich glaube auch, dass es Betty gut tut und ihr Selbstbewusstsein stärkt.


Auch das macht natürlich Sinn. Es ist sicher schwer die richtige "Dosierung" zu finden, aber ich denke, mit Esther seid ihr in guten Händen.

LG
Margit mit Archy
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(Fridtjof Nansen)

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