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Dieses Thema hat 37 Antworten
und wurde 6.344 mal aufgerufen

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 Behaviour (öffentlich)
Seiten 1 | 2 | 3
Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

30.06.2008 13:58
#31 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten

In Antwort auf:
So - nun reißt mir den Kopf ab, wenn's beliebt!


Ganz sicher nicht. Dafür ist die Diskussion doch viel zu interessant


Vorab: Vielen Dank für den Text, Vera.

In Antwort auf:
Durch das Gekläff wurde Black Tail angelockt, verließ aufgrund dieses Tricks seine Angebetete. Blitzartig war Jackson auf Lola und es kam zur erfolgreichen Paarung und Hängen.


Frage: So eine Paarung dauert ja nun ein paar Minuten, und beim Hängen sind die Hunde mehr als "hilflos". Um so erstaunlicher finde ich, dass Black Tail - der ja sicherlich keine Stunden am Zaun zubrachte - sich den "wehrlosen" Jackson nicht im Moment der Paarung oder des Hängens "griff" ...

Davon ab frage ich mich grundsätzlich, wie viel Hunde noch mit Wölfen gemein haben und wie aussagekräftig das Verhalten von Wölfen in Gefangenschaft ist ...

Dass Hunde jedoch ein Auge für Lücken haben, ist meine absolute Überzeugung. Sie "agieren", wo ihrer Meinung nach Bedarf besteht (was je nach Hund total unterschiedlich sein kann). Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass ein "Lückenfüller" sich sogleich entspannt, wenn jemand anders die "Lücke füllt". Beispiel "Wachdienst": Ein wachender Hund überlässt diesen "Dienst" gern einem neuen Hausgenossen, wenn sich herausstellt, dass dieser diese Aufgabe übernehmen will oder (besser) kann. Faszinierendes Kino für mich, immer wieder - Allerdings überlege ich nun, angesichts dieser Passage ...

In Antwort auf:
Demnach sind dominante Kopfhunde solche, die den anderen Rudelmitgliedern keinerlei eigene Teildominanz zugestehen. Für mich hat das etwas sehr neurotisches, sprich zwanghaftes.
Das ist meine Interpetation: Jemand, der überall das Sagen haben will, hat letztlich nur Angst davor, den "Kopf" zu verlieren, wenn er die anderen mal sein ließe. So eine Angst zeugt von mangelndem Vertrauen. Mangelndes Vertrauen führt zu der Verdrängung bzw. einem mangelnden Bewußtsein jener Unsicherheit, der man sich alltäglich aussetzt, wenn man sich auf andere verlässt. Ein Mensch oder Hund, welcher es gewohnt ist, sich dieser Unsicherheit nicht zu stellen, wird den Teufel tun, sich diesem "Wagnis" freiwillig auszusetzen, weshalb er mit aller Konsequenz eines besseren belehrt werden sollte, gerade der Hund, der nicht reflektieren kann, ist darauf angewiesen.


... wie unendlich anstrengend muss es für einen Hund sein, überall und immer in vorderster Front dabei zu sein, immer die Kontrolle zu haben, wenn "Hund im Allgemeinen" doch eher ein Teamworker ist? Dies auf der einen Seite. Auf der anderen Seite nimmt diese Anstrengung doch zu, je mehr Mitglieder in einem Haushalt leben, je mehr Lebewesen zu "kontrollieren" sind, oder? Wie lange kann ein Hund das durchhalten? Wird er/sein Organismus nicht von dem Stress, der das begleitet, irgendwann so geschwächt, dass sich die Sache *hust* "von allein erledigt"?

Und, nochmals meine Frage: Könnte es sein, dass der "dominante Kopfhund" von Mugford sich mit dem "Kontrollkomplex-Hund" von O´Heare deckt? Wenn dem so ist, dann würde mich wirklich interessieren, ob irgendjemand einen solchen Hund schon mal kennen gelernt hat. Mir scheint, diese Exemplare sind äußerst selten und wenn, dann nicht lange unterwegs (siehe "Stress/Organismus").

Spannendes Thema!

Vera Offline




Beiträge: 91

02.07.2008 15:30
#32 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten
Hallo Gini,

Du zitierst als Beweis das Verhalten von Airedale Terrier Welpen und Hündinnen, ich verglich mit Terriern. Für mich gibt es da jetzt keine Widersprüche.

Die Hündinnen ohne Terrierblut, die ich kenne, heben nicht das Bein beim Pinkeln und Scharren und Kratzen nur vor und während der Hitze.

LG Vera

____________________________________________________

Lieber Orangenhaut als gar kein Profil! -

Ina Müller

Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

02.07.2008 15:35
#33 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten


In Antwort auf:

Die Hündinnen ohne Terrierblut, die ich kenne, heben nicht das Bein beim Pinkeln und Scharren und Kratzen nur vor und während der Hitze.


Ich hätte im Angebot: Labradorhündin, Shiba-Mix-Hündin, Dobihündin, Bardinohündin. Scharren und markieren (bei angehobener Hinterpfote) alle fröhlich das ganze Jahr lang (teilweise kastriert).

Mielita Offline



Beiträge: 1.325

02.07.2008 15:35
#34  Zitat · Antworten

Claudia ( gelöscht )
Beiträge:

02.07.2008 15:50
#35 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten

Zitat von Mielita
Zitat von Vera
Hallo Gini,

Du zitierst als Beweis das Verhalten von Airedale Terrier Welpen und Hündinnen, ich verglich mit Terriern. Für mich gibt es da jetzt keine Widersprüche.

Die Hündinnen ohne Terrierblut, die ich kenne, heben nicht das Bein beim Pinkeln und Scharren und Kratzen nur vor und während der Hitze.


Jetzt hab ich während dieser offenen Diskussion doch noch etwas gelernt: Mein Non-Pedigree-Hund hat Terrierblut in den Adern, sie hebt trotz Kastration das Bein beim Pinkeln!



Ich auch
Die Hündin vor Ayla (Wolfsspitz-Mix) hatte dann wahrscheinlich auch Terrier-Blut in den Adern und sie pinkelte auch wie ein Rüde obwohl sie kastriert war. Scharren nach dem Pieseln war bei ihr auch sehr beliebt.

Sonora ( gelöscht )
Beiträge:

02.07.2008 15:56
#36 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten
wenn jetzt hier jede ihr Bein heben muss, oute ich auch mal den Podi. Sie tuts!
SabineW Offline

Pöttisches Dornröschen, das gestählt mit letztem ungarischen Mohikaner auf Messers Schneide das "Bodlenberg Hilton" samt "Fred's Pizzaofen" betreibt und Tante Mogli


Beiträge: 985

02.07.2008 16:16
#37 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten

Da es ja wieder um's Thema geht: tut mir leid, aber ich muss Eure Statistik zuerst versemmeln: Sofie hebt's und nunja... sie ist ein Terrier. Aber ich bügel das auch sofort wieder aus: Lina hebt's auch und sie hat nicht einmal ansatzweise neben einem Terrier gestanden.

LG
Sabine

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

24.06.2008 23:43
#38 RE: Markieren-Hintergrundwissen Zitat · Antworten
@Sinnerle -> Es käme aus meiner Sicht darauf an, WIE Xena scharrt und in welchen Situationen. Ben hat anfangs in meine Richtung gescharrt, das habe ich unterbunden, weil ich es als "Test" empfand. Er versuchte, den "tollen Hecht" raushängen zu lassen, da ich aber seine Führung anstrebte, wollte ich das nicht zulassen. Heute scharrt er manchmal in Richtung anderer Hund, auch da unterbinde ich es, weil Artgenossen das -wie er umgekehrt bei ihnen auch immer- oft als Provokation empfinden. Guckt sie dabei in der Gegend rum und eher dümmlich aus der Wäsche, würde ich mir keinen Kopf dabei machen und sie scharren lassen, wenn's ihr Spaß macht.

Spannend ist übrigens, daß Ben das Scharren in meine Richtung auch gar nicht mehr versucht, nachdem unsere Beziehung sehr viel klarer geworden ist. Auch das ist für mich ein Beleg, daß es sich um einen provokante Geste handelt, ebenso wie eben der Umstand, daß andere Hund darauf oft genauso provoziert reagieren wie Ben es bei ihnen wenig freundlich aufnimmt.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

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