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Dieses Thema hat 42 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
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Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

12.01.2011 23:32
#16 RE: Ernährungsumstellung Bei Aggressionen?! Zitat · Antworten

So wie sich das bei Euch liest, ist die Ernährungsumstellung wegen der Aggression bei Euch wohl komplett zweitrangig. In erster Linie sollte man einen Grund für die Verdauungsstörungen finden. Der Darm spielt für das Immunsystem eine wichtige Rolle.
Ich persönlich würde erstmal folgende Ansätze fahren:

1. Nochmal Kotprobe wegen Parasiten etc.
2. Allergietest und je nach Ergebnis eine Ausschlußdiät
3. Streßpegel soweit es geht runterfahren. Dazu gehört vor Allem ein sehr geregelter Tagesablauf mit viel Ruhe.

Getreide würde ich persönlich im Zweifel immer weglassen.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
__________________________________________________________________________

Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

13.01.2011 00:29
#17 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Ei weh, Deine Tierärztin ist ja eine ganz informierte.

Ernsthaft: Das klingt wie aus der Rubrik "rohes Fleisch macht aggressiv und wenn Hunde Käse fressen, verlieren sie ihren Geruchssinn."

Faktisch kann die Ernährung sich durchaus auf das Verhalten auswirken, muß es aber nicht. Grundsätzlich gilt: Es gibt Hunde, die sich in Konflikten grundlegend eher aggressiv, sie haben eine Disposition zu einer höheren Aggressionsbereitschaft, die a) genetisch angelegt und b) oft durch Erfahrungen gefestigt wurde. Wenn man diesen Hunden z.B. viel Mais gibt, kann das a) das aggressive Verhalten heftiger ausfallen lassen und b) dazu führen, daß sie schneller aggressiv werden, als sie es würden, wenn sie eine andere Ernährung bekämen.

Generell kann aber eine richtigere Ernährung des Hundes allein sein Verhalten NICHT verändern. Auch, wenn er genau das bekommt, was für ihn gut ist, wird er, wegen der erwähnten genetischen Disposition und weil er aggressive Strategien erfolgreich gelebt hat, sein Verhalten weiter zeigen. Du mußt also, wenn Du Lösungen willst, immer am Verhalten unabhängig von allem anderen, arbeiten. Eine Ernährungsumstellung ist eine Ergänzung, nie ein Ersatz für eine gute Hund-Hundeführer-Bindung und einen guten Gehorsam.

Und, sorry dafür, aber *klugscheißmodus on*
Kinetik bezeichnet in der Technischen Mechanik die Bewegung unter Einwirkung Kräften beschleunigter Körper, in der Biologie und Biochemie die Geschwindigkeit von Prozessen.
Kinese hingegen ist ein Mechanismus zur Steuerung der ungerichteten Bewegung eines Lebewesens. Sie ist einfach verschaltet, d. h. die Aktivität des Organismus steigt oder fällt abhängig von einem Umgebungsreiz.
Beides hat mit Ernährung nichts zu tun. *klugscheißmodus off*

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

----

"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

Hundekuchen Offline




Beiträge: 59

13.01.2011 20:11
#18 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Nein, nein, nicht das das hier nun missverstanden wird , ich denke nicht das ich die Ernährung ändere und alles wird gut Mir ist bewusst das viel Arbeit auf uns wartet und das ist auch okay.Aber sie tendiert zu Aggressionen und wenn Ernährung einen Einfluss hat, warum nicht anders ernähren?!
Aber ich mache mir echt Sorgen um die Maus.sie hat schon wieder abgenommen und ich finde sie sieht schlecht aus.
Sie hat stumpfes Fell , am Hals sieht es abgefressen aus, so als würde sie stets ein zu enges breites Halsband tragen - ganz merkwürdig, zumal sie gar keins trägt, sie hat ein Geschirr.Barfen würde ich auch gerne in der Hoffnung das sie zulegt.
Die Tierärztin meint wir hätten bereits alles untersucht was es zu untersuchen gibt .Was mich stört ist, das ihre Leukozyten wohl sehr erhöht sind, aber sie weder Antibiotika bekommen hat , noch nach einer Ursache dafür gesucht wird.
Das muss doch irgendwo herkommen.
Das mit den Verdauungsproblemen ist auch nur eine Vermutung der Ärzte .Sie hat viel Blähungen und rülpst auch viel .
Vielleicht sollte ich mal zu Sicherheit einen 2. Arzt hinzuziehen?!
Es kann ja nicht sein , das sie mir mit bereits doppelter Portion am Tag hier verhungert.
@Elektra: Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr ob sie nun Kinetik oder Kinese gesagt hat.Ich hatte vorher noch nichts davon gehört.

Sie ist drinnen recht ruhig.Toben wird im Ansatz gestoppt und auch die "Auszeit" klappt immer besser.Scotty halten wir seit heute nun noch bewusster von ihr fern und er scheint das gut zu finden
Draussen steht sie unter Strom, sobald die Tür sich öffnet.Ich lasse sie absitzen und sie darf erst raus gehen, wenn das okay kommt.Das fällt ihr schwer,aber sie macht es.Haben wir Pech und da läuft gerade jemand, fährt sie sofort hoch und pöbelt rum und hängt sich in die Leine - manchmal bin ich kurz davor das mir der Kragen platzt, wenn das so weiter geht, brauche ich bald ein Antiaggressionstraining.Aber keine Sorge, wenn ich merke, das ich nicht die Ruhe dafür habe, drehe ich um und gehe einfach wieder nach Hause und mache es später nochmal.
Deshalb finde ich aber dieses Forum so Klasse.Hier wird einem erst bewusst, wie viele es mit ähnlichen Problemen gibt und man kommt sich nicht so ganz blöd vor.
In der Hundeschule hatte ich das Gefühl ausgemustert zu werden - so nach dem Motto "boah, was hat die denn für nen Hund" , vielleicht kam es mir auch nur so vor, aber wohlgefühlt habe ich mich da nicht.Davon abgesehen war es für die Maus eh zuviel Aufregung.
Nun bin ich hier und lade meine Frust hier ab - nein im ernst, man findet hier viele tolle Tipps, die einen auch ermuntern nicht aufzugeben und wenn man die Erfolge anderer liest, spornt einen das gleich wieder an

Es grüßt Bärbel und die Rasselbande

Tante_Haha Offline

Mobiles Spaßzentrum und Sicherheitszentrale für drei Buben und Tante Lupa


Beiträge: 39.741

13.01.2011 20:19
#19 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Zitat
Vielleicht sollte ich mal zu Sicherheit einen 2. Arzt hinzuziehen?!
Es kann ja nicht sein , das sie mir mit bereits doppelter Portion am Tag hier verhungert.


Das würde ich sogar SCHNELLSTENS tun. Wenn Du Dir nicht sicher bist, such Dir am Besten eine Tierklinik raus. Die haben meist mehrere Tierärzte, die auf die unterschiedlichen Probleme spezialisiert sind. Aber ich würde ehrlich gesagt nicht mehr warten.

Viele liebe Grüße
Frau T. mit Lumpi, Mo und Nils
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Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.
Karl Valentin

LuckyTola Offline

die emotionsflexible pöttische Hundeblutwurst-Horde mit dem Frauchen, das mehr hutziehwürdigen Mut hat als es selbst geglaubt hätte


Beiträge: 21.167

13.01.2011 22:16
#20 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Eine zweite Meinung würde ich auf jeden Fall auch einholen. Ich hatte da mal mit einem meiner Kaninchen so ein Erlebnis. Seitdem vertraue ich auch nicht mehr blind. Der Tipp mit der Tierklinik ist auf jeden Fall gut. Da habe ich mich Kaninchenmäßig auch sehr gut aufgehoben gefühlt. Die haben Dinge untersucht von der meine frühere Tierärztin nicht mal gesprochen hat.

Liebe Grüße, Sabine mit Lucky und Tola 🐾

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde?
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
(Franz von Assisi)

Hundekuchen Offline




Beiträge: 59

13.01.2011 22:36
#21 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Ich denke das mit der Klinik ist vielleicht nicht schlecht.
Mal sehen was die noch für Ideen haben, vo allem was die Entzündung angeht - die hohen Werte müssen ja irgendwo herkommen...

Es grüßt Bärbel und die Rasselbande

Frieda4ever Offline

Chaos-Fraktionsvorsitzende 2, mit löwenbändigendem und frauenverstehendem Bonny-und-Clyde-Verschnitt


Beiträge: 12.011

13.01.2011 23:35
#22 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Eine zweite Meinung würde ich auf jeden Fall einholen- aber suche Dir eine Klinik mit Bedacht raus. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Klinik nicht gleich Klinik ist.

Als Paul zu mir kam, sah sein Kot etwa so aus, wie du es bei Franka beschreibst. Er hatte auch Blähungen, Rülpsungen und mich nachts weckende Darmgeräusche.
Habe 7 verschiedene Futtersorten probiert, von ganz billig bis ganz teuer .Medikamente inklusive. Ging immer nur 2 Wochen gut.

Dann habe ich mit Barfen angefangen.Es ging fast von heute auf morgen, dass die Symptome verschwanden. Nur Fleisch und Gemüse, Obst. Allerdings gibt es bei uns nur Getreide in Pferdeköddelform...

Drücke gaaanz fest die Daumen




Liebe Grüße von Nicole




Ich bin für Terrierismus!

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

13.01.2011 23:59
#23 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Ich würde UNBEDINGT eine zweite Meinung einholen. Die Symptomatik hatte ich übrigens sowohl bei Athos, als auch bei Ilias zu Anfang. Bei Ilias lag es daran, daß er eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz hat, ich füttere jetzt täglich ein entsprechendes Enzym zu, seitdem nimmt der Bub zu, er hat endlich über 20 kg, mehr braucht es nicht mehr zu werden. Bei Athos lag es am Streß der Lebensumstellung und daran, daß ich ihm genauso viel Futter wie den anderen Jungs gab. Was ich unterschätzt hatte, war, daß der Herr Mali einfach viiiiiiiiiieeeeeeeeeel aktiver ist und viiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeel mehr Futter braucht, um das Gewicht zu halten. Jetzt kriegt er eine größere Portion, und endlich hat auch er sein Idealgewicht und liegt zwischen 25,5 und 26,5 kg. Für's Fell kriegen alle regelmäßig einen ordentlichen Schuß Distelöl über das Futter, und schon glänzen sie wie Speckschwarten und sind gaaaaaaaaanz weich und kuschelig. :-)))

Womit Du definitiv recht hast, ist, daß es natürlich, wenn man immer im Hinterkopf hat, daß man eben AUCH trainieren muß, ganz sicher richtig ist, die Ernährung zu optimieren. Ich kenne einige Halter, die anfingen, zu barfen und tatsächlich sehr schnell eine Verhaltensverbesserung ihrer Hunde wahrnahmen, vor allem die Ansprechbarkeit im Streß wurde deutlich besser.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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Hundekuchen Offline




Beiträge: 59

14.01.2011 01:00
#24 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Ich werde die Untersuchungsergebnisse nochmal einem andere Tierarzt vorlegen, ich kenne ja einige durch die Arbeit im Tierschutz und mal schauen was die so meinen.
Das mit der Rationsmenge hatte ich auch schon im Kopf, aber sie bekommt nun schon eine ganze Weile doppelte Ration und nimmt immer noch ab.Die Ärztin meinte auch das auch andere Enzyme daran schuld sein könnten, aber das rauszufinden sei angeblich sehr schwierig?!Ich werde mich nu erst einmal über das Barfen informieren, denn ich habe noch keinen Plan, was , wieviel und überhaupt.Hinzu kommt das ich mich vor rohem Fleisch echt ekel, aber was tut man nicht alles für sein Haustier - nein, sie ist nicht mein Haustier, sie ist meine Freundin und ich lieeeeeeeebe diesen doofen Hund und an ihren Macken kann ich ja nur wachsen.

Es grüßt Bärbel und die Rasselbande

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

14.01.2011 01:05
#25 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Zitat von Hundekuchen
Die Ärztin meinte auch das auch andere Enzyme daran schuld sein könnten, aber das rauszufinden sei angeblich sehr schwierig?!



Nein, das ist im Fall der Bauchspeicheldrüse nicht schwierig. Eine einfache Kotuntersuchung brachte es bei Ilias ans Tageslicht, sogar ohne vorherigen Verdacht darauf.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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Hundekuchen Offline




Beiträge: 59

14.01.2011 16:45
#26 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Ja, diese kotuntersuchung haben wir auch schon gemacht, die Werte waren okay.
Aber ich habe heute gebarft.Da man sich dumm und dusselig zu dem Thema lesen kann und die Meinungen dermassen auseinander gehen,
habe ich mir gedacht- ich mach einfach Also ich in den Supermarkt, einen Riesenflatschen Rindfleisch mit kleinem Knochen in er Mitte (Beinfleisch?!)
gekauft (700Gramm)und sie hat alles komplett und genüsslich vertilgt.
Nachmittags gabs dann rohe, aber pürierte Kartoffel mit Möhren und Paprika und sie sieht aus , als hat sie schon an Umfang zugenommen
Unsicher bin ich mir nur noch wegen der Menge.Ich will ja das sie zunimmt und ruhig etwas mehr bekommt,aber mit Knochen und Gemüse waren es vielleicht 8-900 Gramm.
Vielleicht doch etwas wenig ,oder?!

Es grüßt Bärbel und die Rasselbande

Merlo85 Offline

mit offenen Ohren noch beim selbst in den Allerwertesten treten


Beiträge: 19

14.01.2011 17:20
#27 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Hallo Bärbel,

bei uns sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass es Franka bald wieder besser geht!

hab aber eine kurze Zwischenfrage:

Zitat von Hundekuchen

Nachmittags gabs dann rohe, aber pürierte Kartoffel mit Möhren und Paprika und sie sieht aus , als hat sie schon an Umfang zugenommen



Hab mal gehört, dass rohe Kartoffeln nicht verfüttert werden dürften, weil die Hunde es nicht vertragen würden?! Jetzt bin ich etwas verwirrt, was stimmt, oder gibt es hier auch wieder verschiedene Meinungen?!

Liebe Grüße Nadine und Sam!

Hundekuchen Offline




Beiträge: 59

14.01.2011 17:26
#28 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

hm, meine Tierärztin meinte halt Kartoffeln seien besser als Reis und wonaders hatte ich gelesen das , zumindest Gemüse , am besten roh und püriert verfüttert werden muss, damit der Körper das auch verarbeiten/aufnehmen kann.
Aber ehrlich gesagt bin ich nun auch wieder unsicher - wat ein durcheinander
Ich les mich da jetzt nochmal durch.Es ging ihr aber nicht schlecht danach, was ja aber nichts heissen muss.

Es grüßt Bärbel und die Rasselbande

Mydog Offline

Direktorin des Zwockel-Zirkus und bekennend geschirrsüchtig sowie Tante Lupa (Admin)


Beiträge: 38.104

14.01.2011 17:52
#29 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Gemüse generell roh und puriert ja......... Kartoffeln aber lieber nicht roh!!!

Die enthalten (wenn auch in geringer Menge) für Mensch und Hund giftiges Solanin, das erst beim Kochen unschädlich gemacht wird.
Klar auch hier macht die Menge das Gift und hohe Konzentrationen des Solanins sind wohl vor allem in den grünen Stellen enthalten. Sollte man aber besser trotzdem nicht roh essen.




Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen
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Der ist nicht klein, der ist ein Hundekonzentrat. :o)

Pauly Offline




Beiträge: 4.691

14.01.2011 17:57
#30 RE: Ernährung umstellen bei Aggression? Zitat · Antworten

Kartoffeln sind aber kein Gemüse, sondern Kohlenhydrate. Das macht sie nicht schlecht für die Hundeernährung, aber roh sins sie für den Hund (und den Menschen) ungenießbar.
Die grünen Stellen und auch die Keime enthalten Solanin (ein Alkaloid=Pflanzengift), ist in der Kartoffeln zuviel davon enthalten, kann das also zu Vergiftungserscheinungen führen. Im gekochten Zustand verliert Solanin seine Wirkung.

Ganz ehrlich; ich finde es toll, wenn jemand seinen Hund umstellt auf Barf.
Aber ein bißchen Vorsicht ist auch dabei echt anzuraten. Ich bin vielleicht durch meinen überempfindlichen Charly etwas "Weichei"; aber bei einem Hund der schon Verdauungsprobleme hat (Blähungen) würde ich etwas langsam an die Sache rangehen. Gutes Muskelfleisch, gekochte Kartoffeln und eine Gemüsesorte (Fenchel z.B. ist sogar noch magenberuhigend) sind ein gutes Fundament, um einen Hund an Barf zu gewöhnen.

_________
Liebe Grüße, Christiane mit Charly und Paula

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