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Dieses Thema hat 11 Antworten
und wurde 712 mal aufgerufen

Das Neueste auf einen Blick



 Behaviour (öffentlich)
Medusa Offline




Beiträge: 78

25.10.2012 23:23
Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Hallo die Herrschaften :)

Da sich viele sicher kaum erinnern wer ich bin, hier nochmal der Link zum Vorstellungsthread.

Versuch einer Vorstellung

Ich habe in den letzten Monaten immer phasenweise hauptsächlich gelesen, tat/tue mich aber schwer, auch mal aktiv zu werden.
Deswegen habe ich mich entschlossen, erst einmal mit einer "Kleinigkeit" zu starten.

Señor Rossi hatte in seinem Leben (bevor er hier einzog) seinem Verhalten nach zu urteilen sicher Kontakt zu Menschen, aber der hat wohl hauptsächlich aus kurzer Fütterung bestanden, denn a) hat er definitiv absolut gar nichts gelernt und b) sprang er Menschen anfangs dermaßen massiv und ausdauernd an, dass sich dem kein normaler Mensch länger als 1 Minute ausgesetzt hätte.
Entsprechend war ihm das Spiel mit Menschen natürlich auch fremd. Es dauerte etliche Wochen, bis er das erste mal den Futterbeutel holte, nochmal einige Wochen bis es auch mal ein Ball war und man schließlich mit anderen Dingen Zergelspiele beginnen konnte.

Rein körperliche Spiele ohne Hilfsmittel sind aber, nach nun etwas über einem dreiviertel Jahr, noch immer sehr schwierig und mitunter bin ich diesbezüglich eben auch verunsichert, was sein Verhalten betrifft. (Yes, wir nähern uns endlich der eigentlichen Frage. ;) ) Genau genommen habe ich auch des öfteren das Gefühl, dass es kippt und das "Spiel" für ihn zu einer echten Stresssituation wird, genauso ziehe ich aber auch in Erwägung, dass er einfach aus dieser aufgepushten Situation heraus rotzfrech sein könnte.

Ablauf: Manchmal kommt er angestürmt und fordert auf, indem er meinen Unterarm ins Maul nimmt. Manchmal fordere ich auf, indem ich z.B. zu ihm auf den Boden gehe und mit meinen Händen auffordernd vor ihm auf den Boden klopfe oder ihn im Schulterbereich anstupse. So oder so, er greift dann immer auch meinen Arm. Wenn man einen Welpen im Haus hat, sind die meisten wohl bemüht ihm diese Art der Körperlichkeit schnell abzugewöhnen, ich aber bin froh, dass es überhaupt einen Anfang gibt und so lange er bei einem "Aua" auch los läßt, ist das für mich völlig ok. (Auf die irritierten bis panischen Blicke von Besuchern, die es nicht so sehr schätzen einen Schäferhund an ihren Gliedmaßen hängen zu haben, gehe ich jetzt nicht näher ein).
Sobald wir aber das Spiel beginnen, fängt Señor Rossi an zu fiepen/jaulen. Während er meinen Arm hält, greife ich meist nach einem seiner Vorderbeine, grabbel ein wenig an ihm rum, schubse ihn auch mal leicht etc. Irgendwann wird er hektisch und aus dem was ich eher als Halten des Arms bezeichnen würde wird ein Schnappen danach und spätestens dann breche ich kommentarlos ab.

Ehrlich gesagt kann ich schon sein Fiepen nicht einordnen. Beim Spiel mit Hunden fiept er nicht, wenn wir zergeln oder ähnliches ebenfalls nicht.
Hat irgendjemand eine Vermutung? Nervosität oder schlicht Überforderung?

Liebe Grüße,
Nicole & Señor Rossi...der anstelle des Glücks lieber Jagdobjekte und den nächsten Ärger sucht. ;)

Kafrauke Offline

Amazone ohne Nudelholz und Leidensfähigkeit, jetzt mit neuer Frisur


Beiträge: 7.324

26.10.2012 09:39
#2 RE: Schwierigkeiten beim Spiel Hund-Mensch ohne Hilfsmittel Zitat · Antworten

Vielleicht überfordert ihn das etwas.
Das schnappen nach den Beinen ist ,unter Hunden ,ein sehr ernsthafter Angriff(sagt o´Heare),der schon auf starke Agressionen hinausläuft.
Hunde untereinander können sich beim Nachspielen von ernsten Situationen gut gegenseitig mitteilen,das es nur Spass ist.
Als Mensch kann man das nicht so gut,vielleicht ist er da nicht ganz sicher,wie Ernst du es vielleicht meinst und zeigt dann überdeutlich,durch fiepen,dass er keinen Ärger will.
Ein anderer Hund versteht schon subtilere Gesten,deshalb braucht er es da nicht?!

Ausserdem steigert wildes Spiel natürlich die Erregung,wodurch alles noch gesteigert wird.

Wird mir das Spiel zu heftig,mit meinen Hunden,oder,ich habe das Gefühl,sie werden unsicher,lade ich sie gerne zu mir ein und kraule sich ruhig ein wenig runter.
Um zu zeigen,alles ok,und die Stimmung etwas zu lockern.



Wenn ich -grundsätzlich- aversiv mit meinem Hund trainiere, dann macht das auch was mit mir - und nichts was auf OMMMM endet.


Ines mit Yuri, Freddy und Ursula sowie Lukas im Herzen

AnneCN Offline

weil's Bielefeld ja nicht gibt, mit zwei kleinen Herminen im zauberhaften Teutoburger Wald unterwegs


Beiträge: 8.091

26.10.2012 10:05
#3 RE: Schwierigkeiten beim Spiel Hund-Mensch ohne Hilfsmittel Zitat · Antworten

Zitat

Das schnappen nach den Beinen ist ,unter Hunden ,ein sehr ernsthafter Angriff(sagt o´Heare),der schon auf starke Agressionen hinausläuft.


Würde ich so pauschal nicht bestätigen, denn Foxy schnappt im Spiel häufig nach den Hinterbeinen des Mitspielers oder in deren "Hose". Dabei ist das Spiel aber noch niemals gekippt. Ich denke, das dies eine hütertypische Eigenschaft ist, manchmal hütet Foxy die Katzen und zwickt sie in die Hinterbeine um einen Richtungswechsel einzufordern.
Anders sieht es aus, wenn in die Vorderbeine gezwickt wird. Foxy wurde von anderen Hunden zweimal in die Vorderbeine gekniffen, ist danach schier ausgerastet und hat den anderen Hund auch sofort attackiert. Das sah dann wirklich nach ernsthaftem Angriff bzw. Gegenwehr (bei Foxy) aus.

Zitat
Während er meinen Arm hält, greife ich meist nach einem seiner Vorderbeine, grabbel ein wenig an ihm rum, schubse ihn auch mal leicht etc. Irgendwann wird er hektisch und aus dem was ich eher als Halten des Arms bezeichnen würde wird ein Schnappen danach und spätestens dann breche ich kommentarlos ab.


Ich mutmaße jetzt einfach mal, dass dein Verhalten Rossi irritiert/verunsichert und er in seiner Reaktion heftiger wird (abschnappt).
Das Halten der Vorderbeine und Schubsen würde ich definitiv unterlassen, es scheint Rossi nicht zu gefallen. Wobei es immer schwierig ist, das genau zu deuten, wenn man es nicht live (oder auf Video) sieht.

Liebe Grüße von Anne
mit Jeannie und Samu

Foxy, in meinem Herzen bist du immer bei mir.

guste1970 ( gelöscht )
Beiträge:

26.10.2012 10:09
#4 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Zitat
Während er meinen Arm hält, greife ich meist nach einem seiner Vorderbeine, grabbel ein wenig an ihm rum, schubse ihn auch mal leicht etc. Irgendwann wird er hektisch und aus dem was ich eher als Halten des Arms bezeichnen würde wird ein Schnappen danach und spätestens dann breche ich kommentarlos ab.


Nicole, wieso greifst du denn nach seinem Vorderbein? Grabbelst oder schubst ihn mal leicht?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass er sich bedrängt fühlt, und da das fiepen und jaulen (Beschwichtigung) nix nützt, schnappt er.
Wozu soll das gut sein?

Kafrauke Offline

Amazone ohne Nudelholz und Leidensfähigkeit, jetzt mit neuer Frisur


Beiträge: 7.324

26.10.2012 10:47
#5 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Anne,ich meinte auch die Vorderbeine.
Und,wie gesagt,Hunde untereinander können sich gut mitteilen,dass es kein Ernst ist,was ein Mensch eben nicht so gut kann.



Wenn ich -grundsätzlich- aversiv mit meinem Hund trainiere, dann macht das auch was mit mir - und nichts was auf OMMMM endet.


Ines mit Yuri, Freddy und Ursula sowie Lukas im Herzen

Lini Offline

mit facettenreichem Mottchen und höchst aristokratischem Schafschubser und: Tante "Klein Ben"


Beiträge: 4.836

26.10.2012 11:05
#6 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Für so ein körperbetontes Spiel braucht es ein großes Vertrauensverhältnis. Ich möchte euch nichts absprechen, aber nach deiner Beschreibung zu urteilen, seid ihr als Team noch nicht so weit. Ein 3/4 Jahr ist auch keine Zeitspanne und schon gar nicht für einen Hund, der vorher wenig Kontakt zu Menschen hatte. Er muss erst noch lernen, dich zu lesen. Ich glaube auch, dass er dich während des Spiels nicht richtig einschätzen kann und damit überfordert ist. Es wäre interessant, mal ein Video davon zu sehen, um die Körpersprache deuten zu können.

Gib' ihm noch etwas mehr Zeit und warte darauf, dass es von ihm aus kommt. Es soll nicht bedeuten, dass du niemals so mit ihm spielen wirst. Ben und ich haben ein ähnlich körperbetontes Spiel, aber wir kennen uns seit 12 Jahren. Ich kann ihn dabei auch anstupsen und nach den Beinen grabbeln. Der Unterschied ist nur, dass Ben sich in diesem Spiel absolut selbstsicher zeigt und es immer einen Wechseln zwischen meinem und seinem "Angriff" gibt. Dabei nimmt er auch meine Hand oder meinen Arm ins Maul, knurrt unablässig, beißt in meinen Ärmel usw. Alles Dinge, die er außerhalb des Spiel niemals tun würde. Ben kann das Spiel auch selbst beenden, wenn er genug hat, obwohl er fast nie genug hat.

An deiner Stelle würde ich dieses Spiel erstmal unterlassen und mich auf andere Spielformen konzentrieren, die sein Selbstbewusstsein stärken.

Liebe Grüße Linda, Juni und Piri
mit Sire Ben im Herzen vereint.
___________________________________________________________________________

"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Es wird kein Tag vergehen, ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen." (Verfasser unbekannt)

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

26.10.2012 11:25
#7 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Es hört sich für mich auch danach an, als würde es ihn eher verunsichern. Lumpi spielt heute, nach 5 Jahren in dieser Weise mit mir. Aber es muss immer von ihm ausgehen.

Zitat
An deiner Stelle würde ich dieses Spiel erstmal unterlassen und mich auf andere Spielformen konzentrieren, die sein Selbstbewusstsein stärken.


Das würde ich auch tun! Wenn er sucht, zergelt etc. ist das doch eine prima Basis! Ich würde auch das Zergeln ganz gezielt und immer sehr kurz einsetzen, denn das ist ja auch körperbetontes Spielen.
Ich habe zwei Hunde, die das gar nicht machen. Nils könnte mit derartigen Rauferein z.B. gar nichts anfangen. Der drückt sich dann hilflos an einen dran. Er hat eben auch nie spielen gelernt. Aber er liebt es zu Tricksen oder zu longieren.

Lass dem Bub noch etwas mehr Zeit. Solche körperbetonten Aktivitäten benötigen wirklich sehr viel Vertrauen und es ist wirklcih auch nicht jeder Hund gleichermaßen dafür geeignet.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
__________________________________________________________________________

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Medusa Offline




Beiträge: 78

26.10.2012 11:34
#8 RE: Schwierigkeiten beim Spiel Hund-Mensch ohne Hilfsmittel Zitat · Antworten

Zitat von Kafrauke im Beitrag #2

Das schnappen nach den Beinen ist ,unter Hunden ,ein sehr ernsthafter Angriff(sagt o´Heare),der schon auf starke Agressionen hinausläuft.
Hunde untereinander können sich beim Nachspielen von ernsten Situationen gut gegenseitig mitteilen,das es nur Spass ist.



Oh. :( Bis gerade hätte ich geschworen, dass die Zwergnase im Spiel mit einer Nachbarhündin (welches sehr körperbetont ist) ständig ihre Vorderläufe im Maul hat. Bin jetzt allerdings sehr verunsichert, ob ich mir das nur eingebildet habe und werde es bei nächster Gelegenheit nochmal beobachten.

Zitat von Kafrauke im Beitrag #2

Als Mensch kann man das nicht so gut,vielleicht ist er da nicht ganz sicher,wie Ernst du es vielleicht meinst und zeigt dann überdeutlich,durch fiepen,dass er keinen Ärger will.
Ein anderer Hund versteht schon subtilere Gesten,deshalb braucht er es da nicht?!



Das trifft sehr wahrscheinlich auf das hektische Schnappen zu. Das "aufgeregte"? Fiepen beginnt er schon in dem Moment, da er meinen Arm nimmt, also auch wenn er auffordert.

Zitat von AnneCN im Beitrag #3
[quote]
Ich mutmaße jetzt einfach mal, dass dein Verhalten Rossi irritiert/verunsichert und er in seiner Reaktion heftiger wird (abschnappt).
Das Halten der Vorderbeine und Schubsen würde ich definitiv unterlassen, es scheint Rossi nicht zu gefallen. Wobei es immer schwierig ist, das genau zu deuten, wenn man es nicht live (oder auf Video) sieht.


Yep, in beiden Punkten. ;) Ich versuche mal zu filmen, aber ich denke ihr habt alle recht und das Video wird es nur bestätigen.

Zitat von guste1970 im Beitrag #4

Nicole, wieso greifst du denn nach seinem Vorderbein? Grabbelst oder schubst ihn mal leicht?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass er sich bedrängt fühlt, und da das fiepen und jaulen (Beschwichtigung) nix nützt, schnappt er.
Wozu soll das gut sein?


Zu fiepen beginnt er wie gesagt wirklich sofort, auch ohne das ich in dieser Form aktiv geworden wäre. Soweit ich mich erinnere, tat er das schon von Anfang an, hat es sich also nicht erst im Laufe der Zeit angewöhnt.
Wieso ich das mache? Um ehrlich zu sein, habe ich das halten eines Beines immer als eine Art spiegeln empfunden. Was den Rest betrifft: Irgendwie muss man ja raufen. ... :( Meine anderen Hunde haben das geliebt und ich bin bei ihm schon wesentlich vorsichtiger. Aber wie es aussieht, sollte ich nochmal zwei, drei Schritte zurück machen.

Liebe Grüße,
Nicole & Señor Rossi...der anstelle des Glücks lieber Jagdobjekte und den nächsten Ärger sucht. ;)

Medusa Offline




Beiträge: 78

26.10.2012 11:53
#9 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Zitat von Lini im Beitrag #6
Für so ein körperbetontes Spiel braucht es ein großes Vertrauensverhältnis. Ich möchte euch nichts absprechen, aber nach deiner Beschreibung zu urteilen, seid ihr als Team noch nicht so weit. Ein 3/4 Jahr ist auch keine Zeitspanne und schon gar nicht für einen Hund, der vorher wenig Kontakt zu Menschen hatte.

Und auch dem kann ich leider nicht widersprechen. Bei uns kann man getrost von einer sehr geringen Bindung sprechen und wahrscheinlich wollte ich das Pferdchen mal wieder von hinten aufzäumen.

Da ihr es ja alle als das Beste empfindet, erst einmal auf körperliches Raufen zu verzichten, wie soll ich dann reagieren, wenn er beginnt? Vielleicht erst einmal nur etwas kraulen, wenn er meinen Arm hält?
Ignorieren möchte ich es schließlich auch nicht.

Zitat von Tante_Haha im Beitrag #7

Das würde ich auch tun! Wenn er sucht, zergelt etc. ist das doch eine prima Basis! Ich würde auch das Zergeln ganz gezielt und immer sehr kurz einsetzen, denn das ist ja auch körperbetontes Spielen.



Das machen wir. :) Er darf für sein Ego auch fast immer gewinnen. ;)

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Danke Euch allen herzlich fürs Feedback.

Liebe Grüße,
Nicole & Señor Rossi...der anstelle des Glücks lieber Jagdobjekte und den nächsten Ärger sucht. ;)

stoppel Offline



Beiträge: 8.461

26.10.2012 14:02
#10 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Zitat
Da ihr es ja alle als das Beste empfindet, erst einmal auf körperliches Raufen zu verzichten, wie soll ich dann reagieren, wenn er beginnt? Vielleicht erst einmal nur etwas kraulen, wenn er meinen Arm hält?
Ignorieren möchte ich es schließlich auch nicht.


Auch ich würde auf 'Raufen' in dieser Form verzichten. Mein Richy würde das auch heute noch nicht als Spiel ansehen und Schnappen.

Es kommt darauf an, wie er deinen Arm nimmt. Wenn er ihn locker zärtlich hält, dann spricht doch nichts gegen eine Kuschelrunde. Die würde bei mir aber sofort enden, wenn er schnappt oder härter zupackt.

LG Iris mit Brummbär Richy und Springmaus Querida
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"Happiness is not a station you arrive at, but a manner of travelling." (M.L. Runbeck)

Kiebitz Offline

wo der Einäugige nun endlich König ist


Beiträge: 2.026

26.10.2012 15:11
#11 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Manchmal ist das zarte Zufassen mit dem Fang doch auch eine Art Beschwichtigungsgeste, oder? Vielleicht will er damit ja gar nicht zum Spiel auffordern?

Beste Grüße,
Dörte mit Bolle und Kiebitz

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„Erzähle es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun - und ich werde es verstehen und behalten.“ (Konfuzius)

Medusa Offline




Beiträge: 78

26.10.2012 16:28
#12 RE: Spiel Hund-Mensch Zitat · Antworten

Zitat von stoppel im Beitrag #10

Es kommt darauf an, wie er deinen Arm nimmt. Wenn er ihn locker zärtlich hält, dann spricht doch nichts gegen eine Kuschelrunde. Die würde bei mir aber sofort enden, wenn er schnappt oder härter zupackt.



Zitat von Kiebitz im Beitrag #11
Manchmal ist das zarte Zufassen mit dem Fang doch auch eine Art Beschwichtigungsgeste, oder? Vielleicht will er damit ja gar nicht zum Spiel auffordern?



Huhu ihr Zwei,

also es ist schon eindeutig eine Spielaufforderung und sonderlich zärtlich ist er dabei nicht. ;) Wie fest er zupacken darf, kann er aber letztlich erst durch dieses Spiel lernen, denn er hat ja keine Erfahrungswerte aus der Vergangenheit und ich bin doch etwas empfindlicher als seine vierbeinigen Spielgefährten. Bei jedem "gequiektem" Aua meinerseits lockert er ja seinen Fang und eines schönen Tages, in 10 Jahren oder so, hat er sicher die richtige Dosierung drauf. ;)
Also im Eifer des Gefechts fester zupacken ist für mich deswegen ok, dieses hektische Schnappen definitiv nicht, aber ich werde versuchen das ganze viiiel ruhiger zu halten und mal schaun, wie er auf so ein Durchkraulen am Hals reagiert.

Das zarte Zufassen wendet er ebenfalls an, meist wenn ich ihn streichel. Hin und wieder kommt er auch so angeschlurft und umfaßt ganz sanft meinen Arm ohne irgendeine Ansprache oder Augenkontakt meinerseits. Ich wertete das bisher aber eher als Zärtlichkeit und nicht als Beschwichtigung. Ist vielleicht auch von der Situation abhängig?

Liebe Grüße,
Nicole & Señor Rossi...der anstelle des Glücks lieber Jagdobjekte und den nächsten Ärger sucht. ;)

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