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Dieses Thema hat 6 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
Krümelmonster Offline




Beiträge: 17

03.03.2010 22:07
Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Hallo zusammen,

hatte gerade schon angefangen, den Beitrag in "Time for Losers" zu schreiben, weil ich mich gerade mal wieder so fühle, aber hier passt es wohl besser...

Mein Schnauz und ich haben zwei große Baustellen: Das Jagen und die Artgenossen. Und die Artgenossen treiben mich gerade mal wieder zur Verzweiflung.

Ich verstehe sein Verhalten einfach nicht! Grundsätzlich scheint er extrem an Artgenossen, egal ob Männlein oder Weiblein interessiert. Sieht er einen, ist er hin und weg, würde am liebsten sofort hinrennen und täte das sicher auch, wenn er nicht an der Schlepp gesichtert wäre. Im Verein läuft er eine super Unterordnung, hat richtig Spaß an der Sache, solange Bewegung im Spiel ist, aber niemals nie würden wir auch nur die BH bestehen, weil er in der Ablage sicher zum anderen Hund hinlaufen würde.

Nun könnte man ja denken, dass er ein gesteigertes Interesse an Sozialkontakten hat, wäre auch kein Wunder, schließlich ist er "Einzelhund", aber doch irgendwie auch ein absolutes Tobekind. Wenn er aber zu einem Hund hindarf, lässt das Interesse entweder schlagartig nach, wenn er da ist (eher bei Hündinnen, vor allem, wenn sie ihn ignorieren, durchaus aber auch bei anderen Rüden) oder er schmeißt sich mit Karacho auf den anderen (immer Rüden) und fängt eine Klopperei an. Aufgrund des letzteren sind seine Hundekontakte recht reduziert, möglichst nur mit Maulkorb (aber da machen die anderen HH dann von weitem schon einen Bogen..). Es gibt auch welche, mit denen er spielt, dass scheint ihn dann richtig glücklich zu machen, aber die sind rar.

Wenn er jetzt seine Ruhe vor anderen Hunden haben wollen würde, würde ich seine Reaktion den anderen gegenüber ja verstehen, aber so? Warum will er unbedingt hin, zeigt dabei deutliche Anzeichen der Freude, und macht doch nur Stunk, wenn er da ist? Ich verzweifele langsam daran, habe keine Ahnung, was ich falsch mache und auch diverse Hundetrainer hatten bisher keinen anderen Rat als "sind zwar eigentlich wichtig, aber dann eben keine Sozialkontakte".

Brauche ich einen zweiten Hund? Mit dem er sich versteht, mit dem er Zeit verbringen kann? Macht es sein Verhalten anderen Gegenüber vielleicht nur noch schlimmer (zB wenn der zweite eine Hündin wäre)? Oder hat ein zweiter Hund evt überhaupt gar kein Einfluss auf das Verhalten anderen gegenüber?

Irgendwie gerade ziemlich unglücklich mit der Gesamtsituation,
Mareike.

---
Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

03.03.2010 22:31
#2 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Hallo Mareike,

das kommt mir irgendwie ziemlich bekannt vor. Mein Lumpi ist ein sehr unsicherer Hund, insbesondere auch im Umgang mit anderen Hunden. Trotzdem wollte er immer zu allen anderen Hunden hin. Warum? Keine Ahnung. Wird wohl eine Mischung aus verschiedenen Dingen gewesen sein. Zum Einen ist er natürlich neugierig und hat auch eine ziemlich niedrige Frustrationstoleranz. Zum Anderen ist er ein Angsthase und hat irgendwann gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Bei ihm ist es allerdings so, dass er tatsächlich keinen verkloppt (ausser Berner Sennenhunde...), denn er bekommt im letzten Moment echt Schiß.

Wir haben über 1,5 Jahre lang jede Hundesichtung beclickert und üben heute noch, dass Lumpi ruhig weitergeht, wenn er einen Hund sieht, bzw. wenn es für ihn zu schwer ist, üben wir auch "Sitz" und er bekommt besondere Belohnungen. Uns war hier einfach wichtig, dass er ruhig bleibt und dieses Verhalten beibehält, wenn er Hunde sieht. Und nach und nach konnten wir näher an andere Hunde ran. Heute geht er Streit aus dem Weg und kommt sofort zu mir, wenn ihm bei anderen Hunden unbehaglich wird.

Die genauen Beweggründe wirst Du wohl nie so ganz herausfinden. Was Du herausfinden kannst ist, wie es Deinem Hund dabei geht. Die Körpersprache kann man nämlich ziemlich genau lesen und dann auch handeln. Mit viel Geduld schafft ihr das schon.

Vielleicht kannst Du ja mal ein Video einstellen?

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
__________________________________________________________________________

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Schnuffelnase Offline



Beiträge: 5.204

03.03.2010 23:02
#3 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Zitat
aber doch irgendwie auch ein absolutes Tobekind. Wenn er aber zu einem Hund hindarf, lässt das Interesse entweder schlagartig nach, wenn er da ist (eher bei Hündinnen, vor allem, wenn sie ihn ignorieren, durchaus aber auch bei anderen Rüden) oder er schmeißt sich mit Karacho auf den anderen (immer Rüden) und fängt eine Klopperei an.



Wenn ich das so lese, kommt mir die Idee, ob er vielleicht einfach eine höfliche Annährung nicht gelernt hat und es dann drauf an kommt, wie der andere Hund reagiert. Vor allem, weil du schreibst, dass er so ein Tobehund ist und hach, das kommt mir ja bekannt vor. Vielleicht ist er gegenüber Hündinnen allgemein etwas höflicher und es kommt dadurch nie zu Kloppereien. Und wenn der andere Rüde so souverän ist, dass er den Bodycheck über sich ergehen lässt aber den Schnösel weiter ignoriert, dann passiert auch nix, weil ist ja langweilig, wenn der andere nicht toben will. Aber viele Rüden lassen sich- gerade von anderen Rüden- so ein Verhalten natürlich nicht gefallen und sagen "du mir aber nicht", vielleicht findet deiner dann, dass der ihm auch nicht und schon habt ihr die Klopperei. Könnte das eine Idee sein, die mit deinen Beobachtungen überein stimmt? War nur so eine Idee, aus der Erfahrung heraus, dass Kira anfangs manchmal in Schwierigkeiten geriet, weil sie sich nicht so zu benehmen wusste- und dabei war es von ihr durchaus nett gemeint, aber frech wars trotzdem

P.S. wie siehts mit der Frustrationstoleranz aus? Manche Hunde ticken z.b. an der Leine einfach nur deshalb aus, weil sie in jedem Artgenossen einen potentiellen Spielpartner sehen, hochdrehen und dann völlig frustriert sind, dass sie daran gehindert werden, mit dem zu spielen.

Mio ( gelöscht )
Beiträge:

03.03.2010 23:25
#4 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Schwer zu beurteilen, wenn man es nicht sieht. Ist er den sozialisiert? Blödes Wort, ich weiß,. Ich frage anderst. Zeigt er dieses Verhalten schon immer, oder war er früher ganz entspannt? Beißt er richtig oder rauft er "nur"?

Bei Mio ist es so, daß er sehr unsicher mit anderen Hunden ist. Eigentlich will er schon etwas mit ihnen zu tun haben, sehr sogar. Andererseits ist es ihm doch nicht geheuer. Er steckt so zwischen zwei Antrieben, Neugier und Großkotz. Jetzt kommt es auf den anderen Hund an. Unsicherer Hund ist nicht gut, da fängt er dann auch das mobben an. Bei einem erfahrenen Hund, der sich durch Mio nicht beeindrucken lässt klappt es gut.

Gibt es Unterschiede zwischen den Hunden, mit denen er ein Problem hat?

Krümelmonster Offline




Beiträge: 17

04.03.2010 09:47
#5 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Zitat
Und wenn der andere Rüde so souverän ist, dass er den Bodycheck über sich ergehen lässt aber den Schnösel weiter ignoriert, dann passiert auch nix, weil ist ja langweilig, wenn der andere nicht toben will. Aber viele Rüden lassen sich- gerade von anderen Rüden- so ein Verhalten natürlich nicht gefallen



So labbimäßig ist er eigentlich nicht drauf. Seine Annäherung ist sehr viel steifer, geradliniger, nicht locker-holterdipolter, das war irgedwie schon immer so. Ich glaube aber dennoch, dass er tatsächlich nicht so ganz weiß, wie er der Sache begegnen soll. Häufig legt er sich erstmal hin. Problematich ist dann aber auch der Moment seines Aufstehens. Wenn das Gegenüber dann die große, schwarze Wand sieht, haben schon einige aus Angst einfach angegriffen.

Zitat
P.S. wie siehts mit der Frustrationstoleranz aus?



Nicht gerade sehr ausgeprägt...

Zitat
Zeigt er dieses Verhalten schon immer, oder war er früher ganz entspannt?



Schon immer eigentlich.

Zitat
Beißt er richtig oder rauft er "nur"?



So ein Zwischending, würde ich sagen. Viel Gebrüll, aber auch viel Biss. Verletzungen treten dabei (auf beiden Seiten) immer mal wieder auf, waren bisher (toitoitoi) aber nie wirklich schlimm.

Zitat von Mio
Bei Mio ist es so, daß er sehr unsicher mit anderen Hunden ist. Eigentlich will er schon etwas mit ihnen zu tun haben, sehr sogar. Andererseits ist es ihm doch nicht geheuer. Er steckt so zwischen zwei Antrieben, Neugier und Großkotz.



Ja, wahrscheinlich ist es genau das.

Tja, ist er sozialisiert? Wahrscheinlich alles andere als optimal, würde ich sagen. Ganz am Anfang waren wir in einer Welpengruppe. Er war immer der Größte und Wildeste, ist mit den anderen freudig um die Wette gerannt, aber auch dort schon mal gezeigt, dass er auch gerne mal plattwalzt. Wir sind da recht schnell wieder rausgeflogen. Anschließend waren wir ein halbes Jahr in einem Rettungshundeverein. Da waren Hundebegegnungen verboten (!), die Hunde durften ausschließlich mit Menschen spielen/interagieren. Ich habe dort eine Freundin kennengelernt und wir sind mit unseren Hunden, ähnliches Alter, ab und zu mal zusammen spazieren gegangen. Einmal wurden wir dabei "erwischt" und im anschließenden Training wurde uns das vorgehalten. Trotz des "Verbots" war ich aber fast täglich auf einer Hundeauslaufwiese, er sollte ja Sozialkontakte haben. Da kam dann die Leine ab und los ging der Spaß, völlig ohne Kontrolle unsererseits, wir hatten ja keinen Plan, alle redeten von "die regeln das schon unter sich"... Er hat sich dort auch schon als Junghund recht schnell behauptet und mit der Zeit sind wir immer ungerner hingegangen, weil immer irgendwas passierte... Ab diesem Zeitpunkt wurden die Hundebegegnungen mehr kontrolliert, er durfte nicht mehr zu allen hin. Beißereien gab es trotzdem ab und zu, wenn ich mich mal verschätzt hatte oder ein anderer seinen herumprollenden "der tut nix" auf uns losgelassen hat.

Im Grunde genommen würde ich also sagen, dass er eigentlich unentwegt die falschen Hundekontakte hatte, ihm aber im Kopf geblieben ist, dass einige Hundepartner doch auch die schönsten Spielkameraden sein können.

Am besten klappt es bei ihm mit Hündinnen (ach nee), aber auch mit kastrierten Rüden, die ein gewisses Selbstbewusstsein, aber überhaupt kein Statusbegehren haben. Eine Freundin hat so einen Hund und wenn wir uns alle Jubeljahre mal sehen, veranstalten die beiden im Garten ein stundenlanges Geraufe und Getobe, mit wildem Gebrüll und Zähnengeklappere, aber mit jeder Menge Spaß.

Treffen wir auf Rüden, die sich offentlichtlich sehr cool finden (egal ob kastriert oder nicht) und das auch dem Gegenüber deutlich machen (Staksen), ist Gespür gefragt. Hier stakst Gary erstmal mit, ist aber deutlich unsicher. Ich kann ihm dann aber helfen und ihn herausrufen. Wenn ich das nicht tue, kommt irgendwann "Angriff ist die beste Verteidigung". Extrem blöd ist (und auch schon passiert), wenn der andere Hund auf mein Rufen mitreagiert und auch kommt... Und wenn er einmal anfängt zu raufen, dann offentlichtlich mit Beschädigungsabsicht - ich glaube aber nur deshalb, weil er nicht weiß, wie er es sonst beenden kann.

Rüden, die unsicher oder unerfahren sind, werden gerne gemobbt. Da schmeißt er sich ohne Vorwarnung einfach drauf und schnappt zu. Ob sie sich unterwerfen oder weg wollen, ist ihm ziemlich egal, er setzt nach und lässt sie nicht in Ruhe bis ich eingreife.

Und dann gibt es wieder Situationen, die er klärt wie ein Profi. Bei der folgenden war ich nicht selbst dabei: Letztens traf er ein Rudel mit drei Hündinnen und einem Rüden. Die Hündinnen waren spannend, den Rüden hat er links liegen gelassen. Der war damit aber nicht einverstanden, hat ihn angemacht, hat ihm sogar die Pfote auf den Nacken gelegt. Gary hat es erst ignoriert, irgendwann wurde es ihm wohl lästig, dann gab es eine kurze, aber heftige Ansage, Gary gewinnt und zieht wieder seiner Wege.


Aber irgendwie ist das doch kein Hundeleben, oder? Er BRAUCHT diese Kontakte ja anscheinend, weil er auch aus seinen Fehlern nicht lernt, immer wieder hin möchte. Daher die Idee mit dem (sorgfältig ausgesuchten) Zweithund... Könnte das seine Situation verbessern?

LG,
Mareike.

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Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

f-sharp-minor Offline




Beiträge: 799

04.03.2010 12:56
#6 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Zitat von Krümelmonster
Tja, ist er sozialisiert? Wahrscheinlich alles andere als optimal, würde ich sagen. Ganz am Anfang waren wir in einer Welpengruppe. Er war immer der Größte und Wildeste, ist mit den anderen freudig um die Wette gerannt, aber auch dort schon mal gezeigt, dass er auch gerne mal plattwalzt. Wir sind da recht schnell wieder rausgeflogen.



Wat soll dat denn? Eine gut geführte Welpengruppe ist doch genau dafür da, dass die Welpen geregelt lernen, was für Grenzen es gibt, was richtig und falsch ist. Und da müssen dann teilweise auch die Menschen eingreifen.


Zitat von Krümelmonster
Anschließend waren wir ein halbes Jahr in einem Rettungshundeverein. Da waren Hundebegegnungen verboten (!)



Äh, was ist denn das für ein Verein? Ist das normal? Wir begegnen regelmäßig, meist mehrmals pro Woche Hunden aus Rettungshundvereinen, die aber ganz normal mit allen kontakten und toben dürfen.


Zitat von Krümelmonster
Aber irgendwie ist das doch kein Hundeleben, oder? Er BRAUCHT diese Kontakte ja anscheinend, weil er auch aus seinen Fehlern nicht lernt, immer wieder hin möchte. Daher die Idee mit dem (sorgfältig ausgesuchten) Zweithund... Könnte das seine Situation verbessern?



, ich weiß nicht, ob das die Lösung sein kann, ehrlich gesagt. Gibt es Unterschiede zwischen on- und offline-Kontakten? Du schriebst von "an-der-Schleppe-gesichert". Ich kenne von Idefix halt den Mega-Unterschied zwischen angeleint und freilaufend. Ich glaube, ich würde eigentlich eher auf verlässlichere Abrufbarkeit auch in Hundekontakten setzen, so dass er zwar kontakten kann, aber du immer auch wieder ruhe reinbringen kannst, indem du ihn wieder zu dir rufst, runterkochst und sie dann weitermachen können.

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LG Mareike

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka)

Krümelmonster Offline




Beiträge: 17

04.03.2010 14:29
#7 RE: Ich versteh ihn einfach nicht... Zitat · Antworten

Zitat von f-sharp-minor
Äh, was ist denn das für ein Verein? Ist das normal?



Nö, bestimmt nicht.

Zitat von f-sharp-minor
ich weiß nicht, ob das die Lösung sein kann, ehrlich gesagt. Gibt es Unterschiede zwischen on- und offline-Kontakten?



Nein.

Zitat von f-sharp-minor
Ich glaube, ich würde eigentlich eher auf verlässlichere Abrufbarkeit auch in Hundekontakten setzen, so dass er zwar kontakten kann, aber du immer auch wieder ruhe reinbringen kannst, indem du ihn wieder zu dir rufst, runterkochst und sie dann weitermachen können.



Das ist irgendwie nicht ganz der Punkt, den ich treffen will. Natürlich wäre es schön, wenn das klappen würde. Allerdings habe ich nur selten die Chance, das zu trainieren. Im Spiel lässt er sich meist rausrufen, aus heiklen Situationen, in denen er unsicher ist, auch. In Mobbing-Fällen nicht - aber da legen die anderen HH wenig wert darauf, dass ich ihren Hund als Trainingsobjekt mißbrauche. Ich trainiere auch das Rückrufen beim Hinlaufen zu anderen Hunden. Da er dann aber auch oft nicht hindarf, weil es sonst Stress gibt, macht das sein Verhalten bei Hundekontakten auch nicht besser.
Was ich also will, ist das Übel an den Wurzeln zu packen und etwas gegen dieses "Begehren" zu tun, sich jedem Hund nähern zu müssen. Denn wie gesagt: Die meisten interessieren ihn dann nicht mehr oder es gibt Stress. Dabei wünscht er sich beim "Start" wahrscheinlich einfach nur Spaß und wenn wir ohne Kontakt vorbeigehen, tut er immer so als wäre ich das schlimmste Frauchen von Welt.

LG,
Mareike.

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Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

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