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Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.460



09.09.2013 04:24
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Henry Balu im Beitrag #21


Jetzt trotzdem nochmals meine Frage an Euch - Wie regelt Ihr das mit Eurem Hund, wenn er andere Menschen anknurrt?

Ich freue mich, dass sich meine Hunde endlich trauen, ihre Stimmung auszudrücken (vorallem Paul). und reagiere entweder mit Distanz oder Schutz, beruhigenden Worten und Gesten, dem Clicker. Je nach Situation. Im Endeffekt sagt er doch nur:"Ich möchte das nicht." Und das akzeptiert man doch auch bei Menschen, Kindern.




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

KerstinKatharina



Beiträge: 1.569



09.09.2013 07:09
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Lucie im Beitrag #30

.... dann hab mal blue-merle Collies Ich trainiere, daß sie jeder anfassen darf. Kinder umarmen sie, bevor irgendwer einschreiten kann. Bei bestimmten Kindern meide ICH allerdings auch weiträumig, weil es einfach die Freundlichkeit der Hunde übersteigen würde.

@ Sylvia,
ich versteh jetzt nicht ganz was daran so lustig ist? Meinst Du damit, dass Collies noch mehr Kinder in ihren Bann ziehen? Der Unterschied kann nicht so riesig sein, wenn überhaupt.
Ich fand es auf alle Fälle gar nicht lustig, als ich Maya im Restaurant mit dem großen M, kurz alleine liegen ließ, weil ich mal eben auf die Toilette musste. Als ich zurück kam lag ein ca dreijähriges Kind quer über meinem arthrosegeplagtem Hund und die Eltern waren weit und breit nicht zu sehen. Maya war am zittern und hat trotzdem einfach stillgehalten.
Und im allgemeinen: ja, wenn ich einen Hund von "Welpenbeinen an" bei mir hätte - würde ich das auch von Anfang an üben. Die Tiere in meiner Obhut sind zumeist schon älter und haben teilweise eine schlimme Vergangenheit. Da gibt es nicht mehr viel zu üben. Da ist Schadensbegrenzung angesagt, zu versuchen dem Hund die Ängste zu nehmen. Und letzteres eben auch indem ich darauf achte, dass Hund erst gar nicht in die Situation kommt. Wie Petra es geschrieben hat.
Zitat von Mydog im Beitrag #29
Es ist MEINE Verantwortung meinen Hund nur in Situationen zu bringen, die er aushalten KANN....

Herzliche Grüße
Kerstin&Blue mit Pflegemaus Lia und Maya, Hugo und Mini immer im Herzen



Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will.
(Anatole France)

Xenta

liebt Futterkreise, die den Schalter "Menschenfreundin" umlegen und findet hundliche Wehleider ausgesprochen verwirrend

Beiträge: 2.450



09.09.2013 08:02
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Henry Balu im Beitrag #21
Ich finde, es gibt sehr wohl Situationen, die mein Hund aushalten muss - es gibt nunmal im Alltag immer wieder Situationen, wo sich ein Mensch und vor allem auch ein Kind, dem Hund gegenüber nicht hundgerecht verhält (sei es das der Mensch/das Kind sich komisch auf den Hund zu bewegt oder auch mal den Hund antoucht, ohne dass es der Halter geschweige denn der Hund will oder dass man im Bus im Menschengedränge unterwegs ist). Ich erwarte/erhoffe mir von meinem Hund auch ein gewisses Maß an Souveränität und Gelassenheit, schließlich soll und darf er mich überallhin mit begeleiten.


Ganz ehrlich: nein, muss er nicht. Warum auch? Warum sollte ich nicht in der Lage sein, im Alltag solche Situationen zu vermeiden? Warum sollte ich nicht verhindern können, dass Leute an meinem Hund rumtatschen? Ich persönlich bin auch nicht der Meinung, dass es für den Hund immer das Beste ist, einen überallhin zu begleiten. Wenn ich irgendwo hingehe, wo ein Hund sich nicht wohlfühlt, dann lasse ich ihn zu Hause. Nun sind unsere Hunde Landeier und kommen nie in die Gelegenheit, in einen Bus oder eine Bahn steigen zu müssen - erst recht nicht in überfüllte. Aber selbst in der Stadt würde ich zusehen, dass ich mit Hund nicht während des Berufsverkehrs öffentliche Verkehrsmittel benutze. Sowas ist man seinem Hund m.M.n. schuldig.

Und noch mal zur Ausgangsfrage: den Bloch würde ich Herrn C. auch empfehlen. Nach Lektüre dieses Buches wird er fest davon überzeugt sein, dass er nie was von Rudelgedöns erzählt hat und das eh alles Quatsch ist .

LG Kerstin
mit Pauli und Xenta, die ich im Herzen bewahre

Tante_Haha

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa

Beiträge: 39.741



09.09.2013 08:05
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat
ich versteh jetzt nicht ganz was daran so lustig ist? Meinst Du damit, dass Colliesnoch mehr Kinder in ihren Bann ziehen? Der Unterschied kann nicht so riesig sein,wenn überhaupt.


Sylvia hat nun mal einen schrägen Humor. Ich finde ihn lustig.
Ich kann Dir auch sagen, dass ordentlich "flauschig" auf Kinder nochmal mehr eine Mords-Anziehungskraft hat. Darum geht es aber ja gar nicht, welcher Hund gefährdEter für Übergriffe ist. Das war ein kleiner Scherz...

Ich hätte es allerdings auch nicht lustig gefunden das Kind auf meinem Hund liegend zu finden. Ich hätte meinen Hund da aber auch nicht allein gelassen, eben weil ich ihn nicht in Situationen bringen will, die er nicht aushalten kann.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Henry Balu

spielzeugverrücktes Forums-Phlegma, das temperamentsmäßig vom Mali so weit weg ist wie die Erde vom Mars

Beiträge: 5.758



09.09.2013 10:03
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Henry ist bereits im Alter von 8 Wochen bei mir eingezogen und er hat von daher keine schreckliche Vergangenheit und vermutlich habe ich mit ihm das Glück, dass er ein sehr gutmütiger und auch geduldiger Hund ist.

Auch wir kennen das Collie-Phänomen - durch sein weißes und auch flauschiges Fell verspüren sehr viele Menschen das Bedürfnis, ihn anfassen zu wollen und auch zu müssen - und das lässt sich nicht immer unterbinden, weil man z. B. bereits am passieren ist und dann der Mensch doch noch kurz ins Fell fasst. Außerdem denken viele Menschen - weißer Hund = guter und lieber Hund.

Wir waren ja jetzt akutell im Urlaub - und natürlich ist man da auch an Stellen unterwegs, wo es einfach mal sehr eng zugeht (z. B. in einem Waldwipfelpfad mit Naturpark). Oder auch beim Wandern in den Bergen gibt es einfach Engpässe. Hier sind einfach sehr viele Menschen unterwegs und man kann nicht immer in einem Bogen laufen - und für mich sind das halt solche Situationen, die mein Hund gemeinsam mit mir meistern muss. Natürlich versuche ich auch immer vorausschauend zu agieren - und ihm den notwendigen Raum zu verschaffen, sei es in dem wir uns an den Rand stellen und die anderen vorbeilaufen lassen. Oder aber dass er nicht links sondern auch mal rechts geführt wird.

Natürlich nehme ich es auch ernst, wenn mein Hund knurrt und ich versuche ihn dann auch bewusst aus der Situation zu nehmen. Es ist ja jetzt nicht so zu verstehen, dass er es ständig und stetig dulden muss, dass seine Individualdistanz unterschritten wird und dass ich ihn auch immer in solche Situationen bringe.

...aber es gibt im Leben einfach auch Situationen, die man trotz vorausschaudendem agieren, nicht erkennt bzw. die man so vorher vielleicht auch noch nie hatte.

Henry ist ja jetzt ein großer mächtiger Rüde und aufgrund seiner Größe braucht er natürlich auch entsprechend Platz und von daher kommt es schon mal vor, dass es für ihn auch mal enger zu geht (z. B. auf einer Almhütte bei der Brotzeit oder auch in einem Bus). Für mich zum Glück hat er hier bis jetzt immer sehr ruhig und gelassen reagiert.

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Liebe Grüße Birgit & Henry

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund (Hildegard von Bingen, Benediktinerin, 1098 - 1179).

Lucie

wo der Blaumann im wahrsten Sinne des Wortes himmlischer Schäferhund ist

Beiträge: 1.273



09.09.2013 11:05
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Tante_Haha im Beitrag #34

Sylvia hat nun mal einen schrägen Humor. Ich finde ihn lustig.
Ich kann Dir auch sagen, dass ordentlich "flauschig" auf Kinder nochmal mehr eine Mords-Anziehungskraft hat. Darum geht es aber ja gar nicht, welcher Hund gefährdEter für Übergriffe ist. Das war ein kleiner Scherz...



Danke .... so war es gemeint! Mit den Collies kann hier wohl nur noch Moritz mithalten, wenn es um die Anziehungskraft auf menschliche Finger geht. Bei Fremdumarmungen bin ich dann vermutlich ganz alleine. Aber es gibt auch für meine Pelzträger eine Grenze, über die ich nicht gehe ... und das sind für meine Dorfköter alle Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln! Was sie können müssen sind Fahrstühle, Parkhäuser etc. Aber wenn ich in die große Stadt will, dann bleiben die Hunde zu Hause. Sie begleiten mich weder beim Shopping, noch auf Behörden ... was sollen sie da auch?!

Wenn meine Lebensumstände so wären, daß meine Hunde das müßten, dann hätte ich kompatible Hunde oder gar keine, oder weniger

Auf gar keinen Fall lasse ich meine Hunde irgendwo alleine zurück .. nicht mal für Toilettengang. Es findet sich immer ein netter Tischnachbar oder Kellner, dem ich die Leine (mit 2-3 netten Anweisungen) geben kann. Ich habe mich auch schon mit 2 Hunden in eine öffentliche Toi gequetscht oder bin MIT 3en ins Gebüsch verschwunden

Ich weiß auch, daß meine menschenliebenden Hunde in diesem Forum die Ausnahme sind und ich für die meisten auf hohem Niveau jammere. Diese Freundlichkeit ist zum Teil rassebedingt, zum Teil Training von Welpenbeinen an! Wenn ich dann ab und an mal einwerfe, daß mein anderes Extrem genauso unangenehm ist, dann tue ich das scherzhaft, ja .... aber .....

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Sylvia mit der haarigen und komplett intakten Chaos-Collie-Truppe:

Couwie <sprich: Kuuhwiie>, dem himmlischen Schäferhund,
Velvette, Seelenhund und Rudelchefin,
Rettich, Chaotin und Championette und Tochter von Velvette,
Lucie, Katzen-Collie und Schmutzhund und völlig verkannte Ressourcen-Verteidigerin,
Jette, Springding und Tochter von Lucie mit fast perfekten Ohren

Henry Balu

spielzeugverrücktes Forums-Phlegma, das temperamentsmäßig vom Mali so weit weg ist wie die Erde vom Mars

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09.09.2013 11:46
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Wenn wir in den Urlaub fahren, dann ist Henry immer mit dabei. In der Regel werden sämtliche Aktionen so gewählt, dass diese auch hundefreundlich sind.

Aber im Urlaub bewältigen wir auch mal Herausforderungen, die es in unserem Alltag nicht gibt. Dazu gehört dann halt auch mal ein Besuch in der Stadt (wobei Frauchen hier nie shoppen geht) oder in einem Biergarten oder einer Gaststätte. Auch das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln haben wir im Urlaub bereits ausprobiert (Fährefahren und Busfahren). Und wie bereits gesagt, diese Herausforderungen konnten ordentlich gemeistert werden.

Wobei wir dann auch immer mit Geschirr unterwegs sind, weil natürlich sehr viele Eindrücke, Geräusche und Gerüche vom Hund zu verarbeiten sind und dabei kann es schon mal passieren, dass er vergisst, dass er eigentlich ordentlich Leine laufen kann.

Wenn er mit ins Büro geht, dann gehört auch mal ein Stadtrundgang zu seiner Gassirunde, wobei Rottenburg am Neckar eher ein Dorf denn eine Stadt ist.

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Tante_Haha

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa

Beiträge: 39.741



09.09.2013 12:03
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat
...aber es gibt im Leben einfach auch Situationen, die man trotz vorausschaudendem agieren, nicht erkennt bzw. die man so vorher vielleicht auch noch nie hatte.


Natürlich! Das steht ausser Frage - aber darum ging es hier doch gar nicht. Es ging darum was man tut, wenn der Hund knurrt. Der Unterschied ist wie man damit umgeht. Und Knurren verbieten ist eben nicht der richtige Weg, sondern dem Hund die Möglichkeit geben mit der Situation fertig zu werden. Manchmal reicht es ja schon, wenn man ihn auf die andere Seite nimmt oder eben mal eben einen Schritt zur Seite tritt und ihm eine Verschnaufpause gönnt.

Natürlich hat es ein Hund, der von Welpenbeinen an bei seiner Familie ist - in der Regel! - einfacher. Aber auch da gibt es trotz wundervoller Sozialisierung und toller Ausbildung Ausnahmen. Genau wie man trotz aller Bemühungen ein Kind mit ADHS haben kann oder eines, das schüchtern ist, gehemmt, Probleme mit Kontakt zu Gleichaltrigen hat etc.
Es geht einfach darum, dass man von einem Lebewesen nicht grundsätzlich etwas "erwarten" kann, sondern immer auf individuelle Bedürfnisse eingehen muss. Und die hat auch ein gut sozialisierter Hund.
Und genau darum geht es - nicht darum ob der eigene Hund die oder jede Situation bewältigen kann und ein anderer kann das nicht. JEDES Lebewesen hat Grenzen dessen was es kann. Und JEDES Lebewesen sollte das Recht haben zu signalisieren, dass diese Grenze erreicht ist. Und an dieser Stelle muss die Erwartungshaltung eben hintenan stehen.

Es ist natürlich sehr unterschiedlich wie Hunde stressige Situationen verarbeiten können oder aushalten können. Hier ging es aber darum, dass ein Knurren tatsächlich ein ernstzunehmendes Signal ist. Es ist ja auch immerhin möglich, dass der Hund an dem Tag Schmerzen hat, ein Pups quersitzt, er Magenprobleme hat etc. - da knurren meine Hunde deutlich früher. Man kann einen Hund für normale und hundlich korrekte Kommunikation einfach nicht abkanzeln.

Lumpi hat Stefan 2 Jahre lang angeknurrt. Er hatte ein echtes Problem damit, wenn Männer seine Individualdistanz unterschritten haben, unverhofft auf ihn zutraten etc. - natürlich haben wir das Knurren ernst genommen und Konsequenzen gezogen. WIR haben uns überelgt wie wir Situationen so ändern und gestalten können, damit Lumpi sich nciht bedroht fühlen musste. Stefan kündigte sein Hereinkommen mit "Lumpi, ich bin´s" an. Er ging nie einfach auf ihn zu, sondern rief ihn erst zu sich und bewegte sich mit ihm in die Richtung in die er wollte. Ihm dieses Verhalten zu untersagen hätte eine Eskalation provoziert.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Karl Valentin

Mydog

Direktorin des Zwockel-Zirkus und bekennend geschirrsüchtig sowie Tante Lupa (Admin)

Beiträge: 36.933



09.09.2013 12:10
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

@Sylvia
Ich schwöre, klein und niedlich kann mit groß und plüschig locker mithalten. ;-)




Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen
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Der ist nicht klein, der ist ein Hundekonzentrat. :o)

DonQuijote

lauter und auffälliger Prinz ganz ohne Esel, aber gegen viele Windmühlen kämpfend

Beiträge: 2.582



09.09.2013 13:46
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Mydog im Beitrag #39
@Sylvia
Ich schwöre, klein und niedlich kann mit groß und plüschig locker mithalten. ;-)


Da habe ich Glück. Die meisten Kinder haben Angst vor Sancho. Er sieht wohl aus ihrer Perspektive irgendwie gefährlich aus. Erwachsene wiederum finden ihn niedlich.

Zitat von Lucie im Beitrag #36
Was sie können müssen sind Fahrstühle, Parkhäuser etc.



Für mich gibt es in diesem Zusammenhang kein müssen. Manche Hunde können es, andere nicht. Ich frage mich aber ernsthaft, was man eurer Meinung nach machen sollte, wenn Hund es eben nicht kann?



Liebe Grüße
Michaela mit kleinem, wilden Fleckenhund Sancho

Lucie

wo der Blaumann im wahrsten Sinne des Wortes himmlischer Schäferhund ist

Beiträge: 1.273



09.09.2013 14:14
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von DonQuijote im Beitrag #40


Zitat von Lucie im Beitrag #36
Was sie können müssen sind Fahrstühle, Parkhäuser etc.



Für mich gibt es in diesem Zusammenhang kein müssen. Manche Hunde können es, andere nicht. Ich frage mich aber ernsthaft, was man eurer Meinung nach machen sollte, wenn Hund es eben nicht kann?


Wenn ich in einem Hotel absteige, wo ich die Wahl habe zwischen 4 Stockwerke Treppenhaus oder Fahrstuhl, dann MÜSSEN sie in den Fahrstuhl, weil meine Knie schon bei 2 Etagen streiken. Das kann man hundert Mal bei der Reservierung sagen, vor Ort ist dann plötzlich nix anderes frei. Die Parksituation kann man oft noch weniger vorher sehen ... auch hier also ein MUSS.
Couwie mußte in Wiesen in den 2. Stock .... sonst hätten wir nach Hause fahren müssen.

Wobei ich einen deutlich Unterschied sehe, zwischen nicht können und nicht KÖNNEN. Wenn er eine echte Blockade vor den Stufen gehabt hätte, dann wären wir wohl abgereist. Aber er war nur zu blöd, seine Hinterbeine zu benutzen und da haben Mozzarella und Barbara helfen können. Jemand mit Platzangst wird eben nie Fahrstuhl fahren, auch nicht mit allen Hundetrainern der Welt und einer Käserei im Obergeschoß! Ich maße mir an, den Unterschied bei meinen Hunden zu erkennen - bei fremden würde ich das nie wagen.

Aber, um den Schwenk zum Thema wieder zu kriegen: Knurren würden meine nicht, nur verweigern und je stärker dann ein Druck, desto fester sind sie an den Boden getackert und wiegen plötzlich das vierfache

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Skip


09.09.2013 14:21
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Da Skip nichtmal den Weg bis zu einem Gebäude in dem ein Fahrstuhl sein könnte kann, muss er auch keinen Fahrstuhl können.
In einem Hotel mit ihm zu nächtigen ist so utopisch wie daß ich Bundekanzlerin werde.

Im übrigen schützt auch das Aussehen einen deutsches Schäferhundes nicht vor Übergriffen.
Tatort Tierarzt-Wartezimmer am Freitag: Hex und ich sitzen neben der Eingangstür, die Tür geht auf, eine Familie mit einer winzigen Tasche in der ein Teacup-Chihuahua sitzt kommt rein und der ca. 5 jährige Sohn der Familie stürzt sich direkt im Reinkommen auf Hex und umarmt sie.
Hex macht nichts, sie steht nichtmal auf, bleibt sitzen und lässt sich unbeeindruckt umarmen. Ich rupfe das Kind da weg und sage:" Hast Du ein Glück, daß das jetzt nicht mein anderer Hund war, der hätte Dir den Kopf abgebissen." Ich konnte nicht anders.
Nach diesem Spruch von mir reagierte die Mutter erst und rief ihr Kind dann. Ich sagte dann noch laut, daß man immer erst fragen muss, bevor man einT ier anfasst. Pikierte Blicke von den Teacup-Leuten. Im weiteren Verlauf lief der Junge dann mit seinem Hund in der Tasche durch die Praxs und hielt den Hund vor jedes Katzenkörbchen. Oh man.

Später kam noch eine Familie mit Kind. Das Mädchen fragte, ob es Hex streicheln dürfe, ich gab ihr Leckerchen, die Hexl auch begeistert und ganz sanft nahm. So geht das.

Lucie

wo der Blaumann im wahrsten Sinne des Wortes himmlischer Schäferhund ist

Beiträge: 1.273



09.09.2013 14:31
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Skip im Beitrag #42
Ich rupfe das Kind da weg und sage:" Hast Du ein Glück, daß das jetzt nicht mein anderer Hund war, der hätte Dir den Kopf abgebissen." Ich konnte nicht anders.
Nach diesem Spruch von mir reagierte die Mutter erst und rief ihr Kind dann. Ich sagte dann noch laut, daß man immer erst fragen muss, bevor man einT ier anfasst. Pikierte Blicke von den Teacup-Leuten. Im weiteren Verlauf lief der Junge dann mit seinem Hund in der Tasche durch die Praxs und hielt den Hund vor jedes Katzenkörbchen. Oh man.



.... und wieder ein Kind mit einem Schäfi-Trauma Ich versteh Dich total, aber solche Sprüche prägen sich auch bei einem Kind evtl. falsch ein. Obwohl, scheint ja ein herziges Kerlchen zu sein. Als Katzenbesitzer hätte ich dem auch erzählt, daß meine Mieze gleich seinen Winzhund frißt
Das Kind kann nix dafür, die Eltern versagen in Deiner Erzählung dafür komplett! Aber stell Dir vor, die Hex hätte in der Umarmung geknurrt

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Skip


09.09.2013 14:37
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Nein, der Junge hatte kein Trauma, es war noch ein Schäfimix anwesend, der auch mehrmals umarmt wurde und wo die dazugehörige Omma das auch noch gut fand, obwohl es dme Hund sichtbar unangenehmm war. Der Junge kam auch nochmal bei uns an und wollte nochmal druff, nur die Mutter rief ihn dann vorher.


Zitat von Lucie im Beitrag #43
Aber stell Dir vor, die Hex hätte in der Umarmung geknurrt


Was dann? Hätte ich vollkommen normal gefunden. Bei mir darf ein Hund knurren, wenn er so bedrängt wird, Kind hin oder her. Und vielleicht hätte das Kind dann gelernt, was man besser lässt. Die Eltern werden es ihm leider nicht beibringen...

DonQuijote

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09.09.2013 14:38
RE: Rudelführer? Zitat ·antworten

Zitat von Lucie im Beitrag #43

.... und wieder ein Kind mit einem Schäfi-Trauma Ich versteh Dich total, aber solche Sprüche prägen sich auch bei einem Kind evtl. falsch ein.


Ein Biss prägt sich aber noch mehr ein.
Mit Sancho hätte ich mich schon gar nicht neben die Tür gesetzt.



Liebe Grüße
Michaela mit kleinem, wilden Fleckenhund Sancho

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