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Dieses Thema hat 33 Antworten
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Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 39.544



29.07.2011 22:36
RE: Unsere Probleme und Fragen Zitat ·antworten

Zitat von Ute*
Leider hab ich vor diesem Seminar hier nichts darüber gefunden
Wann hast du denn Anne Krüger erlebt?


Das war vor Forumszeiten und zwar lange davor, deshalb habe ich nie davon erzählt, ich war damals noch lange nicht so reflektiert und habe auch nicht so klar dokumentiert wie ich es heute tue.

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa, Ritter Parcifal und Prince Maddox sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben und Spitzbub Ilias

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"Die Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden."
(Papst Franziskus)

Nordlicht



Beiträge: 2.079



29.07.2011 23:40
RE: Unsere Probleme und Fragen Zitat ·antworten

Was mir noch bei deinem Bericht aufgefallen ist, ist der Wunsch, dass auch deine Tochter mit ihm gehen soll, bzw. bereits mit ihm geht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eher weniger sinnvoll ist, in einer schwierigen Entwicklungsphase mit unterschiedlichen Personen zu trainieren. Bei zwei Personen mag das noch funktionieren. Reagieren wirklich alle gleich? Nehmen alle an den Stunden mit der Trainerin teil? Setzen sich alle mit dem Thema Hundeerziehung so intensiv auseinander? Auch wenn deine Töchter wirklich stark (körperlich) und interessiert sind, werden sie anders mit dem Hund umgehen. Es ist ja anscheinend schon einmal zu einem Vorfall gekommen als deine Tochter alleine mit dem Hund unterwegs war. Ich würde meine Kinder - sofern ich welche hätte - nicht mit Finja Gassi gehen lassen. Auch mit 15 Jahren haben sie a) nicht die Kraft einen nicht mehr ansprechbaren Hund zu halten und b) angemessen zu reagieren. Sicherlich reagieren auch Erwachsene nicht immer angemessen, aber wenn du versuchst eine Struktur zu finden ist das m.E. eher kontraproduktiv.

Viele Grüße
Tanja, Finja und Roxy

Aimie

Erfinderin des Berufsbildes des Slerbs, die zwischen den Schnauzen von Frau Diva und Herrn Traber komischerweise Halsbänder sucht

Beiträge: 2.383



31.07.2011 08:37
RE: Unsere Probleme und Fragen Zitat ·antworten

Ich habe nun nicht alles gelesen, und vielleicht wiederhole ich das, was andere schon geschrieben haben, aber ich spreche aus Erfahrung, gerade bei Border....

Aimie ist seit 1,5Jahren bei mir und ist wirklich schwierig in jeglicher Hinsicht.
Soxi ist nun seit 7Wochen bei mir, und ich muss mich selber immer wieder zwingen einen Schritt langsamer zu machen um sie nicht hochzupushen.

Ja, ein Border muss beschäftigt werden, gerade vom Kopf.
ABER!!!
Überleg mal was der arme Kerl im moment alles lernen muss.
Du weisst nicht was ihm passiert ist, und warum er so reagiert.
Ich gehe als erstes mal von schlechten Erfahrungen und Angst aus.
Ignorieren bringt da mal überhaupt gar nichts.
Wenn Aimie Angst hat, hat sie Angst.
Ich nehme sie dann ernst und beruhige sie, denn sie braucht meinen Schutz.
Auch wenn sie aus Angst aggressiv wurde habe ich ihr meinen Schutz gegeben.
Ich habe reagiert, und bin der Situation mit ihr zusammen weit genug ausgewichen, damit sie sich das aus sicherer Entfernung anschauen kann (so weit weg, dass sie nicht aggressiv reagiert hat)
Dies habe ich so lange gemacht, bis sie selber das Interesse hatte sich das von näherem anzuschauen.
Ich nehme sie noch heute häufig in den Arm wenn sie Angst hat, weil sie das braucht....

Nimm deinen Schatz ernst....und gib ihm vor allem ersteinmal Ruhe und Zeit.
Er will lieb und freundlich sein, aber er ist und bleibt überfordert....

LG von Ilka mit Aimie und Soxi

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Heute ist das Morgen über das du dir gestern Sorgen gemacht hast.

Und alles ist gut!

Frieda4ever

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt

Beiträge: 11.460



31.07.2011 09:56
RE: Unsere Probleme und Fragen Zitat ·antworten

Sehr schön geschrieben, Ilka!
Dem schließe ich mich einfach an- sonst würde sich das wirklich wiederholen!

Mir hat es bei meinen Hunden, die beide wirklich verstört waren, immer geholfen, wenn ich mich in ihre Lage versetzt habe:
Also, aufgenommen bei Außerirdischen, die weder mit meiner Sprache noch mit meinem körper etwas gemein haben,
die letzten Außerirdischen waren sehr schlecht zu mir und ich muss diesen Weg ganz alleine gehen.

Habe nur meine Fäuste als Waffe zum Wehren, aber die anderen sind so groß- auch deren Umwelt macht mir Angst.
Vieles kenne ich nicht und mit vielem Neuen hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht...

Ich habe nur mich, auf die ich mich verlassen kann...

Eine grauenhafte Vorstellung dieser Lebenssituation!




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

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