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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
Seiten 1 | 2 | 3
Lionne Offline

Knutscht ihre persönliche Ordnungshüterin für Verhaltensketten im Unterholz


Beiträge: 239

21.05.2008 16:57
#16 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten
Wo bist du denn her? Hab ich irgendwie verpasst, sorry.
Wie oft geht denn dein Mann mit den Hunden, im Verhältnis zu dir? Geht er immer dieselben Strecken wie du?
Habt ihr schonmal mit langer Leine gearbeitet?

Lässt du die hunde, wenn du einzeln mit ihnen unterwegs bist, zu fremden Hunden hin?
Machst du kleine, fröhliche Gehorsamsübungen, wenn du mit beiden unterwegs bist, bzgl. dessen, dass sie einzeln ansprechbar sind? UNd nicht immer nur als "Pulk"?

Ich kann deine Beklemmung gut verstehen! NEIN, du bist KEIN Loser! Sonst wärst du ja nicht hier um die Rat und Mut zu holen! Kopf hoch!
Es ist einfach supersuperanspruchsvoll zwei verhaltensauffällige/triebige/schlecht sozialisierte - oder was auch immer - Hunde zu führen!!


Liebe Grüße
anna und oha


Achso, und am Rande *hüstel* Ich glaub das ist Frau Schle . Mit Herrn Oh.
Doppelpack Offline

Grenzgänger im Teutonen-Land


Beiträge: 107

21.05.2008 17:54
#17 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten
Ups sorry... Frau Schle.....
Es klang so nach Schlemil - Emil!
Dennoch Hut ab vor dir!
Aber auch Anna, danke der aufmunternden Worte. Ich komme aus der Nähe von Osnabrück!
Mein Mann geht eindeutig weniger als ich Verhältnis etwa 4:1 für mich.
Ja wir sind eigentlich ein fröhliches Team. Deswegen mag ich auch das Rummaulen meines Mannes mit den Hunden nicht so wirklich. Er geht gleiche und andere Wege. Kommt aber überall gut zurecht. Wenn ich einzeln unterwegs bin, und die Situation irgendwie stimmt, darf sie auch zu anderen Hunden hin. Es muss nur sehr langsam und ruhig von statten gehen. D.h. nach dem fixieren darf sie nicht knurren, entscheidet sie sich dafür nicht zu knurren, gehe ich auch näher und sie darf meistens auch schnüffeln. Danach geht sie entweder erhobenen Hauptes weg oder kriegt doch noch nen Kamm und knurrt (ich ziehe sie dann aber vom Hund weg) oder sie macht tatsächlich doch eine Spielaufforderungsgeste. aber das ist mega selten!
Ja ich weiss, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die wir hier bewältigen müssen. Aber ich will sie auch bewältigen. Nur seit 1 Jahr haben wir Einzelunterricht und ich hab das Gefühl, dass es schlimmer wird! Jedenfalls wird es nicht besser. Irgendwas geht schief. Noch weiss ich wie, wie ich nun arbeiten soll. Bin grad völlig überfordert. Lese schon viele Hundebücher von Tina Rugaas über P.McConnell etc. Finde dort auch immer wieder Ansätze, die ich im Alltag mit einbaue, aber an dem eigentlichen Problem ändert sich nix.
Ich glaub ich brauch ne Hundebegegnung ohne Leine, wo ich vorher schon weiss, dass nix passiert! Aber wo soll ich die herbekommen? Ich glaub, das würde mir und dem Hund was bringen.

Vielleicht kann mir einer helfen
Aber das ist sehr sehr selten!
Ansprechbarer sind sie einzelnd länger oder auch nach Stress wieder früher! Aber dazwischen ist halt eine mal kürzere oder längere Taubheitszone! Als wäre sie für Sekunden taub geworden.

Melanie
------------------------------------------------------------------------------
Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.

Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2008 20:24
#18 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten


Hm.

Ich hab immer noch nicht genau rauslesen können, was dich im Moment am meisten beschäftigt, ist es

a) die "Erstgeborene", die zickt wenn ihr allein unterwegs seid

b) die Kleine wenn ihr allein unterwegs seid oder

c) sind es die beiden zusammen?

Was genau, bzw. welcher Hund genau ist das Problem? Und bitte sag doch mal, wovor du solche Angst hast?

In Antwort auf:
Ja ich weiss, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die wir hier bewältigen müssen. Aber ich will sie auch bewältigen. Nur seit 1 Jahr haben wir Einzelunterricht und ich hab das Gefühl, dass es schlimmer wird! Jedenfalls wird es nicht besser. Irgendwas geht schief. Noch weiss ich wie, wie ich nun arbeiten soll. Bin grad völlig überfordert. Lese schon viele Hundebücher von Tina Rugaas über P.McConnell etc. Finde dort auch immer wieder Ansätze, die ich im Alltag mit einbaue, aber an dem eigentlichen Problem ändert sich nix.
Ich glaub ich brauch ne Hundebegegnung ohne Leine, wo ich vorher schon weiss, dass nix passiert! Aber wo soll ich die herbekommen? Ich glaub, das würde mir und dem Hund was bringen.


Kannst du mal beschreiben, was ihr genau macht bei dem Trainer? Wie oft trefft ihr ihn, was und wo wird geübt? Hundeplatz, freie Wildbahn, mit nur einer Dame, mit beiden?

Was ist mit Maulkorb, schon mal drüber nachgedacht? So könntest du Begegnungen zulassen und gleichzeitig entspannen, da deine Hunde niemanden verletzen können.


In Antwort auf:
Achso, und am Rande *hüstel* Ich glaub das ist Frau Schle . Mit Herrn Oh.


Richtig, so ist es

Lionne Offline

Knutscht ihre persönliche Ordnungshüterin für Verhaltensketten im Unterholz


Beiträge: 239

21.05.2008 20:39
#19 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

Hey :)

In Antwort auf:
Es klang so nach Schlemil - Emil!


Ja, mir ging das anfangs auch so, gedanklich.

Schade, Osnabrück. Sonst hätt ich dir ja hier gerne jemanden empfohlen. Ich kenne nämlich eine Trainerin, die so arbeitet - wenngleich sie sehr voll ist ;). Dort dürfen auch Problemis und Mauliträger an der Spielstunde teilnehmen.... Aber vielleicht hat ja jemand anders eine Idee.
Aber, tja, wie ihr trainiert kann man so von unserer Warte aus eh nicht beurteilen. Aber nur soviel: es muss nicht unbedingt an der Trainingsmethode liegen, wenn es momentan schlimmer wird - ihr seid auch grad im entsprechenden "Alter" ;).
Aber wenn du für dich da keine Lösungsmöglichkeiten findest - oder an dir un deinen Gefühlen dort zuwenig gearbeitet wird, musst du dir vielleicht doch was anderes suchen.
Welche Übungen bzw. herangehensweisen übt ihr denn so in eurem Einzeltraining?

Also: eure Hundekontakte laufen sehr angespannt ab, oder? Und du stehst immer unmittelbar daneben? Hast du dich schonmal getraut, einfach weiterzugehen? Sozusagen, deinen Hund mal auf sich allein gestellt zurücklassen? Leinen kann man ja fallenlassen ;)
Ich weiß nur von meiner Oha, dass sie wohl zu ungefähr 90% grantig werden würde, wenn ich daneben stehenbliebe und zuguckte (Ist das der Konjunktiv von zugucken ?).

Wenn du ganz verzweifelt bist: Vielleicht wäre es ja was für euch, mal eine Woche wohin zum Training zu fahren, z.B. A. Lanzerath.

Lionne Offline

Knutscht ihre persönliche Ordnungshüterin für Verhaltensketten im Unterholz


Beiträge: 239

21.05.2008 20:40
#20 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

hups. überschnitten.

Doppelpack Offline

Grenzgänger im Teutonen-Land


Beiträge: 107

21.05.2008 21:32
#21 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

Am meisten: hmmm das sind die Begegnungen, wenn ich mit beiden unterwegs bin.
a. ist alleine noch händelbar - wenn auch schwierig
b. ist auch alleine händelbar - nicht ganz so schwierig
c. Ich nehme Antwort c.)

Mein grösstes Problem ist, wenn ich wirklich mal die Leine fallen lasse, ob nun absichtlich oder falls es doch aus Versehen passiert, dass die "Erstgeborene" den anderen Hund tot beisst, oder überhaupt stark verwundet. Und dann die ganze Kiste erst recht eskaliert.
Obwohl ich es schon gerne versuchen würde! Einfach um mir die Angst zu nehmen. Vermutlich bin ich ja eh das Hauptproblem. Ich glaube sogar fast, nur ich bin das Problem.
Mein zweitgrößten Problem ist aber, leider fällt es mir erst jetzt auf - sorry -, das bei Hundebegegnungen, wenn Anka nicht an den Hund herankann, sie so abgedreht ist, dass sie um sich schnappt, auch nach meiner Hand oder nach Shira.
Maulkorb: Ich arbeite dran. Mein Mann findet es gelinde gesagt: Sch..... Zitat: "Die sind doch nicht aggressiv!"
Aber auch nach über 3 wochigen langsam dran gewohnen (Essen nur den Maulkorb), erst kurze Zeit, dann längere Zeit umhaben, reisst sich Anka den Korb so vehement vom Kopf, dass die Nerven an den Ohren für Stunden geschädigt waren und sie sich Stundenlang den Kopf schüttelte. Die Trainerstunde haben wir dann vertagen müssen.
Unser Trainer arbeitete mit uns erst im 4 Wochen Takt, nun alle 2 Woche mit Anka.
Am Anfang war Shira das Hauptaugenmerk wegen der Ängstlichkeit und Anka kam erst etwas später zu den Trainerstunden, wg dem genannten Problem. Unser Trainer meinte, unsere Hunde wären im Rang höher als wir. (Er beobachtete erst unser Umgehen mit den Doggies). Also mehr ignorieren, kein Begrüssen an der Tür bei Besuchern. Wenn sie im Garten oder an der Tür jemand der vorbei geht anbellen, dann sofort hingehen, nachsehen - praktisch dem Hund danke sagen, dann aber selber die Situation kontrollieren. Und die Hunde dürfen nicht mehr im Hausflur liegen, wo sie den Eingang kontrollierten und die Treppe ins Obergeschoss unter ihrer Bewachung stand. Soweit so gut!
Ausser bei Begrüssungen an der Tür (was aber immer besser abläuft) ist alles gebongt. Liste abgearbeitet. Hunde werden hauptsächlich auch unterwegs gefüttert. Nur morgens und abends etwas aus dem Napf wg. der Medis, ansonsten nur draussen und unterwegs bei wohlgefallen. Was durchaus manchmal nicht einfach ist.
Wir üben mit Trainer mal hier vor Ort im Territorium und mal ganz woanders. 30 km von hier!
Aber meistens ist es dann verzwickt. Kaum Hunde unterwegs!
Auch sind bei uns nicht sehr viele Hunde unterwegs, nur so ca. 7 bis 8 und immer trifft man die ja auch nicht. Wir wohnen in einer Stadt- und Felder-nahen Siedlung, wo viele ihre Hunde nur im Garten halten oder mit Ihnen lieber im Auto zu den Wiesen fahren, um sie dann frei laufen zu lassen. Wir laufen aber immer. Ich finde 10 bis 12 min. laufen bis zum Stadtrand, wo dann nur noch Grün Felder und Wiesen sind, ist jedem Hund zuzumuten, es sei denn erst ist Fusskrank.

Tja, ich habe jetzt soviel geschrieben.. wow
Gut das mein Mann heute die Hunde mit zu seiner Ma in einem riesengrossen Garten hatte. So hatte ich wenigstens kein schlechtes Gewissen. Ja, das habe ich oft den Hunden gegenüber. Arbeite aber auch daran.
Ja, ich merke es ... ich glaube nur ich bin hier das Problem.
Oder habt ihr nen Tipp zur Unterstützung

Melanie
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Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

21.05.2008 21:45
#22 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten
Zitat von Doppelpack

Ja, ich merke es ... ich glaube nur ich bin hier das Problem.inso
Oder habt ihr nen Tipp zur Unterstützung


Also ich kann hier sicher nicht die Fachfrau raushängen lassen, ich bin das Frauchen von Archy, und wir beide stehen sicher noch ganz am Anfang, aber das du das Problem bist, dass glaube ich nicht.

Ich finde dein Engagement mit deinen beiden Hunden beeindruckend und was du beschreibst von deinen Hunden beim Spazieren mit deinem Mann: das klingt für mich nicht nach glücklichen 4-Beinern.

Bzgl. Kontrolle der Hunde im Haus: Ich habe da ein paar sehr gute Tipps von Schle bekommen. Schau doch mal bei Gelegenheit unter NILIG, ich glaube, dass könnte auch für deine beiden gut passen insofern du das nicht schon so machst. Bei Archy hat es uns bis jetzt zumindest innerhalb des Hauses sehr viel weiter gebracht.

Aber generell möchte ich dir sagen: Ich kenne das Gefühl, schuld zu sein, es nicht richtig zu machen, andere (in diesem Falle dein Mann), machen es viel besser. Wenn ich mich aber zurücklehne, alles aufschreibe mit pro und kontra schaut das ganz anders aus. Du bist halt sehr selbstkritisch, seh dich doch ein bisschen positiver. Ich bin schwer beeindruckt, was du alles auf die Beine stellst, jetzt musst du das nur noch selbst so sehen.

Viele Grüsse
Margit

LG
Margit mit Archy
__________________________________________________________________________________

Es gibt keine andere Wahl, als vorwärts zu gehen.
(Fridtjof Nansen)

Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2008 21:55
#23 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten


Ok. Danke zunächst für deine Antworten.

In Antwort auf:

Mein grösstes Problem ist, wenn ich wirklich mal die Leine fallen lasse, ob nun absichtlich oder falls es doch aus Versehen passiert, dass die "Erstgeborene" den anderen Hund tot beisst, oder überhaupt stark verwundet. Und dann die ganze Kiste erst recht eskaliert.


Hm. Das ist ziemlich harter Tobak, wenn ich das mal so sagen darf. Was veranlasst dich zu solch gravierenden Gedanken? Vertraust du deiner Großen gar nicht?

In Antwort auf:
Obwohl ich es schon gerne versuchen würde! Einfach um mir die Angst zu nehmen.


Ich denke, du bräuchtest ein Erfolgserlebnis auch ganz dringend. Wie gesagt ... Maulkorb könnte dabei helfen.

In Antwort auf:
Mein zweitgrößten Problem ist aber, leider fällt es mir erst jetzt auf - sorry -, das bei Hundebegegnungen, wenn Anka nicht an den Hund herankann, sie so abgedreht ist, dass sie um sich schnappt, auch nach meiner Hand oder nach Shira.


Du meinst "an den unbekannten Hund", ja? Bei bekannten Hunden hat sie ja kein Problem, oder? Also erst mal eine klassische Leinenaggression und zwar allererster Güte ?

In Antwort auf:
Vermutlich bin ich ja eh das Hauptproblem. Ich glaube sogar fast, nur ich bin das Problem.


Hey, hey. Ich mag nicht, wenn Menschen sich als "Problem" begreifen. Du hast Angst, du verhältst dich vermutlich unsicher, ja. Aber ein "Problem" bist du sicher nicht.

In Antwort auf:
Maulkorb: Ich arbeite dran. Mein Mann findet es gelinde gesagt: Sch..... Zitat: "Die sind doch nicht aggressiv!"


Nein, bei ihm verhalten sie sich nicht aggressiv. Aber wenn sie mit dir unterwegs sind. Ergo sollte relativ egal sein, wie er das findet, so lange du dann entspannter bist und sich das günstigstenfalls auf deine Damen überträgt.


In Antwort auf:
Unser Trainer meinte, unsere Hunde wären im Rang höher als wir.


So so. Und woran macht er das fest? Hat er da Beispiele genannt? Und wie deckt sich das mit dem nicht-auffälligen Verhalten deiner Hunde, wenn dein Mann mit ihnen unterwegs ist? Meiner Meinung nach kann er schlecht "unter den Hunden stehen" wenn sie gleichzeitig vor ihm kuschen ...


In Antwort auf:
Wenn sie im Garten oder an der Tür jemand der vorbei geht anbellen, dann sofort hingehen, nachsehen - praktisch dem Hund danke sagen, dann aber selber die Situation kontrollieren.


Hm. Es gibt bestimmte Hunde, die haben nie was allein im Garten zu suchen. Da hilft auch das größte "Danke" nix. Aber das nur nebenbei
In Antwort auf:

Auch sind bei uns nicht sehr viele Hunde unterwegs, nur so ca. 7 bis 8 und immer trifft man die ja auch nicht.


Kennen deine Damen denn diese 7 - 8 Hunde? Würde etwas passieren wenn ihr euch treffen würdet? Ich mein, die Anzahl ist ja im Grunde noch überschaubar, sodass nicht von allen Seiten ständig "Gefahr" droht ...


In Antwort auf:
Oder habt ihr nen Tipp zur Unterstützung


Sagt dir Gesa mit ihren Bordern was ?

Lionne Offline

Knutscht ihre persönliche Ordnungshüterin für Verhaltensketten im Unterholz


Beiträge: 239

21.05.2008 21:59
#24 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten
Schon wieder zu langsam ;) *gelöscht*

Hmmmm... Ich denke man sollte - mal zum Thema Rangordnung ein kleiner Gedanke - nicht verwechseln: Ein Hund, der manchmal schlecht hört, oder situativ bestimmte "Aufgaben übernimmt", unterjocht deshalb noch nicht seine Menschen....
Schle Miel ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2008 22:08
#25 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten



In Antwort auf:
Schon wieder zu langsam ;) *gelöscht*


Hättste ruhig da lassen können.


In Antwort auf:
Ich denke man sollte - mal zum Thema Rangordnung ein kleiner Gedanke - nicht verwechseln: Ein Hund, der manchmal schlecht hört, oder situativ bestimmte "Aufgaben übernimmt", unterjocht deshalb noch nicht seine Menschen....


Jep.

yashilica Offline



Beiträge: 1.301

23.05.2008 23:50
#26 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten
Hei,

nun schütt doch nicht gleich dsa Kind mit dem Bade aus - das Ausmaß an Selbstzweifeln wie du aus deinen Threads erkennen lässt, ist doch gar nicht angebracht. Schau, du hinterfragst doch die Situation und auch dein eigenes Handeln. DAS ist wichtig und nicht, dass du dich selber runtermachst. Allein schon deine Bereitschaft und dein Einsatz, dass sich was an der Situation ändert sind Zeichen dafür, dass nicht du das Problem bist sondern Du hast Probleme. Zugegeben, deinen Berichten zufolge sind sie echt groß. Aber es bringt nichts, an dir selbst zu (ver)zweifeln. Deinem Mann gehorchen die Hunde - so wie du das beschreibst klingt mir das eher nach "Kadavergehorsam" und das wäre zumindest für mich kein erstrebenswertes Ziel (ganz zu schweigen davon, dass mein Hund mir solch einen "Gefallen" nie im Leben täte ). Und es erscheint mir so, als ob du dieses Ziel ja auch nicht verfolgen würdest. Aber kla, die Situation wie du sie beschreibst, ist natürlich äußerst belastend für dich.

Wir haben hier in der Gegend einen Hund, bei dem sich die Situation ähnlich wei bei Euch darstellt: Geht er mit Herrl allein oder Herrl und Frauerl gemeinsam, ist er ein Vorbild an Gehorsam und an Abhängikeit von seinem Herrn. Er hängt ihm förmlich an den Lippen - kein Blick links oder rechts, nur demütige Ergebenheit gegenüber dem Herrn, bis der die Gnade hat den abgelegten Hund "weiter" zu befehlen. Kein Spiel mit anderen Hunden ist erlaubt, kein Zucken in irgendeine Richtung als die des Herrn. ABER: geht Frauerl allein ist's ein vollkommen anderer Hund - fröhlich über die Wiese trabend, für jede Ablenkung dankbar, tobt freudig mit anderen Hunden und schert sich keinen Deut um die Rufe seiner Besitzerin.

Ich selbst schließe mich Margit an - bin nur Laie und habe dazu auch nur wenig Erfahrung mit aggressiven Hunden (dem Shiba meiner Freundin), aber ich kann Schles Tip mit dem Maulkorb nur wärmsten unterstreichen. MAch weiter mit dem Maulkorbtraining - egal was dein Männe meint - Er hat ja die Probleme nicht. Denn wenn du dir sicher sein kannst, dass dein Hund keinen verletzen kann, dann bist du bei den Begegnungen entspannter (siehe Margits ERfahrungen ect. oder auch die von Lionne). Und deine Angst vor der Begegnung wird kleiner, im selben Maß wie deine Souverenität in der Situation steigt wird ein Eskalieren derselben unwahrscheinlicher. ERstens weil du cooler bleiben kannst, was dein Hund spürt und entsprechend cooler reagiert und sollte er doch austicken wird er fesstellen, dass er nicht so kann wie er will (also nicht beißen). Also bleibt ein Erfolgserlebnis für ihn aus.

Laß dich nicht entmutigen - dein Weg ist das Prinzip der kleinen Schritte - freu dich über jeden kleinen Schritt, den ihr macht. Klar, wird es auch Tage geben, an denen es rückwärts zu gehen scheint, aber für solche tage sind wir dann da - und wir bauen dich wieder auf. Dafür sind wir da. Und egal wie viel du dann schreibst oder was alles dumm gelaufen ist, wir werden nur zuhören und die Situation beurteilen, aber bestimmt niemanden verurteilen. Denn nur wer oft hinfällt, kann irgendwann später lernen, zu tanzen.

Conny

Sanne Offline

auf Wunsch mit Zwergverbalerotikern


Beiträge: 1.245

24.05.2008 12:31
#27 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

Hallo Melanie,

auch ich habe so ein "Duo Infernale" hier sitzen und habe das gleiche Problem wie Du, vielleicht sogar den gleichen Auslöser,in unserem Fall bin ich mittlerweile definitiv das Problem, zumindest im Freilauf. Glücklicherweise haben wir hier eine wirklich tolle Trainerin, mit der wir sehr gerne arbeiten und mehr oder weniger freiwillige Trainingspartner, so dass ich jetzt versuchen werde, mich zu trainieren gelassener zu werden (mehr unter das "Problem ist blond").

Ich möchte Dir auch noch einmal ganz viel Mut zusprechen und ich bin sicher, Du wirst das schaffen. Du bist so engagiert und hast Dich wirklich in die Materie eingearbeitet. Mir haben die vielen kompetenten Tipps der anderen User sehr geholfen und ich denke auch, mit Maulkorb wirst Du viel entspannter in Situationen reingehen können, was sich wiederum auf deine Hunde auswirken wird.

Ich drücke aus Hamburg die Daumen!

Liebe Grüße

Sanne

camijojo Offline



Beiträge: 1.630

25.05.2008 11:34
#28 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

In Antwort auf:
Mein grösstes Problem ist, wenn ich wirklich mal die Leine fallen lasse, ob nun absichtlich oder falls es doch aus Versehen passiert, dass die "Erstgeborene" den anderen Hund tot beisst, oder überhaupt stark verwundet.

Auch meine erste Frage lautet: woher diese massive Angst? Gibt es irgendeinen Anlass dazu?
Gab es schon Zwischenfälle mit ernsthaften Verletzungen?
Das würde das weitere Training ja entscheidend mitbestimmen: zu wissen, ob eine ernsthafte Beschädigungsabsicht -zumindest bei der Erstgeborenen- vorliegt.

Oder ist es "einfach" so, dass Du Dir den "worst case" ausmalst?

Ansonsten empfehle ich Dir, wie Sanne , ein Beschwörungsritual vor dem Spiegel: "ich mach das gut, ich mach das gut" & breit grinsen!
Du klingst streckenweise sehr erschöpft und verzweifelt. Das tut mir echt leid!
Und ich habe auch das Gefühl, dass Dir selber noch nicht ganz klar ist, wo ganz genau das PRoblem und seine Ursachen liegen. Dann Dich selbst als das Problem zu bezeichnen ist ganz sicher nicht die Lösung!
Magst Du noch einbisschen erzählen, z.B. woher Deine o.g. Angst kommt?

Doppelpack Offline

Grenzgänger im Teutonen-Land


Beiträge: 107

05.07.2008 16:14
#29 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

Hey ihr lieben alle,
sorry dass ich mich jetzt erst jetzt melde, aber ich möchte euch doch von ganzem Herzen danken, für die Tipps udn die Mühe, die ihr mir entgegenbringt.
Vielen Dank!

Es hat sich auch was getan.... ja ja, und zwar im positiven Sinne.
Wir haben den Hundetainer gewechselt. und arbeiten wie die bekloppten.
Gleichtzeitig mit 2 Hunden an der 5 mtr. Leine, und dort spezifisch die Aufmerksamkeit. Und ich muss sagen. Super....
Vom entspannten Spazieren gehen sind wir zwar noch meilenweit entfernt, aber ich habe kleine Erfolgserlebniss, die mich viiiiiiiiiiiel cooler machen.

Durch eure Hilfe, war mir klar was ich will, und wie ich es will. Und der Trainer sieht es genauso!

Ich berichte euch demnächst ausführlich.


Melanie
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Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

05.07.2008 17:57
#30 RE: 2 Hunde - 2 Probleme oder doch nur 1 Problem? Zitat · Antworten

Zitat von Doppelpack
Durch eure Hilfe, war mir klar was ich will, und wie ich es will. Und der Trainer sieht es genauso!


Das hört sich doch prima an. Schön, daß das Forum dabei helfen konnte/kann. Das freut mich wirklich sehr.

Zitat von Doppelpack
Ich berichte euch demnächst ausführlich.


Ja, bitte tue das. Ich bin sehr neugierig, wie genau Ihr die Sache jetzt angeht. Und neue Bilder wären natürlich auch super.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

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