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Dieses Thema hat 18 Antworten
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Das Neueste auf einen Blick



 Pflicht und Kür (öffentlich)
Seiten 1 | 2
Kat70 Offline

mit weltbestem Springding, das trotz überstandener Pubertät immer noch "Mamakind" ist


Beiträge: 3.333

21.10.2014 15:31
Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Angeregt durch den Artgenossenagressiven Thread und durch einen Beitrag von Frau T., und weil ich selber ja auch das Problem habe.....

Woran erkenne ich, ob mein Hund (alternativ der Hund) ein Problem mit Artgenossen oder einem bestimmten Reiz hat oder ob er nur pöbelt?

Ich finde das tierisch schwierig und habe auch im Training das Problem, richtig mit dem Getue umzugehen, weil ich bei Pöblei natürlich anders vorgehen muss als bei einem echten Problem.

Wer hat Tips?

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

21.10.2014 15:55
#2 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich kann das auch nciht so wirklcih beantworten. Ich habe mich lagne lange Zeit sehr schwer damit getan. Eben WEIL Lumpi sehr lange aus Angst und dann noch aus Frust ausrastete. Und in gewissen Maß ist es immer noch so, dass wenn ihm Hunde zu nah kommen, sie zuerst pöbeln oder sich partout nicht von ihm beeindrucken lassen und ihm am A... kleben, er immer noch mit Angstverhalten reagiert.
ABER: er hat jetzt sehr lange Alternativverhalten gelernt. Er hat sehr lange gelernt, dass ich sein Bedürfnis nach Abstand Ernst nehme und danach handele. Inzwischen sieht man es sehr genau an der Körperhaltung, dass er prollt. Und ein weiteres Indiz ist bei ihm ein SEHR eindeutiges: Wenn ich merke, dass er sich aufplustert und sage sofort "Nein, lass es", KANN er es sofort lassen. Er kann mich sofort anschauen und er kann auch Alternativsignale ausführen. Das war früher anders. Da war einfach kein Durchkommen.
Und da sehe ich den Unterschied eben deutlich. Es gibt auch heute noch Hundebegegnungen, da kann LUmpi nicht reagieren. Da merkt man aber seiner ganzen Körperhaltung an, dass er nicht weiß wohin mit sich.

Bei Nils musste ich recht schnell einen anderen Weg gehen. Nils will wirklcih mit anderen Hunden nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Er KANN sie wunderbar ignorieren und wenn er sich wirklcih bedroht fühlt, weil ein freilaufender Hund sich an ihn ranschmeisst und er ausrastet, dann ist das eben auch mal so. Aber grundsätzlich muss ich bei Nils wirklich sein "Angriff ist die beste Verteidigung" im Ansatz abbrechen, auch wenn man ihm anmerkt, dass er eigentlich ein echtes Problem hat. Aber wenn Nils sich reinsteigert (und das geht leider SEHR schnell) kommt bei ihm eben Atemnot dazu und das potenziert das Problem um ein Vielfaches. Das Ganze muss ich natürlich sehr sehr sehr positiv auffangen. Aber das klappt ganz gut.

Ich glaube da muss man einfach alle Sinne schulen was den eigenen Hund betrifft: Situationen einschätzen, den "Feind" einschätzen (ist er ein Proll-oder Angstmach-Kandidat) und die Körpersprache udn Signale des eigenen Hundes einschätzen. Gar nicht so einfach...

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

anniemel Offline

wo Männer in Socken hechelnd am Feldrand stehen, während die Hunde das beste aller Ortungssysteme perfekt beherrschen


Beiträge: 11.019

21.10.2014 19:41
#3 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich kann das auch nicht auflösen, aber festgestellt habe ich schon, dass Anni meistens gelassener ist, wenn der andere Hund sich nicht für sie interessiert, sie am besten nicht mal anschaut. Ein Hund, der Anni zwar nicht anschaut, aber "steif" vorbeiläuft - auch in etwas Entfernung - lässt sie eher pöbeln.

Und dann gibt es Hunde, die nur bei uns am Haus vorbeigegangen sein müssen, die muss Anni gar nicht sehen und sie stellt die Bürste auf und schiesst bellend nach vorne.

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Viele Grüße von Tina mit der wilden Hummel Anni und Klein Leo


Nicht jede Hand verdient es, gehalten zu werden, aber jede Pfote

Thora1964 Offline

wo der Hund das Frauchen gelegentlich auf's Glatteis führt


Beiträge: 657

21.10.2014 19:56
#4 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich kanns leider auch nicht beurteilen. Außer nach bestem Gewissen weiter trainieren kann ich Dir leider auch keinen Tipp geben.

Susanne mit Ranni - Kiko und Dina im Herzen

Erst scheint alles unmöglich - bis man es geschafft hat. (Nelson Mandela)

Jackys girl Offline

mit König Kovu raus aus der Warteschlange auf den richtigen Augenblick


Beiträge: 7.795

21.10.2014 22:23
#5 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Was bedeutet für dich pöbeln? Was ist für dich ein Problem?

Jacky pöbelt andere Hunde an. Aus Unsicherheit heraus. Oder weil er Schmerzen mit dem Anblick anderer Hunde verbindet. Das Pöbeln ist sozusagen Mittel zum Zweck. Schäfis machen das nunmal so. Ich würde da nicht unterscheiden. Dass ein Hund pöbelt ohne ein Problem zu haben - da mag ich nicht dran glauben.

Es grüßt Maresa mit König Kovu und Strahlebub Jacky im Herzen

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Es ist Zufall wer uns begegnet. Aber es ist kein Zufall bei wem wir stehen bleiben.

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

21.10.2014 22:33
#6 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich inzwischen schon. Lumpi kann sich aufführen wie ein Prolet. Und wenn ich ihn in einem solchen Moment anspreche, kann er mich anstrahlen und Leckerchen nehmen.
Da müsste man eher " Problem" definieren.
Pöbeln ist für mich blödes Rumgeprolle. Zwei Rüden, die sich nen Kommentkampf liefern haben doch auch kein generelles Problem. Die prollen rum und machen einen auf dicke Hose... Die müssen da nix mit Angst oder Schmerz verbinden. Und die können auch an sich total verträglich sein.

Bei Lotte will und kann ich das nicht beurteilen.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Henry Balu Offline

spielzeugverrücktes Forums-Phlegma, das temperamentsmäßig vom Mali so weit weg ist wie die Erde vom Mars


Beiträge: 6.017

21.10.2014 22:34
#7 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Katrin ich vermute, Dein Frage bezieht sich auf Lotte, oder?

Für mich ist das Pöbeln = Dicke Backen machen - es hat was mit ihrem aktuellen Entwicklungsstand zu tun und ist vermutlich auch ein Stück weit frustmotiviert, ähnlich wie bei Salias, weil sie eben gerne kontakten möchte, aber nicht darf.

Ich würde mir an Deiner Stelle im Moment keinen Kopf machen - arbeite mit ihr; arbeite an diesen Hundebegnungen (hier gibt's ja die unterschiedlichsten Variationen - von Futterhand, über Meideverhalten, über Unterordnung) und das Thema gibt sich - allerdings dauert es auch seine Zeit.

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Liebe Grüße Birgit & Henry

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund (Hildegard von Bingen, Benediktinerin, 1098 - 1179).

Jagdkatze Offline

mit an der Katzenfront entspanntem Boxerluder und Karlchen in der Narrenkutsche


Beiträge: 5.725

22.10.2014 06:08
#8 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich finde das auch extrem schwierig rauszuklamüsern. Bei Giaia hat mir geholfen, daß ich sie mittlerweile in- und auswendig kenne und anhand ihrer Körpersprache sehen kann, ob sie jetzt Angst vor dem anderen Hund hat oder ob sie ihn einfach nur so gerne abwatschen würde. Hat aber lange Zeit gebraucht, ich bin am Anfang einfach davon ausgegangen, daß sie ein Problem hat.

lg
Tanja mit Giaia und Carlos

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

22.10.2014 08:08
#9 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Den Hund wirklich kennen und lesen lernen ist wohl das Einzige, das wirklich hilfreich ist. Mir hat dabei natürlich auch Barbara geholfen.
Ich glaube schon fest, dass die allermeisten Hunde echt ein Problem haben, ob es Angst, Frust oder Schmerzrn sind oder eine Kombi aus mehreren Dingen. War und ist bei meinen Hunden definitiv so! Aber bei manchen Hunden ist es geprolle, in der Regel intakte Rüden. Da könnte man auch sagen, es ist ein hormonelles Problem. Das ist aber nicht so komplett kopflos wie das Verhalten, das Lumpi oder auch Nils bei Angst oder Eben bei Bedrohung zeigen.

Vor Allem entwickeln sich Unsere Hunde ja auch. Da kann man als Halter schon auch mal den Blick auf eine Veränderung verlieren.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Karl Valentin

Kat70 Offline

mit weltbestem Springding, das trotz überstandener Pubertät immer noch "Mamakind" ist


Beiträge: 3.333

22.10.2014 08:29
#10 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Birgit,
dass es bei Lotte Pöbelei ist, weiss ich.
Und dass ich daran absolut nicht unschuldig bin ist mir auch klar.

Ich fand es nur extrem schwierig, den Unterschied zu sehen, bei meinem Hund.

Und ich finde es super interessant, dass ich nicht die einzige bin, wo der Übergang von echtem Problem zur Pöbelei für den Halter fast unbemerkt vonstatten ging.

Maresa, mit echtem Problem meine ich z.B. Barbaras Ben, deshalb ja auch der Verweis zum entsprechenden Thema.

Ich finde es schon wichtig, sich mit den Unterschieden auseinander zu setzen, weil die Reaktion des Halters durchaus unterschiedlich sein darf.
Während, ich nehme wieder Ben als Beispiel, hier das reinclickern zum Erfolg geführt hat, ist es bei Lotte ein ganz klares unterbinden und abverlangen eines Alternativverhaltens (Sitz, Platz, Fuss).

kaha Offline

passionierte Querdenkerin


Beiträge: 6.232

22.10.2014 09:48
#11 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Ich finde, so ganz klar kann man das auch nicht trennen.
Mal am Bsp Mensch. Es gibt ja vermutlich für so ziemlich jeden einen, den er echt blöd findet. Dennoch werden die meisten Menschen dem nicht jedesmal sagen, für was für eine Knalltüte sie ihn halten. Das vermeidet weiteren (ziemlich unnötigen) Stress. Andererseits werden die meisten auch keine super Show liefern, wie toll sie ihn doch finden. Ich denke, das kommt auch daher, dass man als Kind eben die Anstandsregeln beigebracht bekommt. Und auf längere Sicht dann meist lernt, dass es wirklich stressfreier ist, nicht wirklich jeden Pups rauszuhauen.

Ich denke auch, dass man sowas beim Hund ebenfalls erreichen kann und darf. Wobei eben auch der Hund lernen kann, dass es weitaus besser klappt, wenn er sich mal bisschen beherrscht. :)

Wie weit sich ein Hund (oder Mensch ;) ) da beherrschen kann, ist ja auch individuell. Und auch, wieviel Beherrschung noch gut tut, um Obiges zu lernen - oder eben doch schon mehr belastet.

--

Gruß,
Katharina

Henry Balu Offline

spielzeugverrücktes Forums-Phlegma, das temperamentsmäßig vom Mali so weit weg ist wie die Erde vom Mars


Beiträge: 6.017

22.10.2014 09:51
#12 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Katrin ich glaub ja ehrlich gesagt, dass es sehr oft eher andersrum ist (insbesondere wenn der Hund schon von Welpenbeinen beim gleichen Menschen lebt)

Bei vielen Hunden ist es am Anfang "Pöbelei" und weil sich dann der Mensch unsicher wird und anfängt zu denken "huch - hab ich vielleicht einen artgenossenagressiven Hund" lässt es der Mensch in diesen Momenten regelmäßig bei seinem Hund an einer klaren Führung fehlen lässt. D. h. wir lehren unsere Hunde dieses Verhalten, weil wir uns in diesen Situaionten nicht richtig verhalten und unseren Hunden das geben, was sie brauchen: eine klare Anführung, Schutz und Sicherheit.

Und so wird aus Pöbelei über die Zeit ein Problem.

Henry hat auch an der Leine gepöbelt oder gemeint, dass er nochmals kurz am Knie vorbei nach vorne schießen muss. Und zum großen Teil in den Griff bekommen hab ich dieses Thema, dass wir nicht mehr vorbeigangen sind, sondern Henry abgesetzt wurde und die anderen passiert haben. Und so hatte er nicht mehr das Erfolgserlebnis von dem "nach vorne in die Leine gehen" und ich hab mir dabei nichts kaputt gemacht.

Aber den richtigen Durchbruch haben wir eigentlich erst seit einem Jahr, seitdem ich mit ihm gemeinsam "meide". Seitdem hat sich wirklich vieles zum postiven verändert und das hat er auch auf dem Workshop gezeigt - er war wirklich fast schon tiefentspannt bei den Begnungen an der Leine.

...und somit habe ich fast 5 Jahre für diese Erkenntnis gebraucht...

Und jeder Hund ist anderst und deshalb gibt es für diese Pöbelei ganz verschiedene Wege die zielführend sind.

Aber insbesondere in der Phase Welpe - Junghund - erwachsener Hund - gehört auch das Pöbeln zum erwachsen werden hinzu (ist auch bei jedem Hund unterschiedlich stark ausgeprägt).

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Liebe Grüße Birgit & Henry

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund (Hildegard von Bingen, Benediktinerin, 1098 - 1179).

Kat70 Offline

mit weltbestem Springding, das trotz überstandener Pubertät immer noch "Mamakind" ist


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22.10.2014 10:11
#13 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Birgit,
guter Gedanke!
Natürlich ist es auch so, dass ein eher unsicherer Hund eher zum Pöbeln neigt als ein in sich ruhender. Und natürlich spielt immer die Mensch/Hund Konstellation eine Rolle. Wenn ein usnicherer nicht geführt wird macht ihn das noch unsicherer und ein in sich ruhender wird dadurch nicht soweit aus der Bahn geworfen.

Spannend find ich das Thema trotzdem

schäfi2014 ( gelöscht )
Beiträge:

22.10.2014 11:51
#14 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Sehr spannendes Thema! Bei Biene war es wohl auch so ziemlich "nur" pöbelei. Da es vor allem in dem Wechsel von Welpe zum junghund und dann zum erwachsenen Hund aufgetreten ist. Vor allem da es ohne Leine kein problemgab. Da war sie eher unsicher und hat bei onja oder mir Schutz gesucht!
Bei uns war der Durchbruch zum einen das reinclicken und dann das ich sie verschiedenen Situationen ausgesetzt habe. Also zuerst in ihrem wohlfühlabstand. Dort hab ich sie sitzen lassen und alternativverhalten abgefragt. Dann den Abstand immer weiter verringert. Dann ging es irgendwann Super auch in einem ganz geringen Abstand dass der andere Hund an uns vorbei gehen kann. Momentan üben wir den nächsten Schritt, das wir an dem anderen Hund vorbeigehen mit weiter. Das ist noch einmal eine andere Hausnummer. Also ich gehe davon aus, dass es bei Biene pöbelei war. Aber hätte ich da keinen weg gefunden sie umzulenken, hätte daraus leicht ein Problem werden können.

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

22.10.2014 12:34
#15 RE: Prollerei oder Problem? Zitat · Antworten

Bei Lumpi war es eben schon genau andersrum. Er hatte die Rute unterm Kinn klemmen, fror ein, konnte nicht weiter gehen und wnen ihm einer zu nah kam, keifte er, schmiss sich in die Leine und war 10 Minuten nachdem der andere Hund shcon weg war, nicht ansprechbar.

Später kam Frust dazu, dem ich aber recht hilflos gegenüber stand. Ich konnte ihn nicht einfahc "machen" lassen, konnte ihn nicht einfach zu anderen Hunden hinlaufen lassen, insbesondere nicht, da ich das Gegenüber inkl. zugehörigen Menschen hier in der Nähe meist kannte und einschätzen konnte. Das löste bei Lumpi dann schon mit der Zeit Frust aus, weil er zu kaum einem Hund einfach hin durfte. Dazu kam dann noch eine vermutilch genetisch verankerte Neigung die Lage zu checken. Inzwischen hat er die größten Ängste lange überwunden, hat viele Hunde mit denen er Kontakt hat und zeigt eben schon sehr deutlich, wenn er es als Impertinenz empfindet, dass sich ein anderer (Rüde) in seinem Dunstkreis aufhält. Die Aggression unterscheidet sich deutlich in Vehemenz, Ausdrucksverhalten und Geräuschkulisse

Ich denke schon auch, dass man da genau die Umstände des Erwachsenwerdens, die Voraussetzungen, die Rasseeigenschaften, das Alter und damit die Entwicklungsstufe, Erfahrungen etc. mit einbeziehen muss.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

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