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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 921 mal aufgerufen

Das Neueste auf einen Blick



 Behaviour (öffentlich)
HamburgerSchnauze Offline




Beiträge: 1

23.07.2010 13:50
Yoshi geht unkastrierte Rüden an Zitat · Antworten

Unser Yoshi ist ein 2 1/2 jaehriger Mix aus zwei Strassenhunden. Der Papa scheint zur Haelfte Basenji zu sein, die Mama erinnert ein bisschen an einen Beagle.

Er ist unser erster Hund und Einzelkind, obwohl wir so oft es geht einen seiner Brueder bei uns haben.

Yoshi kam in hier in Deutschland zur Welt, als aeltester von 3 Bruedern. Wir kennen ihn seit seiner Geburt... er war immer der verschlafenste, verkuscheltste aber auch der verplanteste Welpe.
Mit 8 Wochen kam er dann zu uns. Einen Wohnortwechsel musste er leider (nach ca. 3 Wochen) mitmachen und auch die Menschen in der Umgebung (6-Koepfige WG) aenderten sich.


Bis er 1 Jahr alt war, ist er zwar ein frecher Welpe/Junghund gewesen, hat aber immer gerne gelernt und wollte immer gefallen (er MUSS immer die Nummer 1 sein).

Danach begann unser kleiner Schuetzling (der aber keinesfalls als verwoehnter Hund bezeichnet werden kann) sich "seine Lederjacke" anzuziehen und im motzigen Ton andere Rueden anzupoebeln. Ruepelalter eben *Augen roll*.


Alle wirklich wichtigen Kommandos (Sitz,Platz,Pfui,Bleib,Auf die Seite legen[fuer Ohrentropfen etc],Aus[wenn er was ausspucken soll, was schon im Maul ist],..) beherrscht er schon.
An der Leine geht er eigentlich ganz gut... nur eben, dass er enorm zieht wenn er den Geruch von Huendinnen-Pipi riecht, was in der Innenstadt von Hamburg wo (gefuehlt) jeder 3tte Anwohner einen Hund hat, nicht gerade selten vorkommt. Aber das stellt ja kein Problem dar.

Viel eher ist es Yoshi's Verhalten gegenueber unkastrierten Rueden, das mehr und mehr aus dem Ruder laeuft.

Ich schilder mal die Bilderbuch-Situation, wie sie meistens stattfindet.

Wir gehen mit ihm spazieren (ohne Leine, so gut wie immer, denn er bleibt immer bei der Strasse stehen).

Yoshi sichtet einen anderen Hund, kann aber selber nicht genau einschaetzen ob Ruede oder Huendin.

Yoshi wird steif im Koerper, Rute wird aufgestellt. Er naehrt sich dem anderen Hund.

Ist es eine Huendin oder ein kastrierter Ruede freut er sich als haette er ne Hundewurst gewonnen. Alle sind gluecklich.

Ist es ein unkastrierter Ruede dann gibt es 2 verschiedene Situationen

1. Es handelt sich um einen geschlechtsreifen, ggf. aelteren Rueden:
-> Yoshi bekommt eine Buerste, der Schwanz bleibt gaaanz steif nach oben gestreckt, er beginnt
in nem nervigen Ton zu bellen (das klingt wie uuui uuui uuui uii), es ist auch kein Bellen, eher
so ein anpoebelndes Motzen mit dem er probiert dem anderen klar zu machen, dass er der
Platzhirsch ist. Dann umkreisen sich die Hunde meistens (wenn der andere Besitzer nicht den
Fehler begeht und beginnt panisch am Halsband oder der Leine seines Hundes zu zerren; in dem fall
denkt Yoshi naemlich der andere macht einen Rueckzieher, ahnt dass der andere schwaechelt und
greift sofort an).
Yoshi poebelt lediglich, greift aber nicht von selbst an. Wenn der andere eine hohe Reizschwelle
hat, dann geht das ueber 10 Minuten so bis der andere nachgibt oder es irgendwann sooo albern
wird (denn seine Geraeusche nerven selbst das menschliche Ohr), dass wir Yoshi zum weitergehen
aufrufen. Aber in der Regel hoffen wir, dass das "Streit" ausgetragen wird, sodass danach auch
fuers naechste Aufeinandertreffen klar ist, wer der staerkere ist.


2. Es handelt es sich um einen juengeren Rueden:
-> Yoshi riecht fuer den Bruchteil einer Sekunde an dem anderen, stellt das Rueckenfell auf,
macht sich jedoch nicht einmal die Muehe zu knurren sondern geht sofort mit gefletschten
Zaehnen auf den anderen los, und beisst sich fest. Dann trennen wir die Hunde natuerlich, denn
der andere Hund hat schon kleine Tacker-Wunden. Dann kommt das "Entschuldigung" und die Tube
Betaisadona wird gezueckt.

Dabei ist noch zu erwaehnen, dass wir staendig Ausschau halten, was fuer ein Hund uns
entgegenkommt. Wenn er juenger ist (sieht man ja auch immer) so wechseln wir immer die
Strassenseite, doch manchmal kann man nicht vorrausschauen wer da gleich um die Ecke kommt.

Bei Yoshi ist es auf keinen Fall Angst, die die treibende Kraft hinter seinen Aggressionen darstellt. Es ist eher, dass er zeigen will er ist der "Platzhirsch" (und das nicht nur in unserem Viertel sondern ueberall!).

Wir wollen jedoch nicht die Symptome, sondern die Ursache bekaempfen. Ablenken etc. aendert ja nichts an seinem Grundverhalten.
Grundsaetzlich ist es klar, dass jeder Hund (NATUERLICH) ein eigenes Wesen hat, und einige mehr und andere weniger/garnicht aggressiv sind...
Mein Freund und ich sind uns nicht ganz einig. Sollen wir akzeptieren, dass er nunmal ein sehr dominanter Platzhirsch ist oder sollen wir durch einige Methoden versuchen seine tiefe Abneigung gegenueber anderen Rueden auszugleichen. Wir wollen ihm und uns natuerlich den Stress ersparen, ihn jedoch nicht in seinem Charakter und seinem Wesen manipulieren oder wie man es auch ausdrueckan mag.

Rangordnungsklaerung gegenueber uns ist Schwachsinn. Kastration, nur weil das Wesen nicht passt, ist noch groesserer Schwachsinn, und ablenken und ihm Scheuklappen anlegen (im uebertrtagenen Sinne) ist ebenso Schwachsinn...


Vielleicht koenne Sie uns aus Erfahrung ein paar Tipps geben...
Wir waeren Ihenen unheimlich dankbar.

Wir helfen natuerlich auch allen gerne, die Fragen haben, denn abgesehen von diesen gerichteten Aggressionen, ist unser Yoshi doch ein ganz guter Kerl







PS.: Irgendwie gibt uns die Seite keine Moeglichkeit ein Foto hochzuladen, ich glaube wir haben einen zu alten Browser.
Blos nicht denken wir verheimlichen was

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.047

23.07.2010 14:19
#2 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Zitat von HamburgerSchnauze
Bei Yoshi ist es auf keinen Fall Angst, die die treibende Kraft hinter seinen Aggressionen darstellt. Es ist eher, dass er zeigen will er ist der "Platzhirsch" (und das nicht nur in unserem Viertel sondern ueberall!).



Woher weißt Du das? Erstmal ist das lediglich Interpretation eines Menschen, der glaubt, der Hund wolle etwas ganz Bestimmtes "sagen"/erreichen. Neben Angst gibt es noch einige andere Motivationen für aggressives Verhalten, und nicht jeder Hund, der sich aggressiv verhält ist dominant, zum Glück, denn wären alle Hunden, von denen Menschen (und auch Trainer) behaupten, sie wären es, es wirklich, wäre die Spezies Hund wohl längst ausgestorben.

Zitat
Wir wollen jedoch nicht die Symptome, sondern die Ursache bekaempfen. Ablenken etc. aendert ja nichts an seinem Grundverhalten.



Nein, aber eine vertrauensvolle Beziehung zum Menschen ändert etwas daran, ob Du ihn von einem Verhalten abbringen kannst oder nicht. Die Frage ist: Willst Du es überhaupt?

Fakt ist doch, daß Du eine Motivation unterstellst (dominanter Platzhirsch), das Verhalten aber nicht beeinflussen willst ("Ich will nicht ablenken, ich will nicht kastrieren.").

Zitat
Grundsaetzlich ist es klar, dass jeder Hund (NATUERLICH) ein eigenes Wesen hat, und einige mehr und andere weniger/garnicht aggressiv sind...



Würde ich so nicht sagen. In erster Linie ist aggressives Verhalten ein Mittel hundlicher Kommunikation. DARÜBER würde ich als allererstes mal nachdenken.

Zitat
Sollen wir akzeptieren, dass er nunmal ein sehr dominanter Platzhirsch ist



Ihr solltet erstmal akzeptieren, daß ein Hund nicht deshalb ein dominanter Platzhirsch ist, weil er unkastrierte Rüden anpöbelt. Erstens ist dominantes Verhalten ein Verhalten und keine Charaktereigenschaft. Zweitens ist dominantes Verhalten immer eine "Beziehungskiste", d.h., ein Hund versucht, einen anderen zu dominieren, ist aber nicht als Individuum dominant.

Zitat
oder sollen wir durch einige Methoden versuchen seine tiefe Abneigung gegenueber anderen Rueden auszugleichen.



Noch eine Interpretation. Wieso hat er eine tiefe Abneigung? So ticken Hunde einfach nicht. Vermutlich sind für Deinen geschlechtsreifen Hund andere geschlechtsreife Hunde/Rüden schlicht und ergreifend Konkurrenten. Geh mal mit Deinem Freund in die Disko und laß den gut aussehenden, vor Charme sprühenden Kollegen dazukommen. Dann wirst Du sehen, was für ein Gebalze Dein Kerl plötzlich veranstalten wird, wenn der andere Dir schöne Augen macht. Und zwar auch dann, wenn er Dich vorher hat links liegen lassen, weil er sich Deiner ja sicher war.

Die beiden hätten ohne Dich wahrscheinlich stundenlang über Autos und Fußball quatschen und einen trinken können zusammen, von Abneigung wär vermutlich keine Spur gewesen. Und eigentlich hassen sie sich auch in Deiner Anwesenheit nicht, aber ihre männlichen Instinkte treiben sie in ein mehr oder weniger ausgefeiltes Konkurrenzverhalten. Bei unseren Hunden ist das nicht anders, sprich, Yoshi pöbelt die Kerle wahrscheinlich nur an, weil sie nach Testosteron stinken und er im wahrsten Sinne des Wortes Konkurrenz wittert.

Einmal davon abgesehen, daß auch die anderen ihn als "Testosteron-Bombe" wahrnehmen und vermutlich, ohne daß Du es überhaupt merkst, auch entsprechend aggressive Signale in seine Richtung senden, auf die er möglicherweise "nur" antwortet, auch darüber würde ich an Deiner Stelle mal nachdenken, immer unter der Prämisse, daß Aggression kein Charakterzug und auch nichts "Böses" ist, sondern einfach ein Mittel der Kommunikation.

Zitat
Wir wollen ihm und uns natuerlich den Stress ersparen, ihn jedoch nicht in seinem Charakter und seinem Wesen manipulieren oder wie man es auch ausdrueckan mag.



Wieso willst Du dann nicht an einer guten Führerbindung arbeiten und Deinen Hund aus diesem Streß sicher rausführen, also das tun, was Du als "ablenken" abtust?

Zitat
Rangordnungsklaerung gegenueber uns ist Schwachsinn. Kastration, nur weil das Wesen nicht passt, ist noch groesserer Schwachsinn, und ablenken und ihm Scheuklappen anlegen (im uebertrtagenen Sinne) ist ebenso Schwachsinn...



Soviel "Schwachsinn" ist nicht gerade eine gute Basis, anderen das Gefühl zu vermitteln, offen für Antworten zu sein bzw. wirklich etwas lernen oder Rat bekommen zu wollen, fürchte ich.

Ich persönlich würde Dir durchaus raten, über eine Kastration nachzudenken. Du kannst sogar testen, ob sie etwas bringen würde, es gibt einen Chip, der dem Hund eingesetzt wird und der eine Kastration quasi simuliert. Bei Seppl konnte ich damit sehr gut sehen, daß seine dauernde Hektik besser wurde und er weniger Streß hatte, entsprechend habe ich ihn dann auch richtig kastrieren lassen. Und er lebt damit sehr viel besser, weil andere Hunde ihn nicht mehr so angehen wie früher. Denn auch diese Seite gibt es ja, die Wahrnehmung und das Verhalten der "Gegenseite", die ein Verhalten Deines Hundes ja durchaus beeinflußt.

Eins der Probleme unserer Hunde ist doch, daß die natürlichen Gegegebenheiten in unserer Gesellschaft einfach ad absurdum geführt werden. Wir haben eine viel zu hohe Hunde- und eben auch Rüdendichte, in der Natur gäbe es die so gar nicht. Unsere unkastrierten Rüden leben zu eng mit zu wenig Mädels zusammen, ihre natürliche Aufgabe aber können/dürfen sie gar nicht erfüllen. Da aber die Hormone trotzdem aktiv sind und sie in ein konkurrierendes Verhalten auch dann treiben, wenn gerade gar keine Hündinnen begattet werden können/müssen, müssen wir Menschen das, was wir an Natürlichkeit zerstören, auch für die Hunde erträglich machen. Und dazu gehört für mich, daß wir die Aggressionen, die durch einfaches Konkurrenzdenken entstehen, auch dadurch mildern sollten, daß wir Rüden möglichst kastrieren lassen.

Zitat
Vielleicht koenne Sie uns aus Erfahrung ein paar Tipps geben...
Wir waeren Ihenen unheimlich dankbar.



Ich fürchte, das kommt nur leider schwer rüber, wenn man im gleichen Atemzug so ziemlich alles, was an Rat kommen könnte, als Schwachsinn bezeichnet.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

----

"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

stoppel Offline



Beiträge: 8.461

23.07.2010 15:02
#3 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Deine Beschreibung zu Yoshi lässt mich sehr an Richy denken. Der ging auch sofort nach vorne, kein Anzeichen von Unsicherheit oder Angst. Eine Bürste (gestelltes Nackenhaar) habe ich bei ihm noch nie gesehen.

Aber: Durch unser TRaining zeigte sich, dass ich einen ganz unsicheren Hund an der Leine führe. Wir haben ein ganzes Programm durchgezogen, damit er Sicherheit bekam (Das was du als an den Symptomen kurieren bezeichnen würdest). Das Ergebnis spricht für sich! Heute habe ich keine Angst, sowohl in seinem Revier als auch weiter weg anderen Hunden zu begegnen.

Vielleicht magst du das Trainingstagebuch mal lesen?
Trainingstagebuch von Richy

LG Iris mit Brummbär Richy und Springmaus Querida
_______________________________________________

"Happiness is not a station you arrive at, but a manner of travelling." (M.L. Runbeck)

Schnuffelnase Offline



Beiträge: 5.204

23.07.2010 15:30
#4 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Zum reinen Training können andere sicher mehr sagen, ich möchte nur eins anmerken: Wieso geht Yoshi ohne Leine, wenn du ihn nicht zuverlässig davon abhalten kannst, zu anderen Hunden hin zu laufen und Streit anzufangen. Ein Hund, der andere Hunde "schonmal tackert" gehört entweder sicher unter Signalkontrolle oder an die Leine. Mindestens. Sorry dass ich da so hart bin, aber mein Hund hat ein Artgenossenproblem, weil andere mit eben derselben Sorglosigkeit die du an den Tag legst, ihren Hund "der schonmal tackert" leinenlos laufen ließen und immer noch lassen. Deswegen darf ich mir jetzt einen Wolf trainieren und ist mein Hund in seiner Arbeit draußen nicht mehr zuverlässig. Mach dir also bitte zuallererst einmal ein paar Gedanken darüber, dass ein Loch im anderen Hund mehr ist als ein Bagatellproblem, das man mit einer Ladung Betaisadonna lösen kann. Das "Entschuldigung" nutzt garnichts, wenn du nichts aus der Situation lernst. Es wird bei großer Vorsicht immer noch mal brenzlige Situationen geben, die man nicht wirklich vermeiden kann. Das ist dann der richtige Zeitpunkt für Entschuldigung. Aber wenn du von vornherein das Risiko eingehst und sogar schon mit Betaisadonne herumläufst, solltest du dir mal über deine Verantwortung bei der Sache Gedanken machen.

DU bist zunächst dafür verantwortlich, dass dein Hund niemandem schadet. Also solltest du verhindern, dass er zu anderen Hunden hinlaufen kann. Klappt das per Kommando nicht (wenn du die Stelle nicht übersehen kannst, sollte er direkt bei dir laufen oder angeleint sein), ist eine Leine die richtige Wahl.

Im Übrigen wird ein verantwortungsvoller Umgang auch deinem Hund zugute kommen, denn es braucht euch nur jemand anzeigen und dann hast du ein großes Problem (wenn ich mich recht erinnere, hat Hamburg eine scheußliche Hundeverordnung). Da wird der "kleine Rüpel" nämlich dann sehr schnell zum gefährlichen Hund. Soweit muss man es ja wirklich nicht kommen lassen. Bitte- leine deinen Hund an und pass auf, dass er niemandem schadet.

Wenigstens das solltest du unbedingt tun. Wenn du andere Tipps ausschlägst, ist das dein Problem und das deines Hundes, wenn es nicht besser wird. Aber wenn du das Anleinen unterlässt, ist es nicht nur dein Problem, sondern auch das anderer Hundehalter und das sollte es nicht sein.

Insofern hoffe ich sehr, dass du dir noch einmal Gedanken machst, ob das alles so richtig ist. Es gibt sicherlich Lösungen für dieses Problem. Und einige Tipps in eine gute Richtung kannst du hier sicher finden. Wenn du offen dafür bist.

Marie Offline

vorlauter Hase, der immer noch glaubt, eine Chance gegen Hexen-Igel mit der Geheimwaffe "Baby" zu haben


Beiträge: 3.607

23.07.2010 15:45
#5 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Hallo,
zum Training kann ich tipptechnisch auch nicht viel beitragen aber ich finde es auch nicht ganz verständlich, mit einer Tube Jodsalbe und einem unangeleinten Hund zu laufen, in weiser Vorraussicht, dass "was passiert". (Wo man Jod für brauchen könnte)
Da würde ich aber auch dringend raten, ihn an die Leine zu nehmen.

Liebe Grüße von Marie mit Coop[img]http://freesmileys.smiliesuche.de/hunde/hunde-smilies-0038.gif[/img]

[img]http://dl4.glitter-graphics.net/pub/935/935934lvnkef15j1.gif[/img]

~Manchmal sitze ich da und denke
und manchmal sitze ich einfach nur da.~

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.047

24.07.2010 02:24
#6 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Info: Der User "Hamburger Schnauze" verließ das Forum auf eigenen Wunsch. Weitere Antworten erübrigen sich also. Gründe nannte der User nicht.

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

Toni Offline

wo langjährig unschuldig sitzender Knasti entschädigt wird


Beiträge: 6.180

24.07.2010 08:44
#7 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Info: Der User "Hamburger Schnauze" verließ das Forum auf eigenen Wunsch. Weitere Antworten erübrigen sich also. Gründe nannte der User nicht.



Oh, das ist schade. Ich hoffe doch inständich, das sie/er sich trotzdem über das, von euch schon Geschriebene, Gedanken macht.

LG Nicole

**************
Liebe Grüße
Nicole mit "Stinkstiefel" Tobi, und Balou, meinem Bärchen, für immer im Herzen

"Ihr Hund mag Ihnen gegenüber vielleicht ungehorsam sein, aber den Gesetzmäßigkeiten des Lernens gehorcht er stets ausnahmslos perfekt."

Jean Donaldson

Schnuffelnase Offline



Beiträge: 5.204

24.07.2010 13:08
#8 RE: Unser Yoshi, der kleine Ruepel Zitat · Antworten

Zitat von Toni
Ich hoffe doch inständich, das sie/er sich trotzdem über das, von euch schon Geschriebene, Gedanken macht.



Vermutlich möchte er genau das nicht... hätte er sich Gedanken machen wollen, hätt er auch hier bleiben können. Ich hoffe dennoch, dass irgendetwas hängen geblieben ist und er sich doch noch Hilfe sucht.

Blackout! »»
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