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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Behaviour (öffentlich)
Seiten 1 | 2
soffie Offline

Zwar nicht des Teufels General, aber doch des Satansbratens inquisitorische Fee


Beiträge: 6.337

15.08.2009 11:46
#16 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

In Antwort auf:
Wenn ich dich richtig verstehe (sonst korrigiere mich bitte!), ging es im Training mit der Hündin nicht um dieses gemeinsame , von Frauchen angeleitete Vor- und Zurückpendeln. Sondern eher darum, jede eigenständige Aktion in Richtung Auto zu fördern. Gleichzeitig aber auch jede eigenständige Aktion vom Auto weg zu akzeptieren. Klingt besser für mich.

Genau! Interesse für den Kofferraum ( auf die Rückbank des Autos geht sie übrigens problemlos !!!) wurde geclickt und Abwenden natürlich akzeptiert. Je mehr Interesse Lara am Kofferraum gezeigt hat, um so mehr haben wir allerdings auch versucht sie nach dem Click wieder wegzulocken. Das steigert die Neugier und hilft dem Hund, Dinge, die ihn beim Einsteigen evtl verunsichern, auszublenden.

Liebe Grüsse
Kerstin

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Der Gedanke "Wie belohne ich meinen Hund für richtiges Verhalten?" zeichnet die Qualität der Ausbildung aus, nicht der über Bestrafung. (Edgar Scherkl)

Pudl Offline




Beiträge: 521

31.08.2009 23:54
#17 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Ich lese zwar immer mit, bin aber schon froh, wenn ich mal ein Thema zu Ende lesen kann... Auch jetzt sollte ich eigentlich nicht vor dem Bildschirm sitzen.

Soffie, Dein Vorschlag war für mich zuerst DIE Lösung. Bis die "Abers" kamen: Otto MUSS mindestens zweimal am Tag ins Auto einsteigen - auf dem Weg ins Büro und wieder zurück. Ich kann weder meinen Job aufgeben noch mag ich Otto so lange mit der Bewachung des Hauses alleine lassen.
Einmal davon MUSS er in der Garage beim Büro einsteigen. Je länger wir uns da aufhalten, desto mehr passiert: Leute gehen zu ihrem Auto und müssen verbellt werden, das Garagentor links geht klappernd zu, die Tür zum Müllraum fällt ins Schloss, das Garagentor rechts geht auf und gibt den Blick auf Passanten und Hunde frei...

Wir haben das Einsteig-Problem inzwischen elegant umschifft: Die Box steht auf der Rückbank. Am Samstag ist Otto sogar nach der Nasenarbeit problemlos eingestiegen und ruhig geblieben, während ich noch mal weggegangen bin, um mich zu verabschieden. Das war in den letzten Wochen Drama pur.

Die Lösung haben wir der Kooperation mehrerer Trainerinnen zu verdanken . Es war nämlich vor zwei Wochen eine andere Trainin beim Fährten zu Besuch. Die hat sich das Ganze angesehen und meinte, dass der Kofferrraum für Otto einfach zu hoch ist. Unsere Nasentrainerin hat dann vorgeschlagen, die Box probeweise auf die Rückbank zu stellen. Und ich habe mich erinnert, dass eine gewisse soffie in einem Forum erwähnt hat, dass eine Hündin mit der Rückbank kein Problem hatte...

Jetzt kann Prinz Otto gemütlich über den Türholm in seinen Palast schreiten und auf dem selben Weg wieder heraus. Er hat Zeit, die Lage zu peilen und muss nicht mehr ins Ungewisse springen.

So eine einfache Lösung. Und ich Depp komm' nicht selbst d'rauf. Hat außerdem einen großen Vorteil: Ich habe wieder einen ganzen Kofferraum zur Verfügung. Vorher musste ich für die Box im Kofferraum zwei Drittel der Rückbank umklappen. Mir blieben also ein Drittel Rückbank (unbenutzbar, weil Otto niemanden geduldet hätte) und ein Drittel Kofferaum. Jetzt habe ich immer noch ein Drittel Rückbank (unbenutzbar), aber immerhin einen ganzen Kofferraum.

Allerdings ist es auch nicht DIE Dauerlösung. Je mehr Otto aus dem Auto raussehen kann, desto mehr Anlässe zum Pöbelen findet er. (Das steigert sich.) Immerhin war das der Grund, ihn in eine Box im Kofferraum zu verfrachten. Da kann er nix sehen und rollt sich auch wirklich gemütlich zum Schlafen in sein Kissen. Seit die Box auf der Rückbank steht, kann er wieder besser sehen... Und besser pöbeln. (Noch ist es harmlos. Aber ich kenne meinen Burschen: "Gelegenheit macht Diebe"...

Kann es sein, dass es einem nicht erspart bleibt, die "wahren" Probleme zu lösen?
Und wie? Mir wäre es ja wirklich wurscht, wenn Otto meint, aus dem Auto pöbeln zu müssen. Wenn ich nicht inzwischen wüßte, dass Otto das weniger cool sieht und die Pöbelei auch in seinen sonstigen Alltag übernimmt.

Leckerli kann ich ihm in seine Stoffbox nicht werfen. Box also wieder aufgeben? Otto wie anfangs angeschnallt auf der Rückbank sitzen und schauen lassen? JA! Nur dass ich mich beim Autofahren nicht jederzeit ausschließlich auf Otto konzentrieren kann... Timing kann man also vergessen...

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

02.09.2009 08:32
#18 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Schön, dass ihr zumindest eine Teillösung gefunden habt!

Habe ich das richtig verstanden: Otto ist jetzt in der Stoffbox, pöbelt aber trotzdem? Sieht er noch soviel? Kannst du die Box zuhängen, damit er zur Ruhe kommt?

Ich würde auf jeden Fall die Variante Box nehmen und ihm sicht die Möglichkeit der "Kontrollübernahme" geben, auch wenn er sich mit Leckerlies ruhig stellen lässt. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich, so einhändig mit gleichzeitiger Wurftechnik am Steuer .

Ich habe für Archy eine Box mit Vorhängen, die ich runter lassen kann. Wenn du willst schicke ich dir einen Link.

LG
Margit mit Archy
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Es gibt keine andere Wahl, als vorwärts zu gehen.
(Fridtjof Nansen)

Pudl Offline




Beiträge: 521

02.09.2009 10:11
#19 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Unsere Box kann man teilweise zu machen. Wenn offen ist, kann er zwischen den Vordersitzen nach vorne raussehen und bei der hinteren Seitenscheibe.

Die ersten Tage habe ich ihm die Sicht nach vorne einfach genommen, wenn er gepöbelt hat. Dann war Ruhe, und ich dachte, dass er so vielleicht sogar lernen könnte, dass man nur aus dem Auto kucken darf, wenn man ruhig ist. Aber Otto hat natürlich schnell kapiert, dass man dann immer noch bei der Seitenscheibe hinauspöbeln kann. Und da gibt's keinen Vorhang.

Aber ich brauche eh eine neue Box. (Seit Otto mal durch das Netz der Einstiegstüre gesprungen ist, wie ein Zirkushund durch einen mit Papier bespannten Reifen... ) Kann man deine Box auf allen vier Seiten zu machen, Margit? Dann wäre ich für den Link dankbar.

Obwohl ich wahrscheinlich ein bißchen ein schlechtes Gewissen hätte, die Box rundherum zu verhängen. Kriegt Otto dann noch genug Luft? Die Vorhänge sind zwar nicht dicht, aber ich finde, dass sich die Luft in der Box schon staut, wenn die Vorhänge offen sind. Riecht jedenfalls so.

Wie macht ihr das?

Margit Offline

mit offiziell gekürtem Forums-Loverboy und Master im Schnurcheln himself


Beiträge: 4.030

02.09.2009 10:32
#20 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Die Box, die ich habe, hat komplett Vorhänge, gibt es aber wohl nur in der CH. Ich habe mal im Ebay gesucht, da ist das gleiche Modell ohne Vorhänge.

Das mit der stickigen Luft stimmt schon. Im Kofferraum kann ich bei Archy immer seitlich auflassen, weil er da nix sieht. Kannst du deine Seitenfenster mit einem Tuch zuhängen, dann könntest du seitlich die Vorhänge auflassen.

Ich habe keine Ahnung, ob Otto verknüpfen kann, dass er gucken darf, wenn er Ruhe hält. Bei Archy klappt sowas eher nicht, da ist sein Hirni zu sehr ausgeschaltet, wenn er sich über was aufregt.

Ich schicke dir per PN mal Bilder der Boxen.

LG
Margit mit Archy
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(Fridtjof Nansen)

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.077

02.09.2009 14:12
#21 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Ich denke, es kommt auf den Stoff an, mit dem Du verhängst. Du solltest halt nicht gerade schweren Gardinenstoff nehmen, und wenn Du die Box verhängst, sollte immer ein Fenster leicht aufstehen. Muß es im Sommer ja eh. Ansonsten kannst Du die Fenster mit einem Abtöner oder diesen Gummimatten, die per Saugnapf an der Scheibe befestigt wird, blicktdicht machen, dann brauchst Du an der Box gar keine Vorhänge.

Inwieweit Otto beim Bellen einen Lernerfolg erzielen kann, wenn Du die Verhängung wegläßt, solange er nicht bellt, sie aber vorziehst, wenn er es tut, hängt von mehreren Faktoren ab.

1) Setzt das voraus, daß er das Verhängen als negative Konsequenz erlebt. Ist er aber erleichtert, daß er nichts mehr mitbekommt, wegen dessen er bellen muß, ist es damit Essig, dann wäre es nämlich eher die negative Konsequenz, die Gardine wegzuziehen, wenn er bellt. Was er wahrscheinlich nicht tun wird, da er durch sie ja gerade am Bellen gehindert werden woll.

2) Hängt es von der Motivation seines Bellens ab. Meine Hunde bellen z.B. nicht, weil jemand am Auto vorbeigeht, den sie vertreiben wollen, sondern meist, wenn sie sich auf etwas freuen. Z.B., wenn wir nach Hause kommen oder an einer Spaziergangsstelle ankommen. Sie sind dann hoch erregt und kläffen, aber ein Ziel hat das Gekläffe nicht, außer eben, den Erregungsdampf abzulassen. Und wer kein Ziel verfolgt, kann halt auch nicht daran gehindert werden, ein Ziel zu erreichen. Sprich: Wenn ich jetzt warte, bis sie ruhig sind, sind sie das zwar irgendwann, verknüpfen aber mein Verhalten nicht mit ihrem, weil ich sie aus ihrer Sicht eben nicht am Bellen, sondern am Aussteigen hindere.

3) Hängt es vom Erregungslevel ab, das der Hund beim Bellen erreicht. Seppi zum Beispiel spult sich so hoch, daß er fast nicht mehr ansprechbar ist. Ich muß, bevor er etwas lernen könnte, dieses Erregungsniveau erstmal wieder senken, indem ich gezielte Übungen mache oder per Entspannungssignal dafür sorge, daß das Adrenalin ein wenig abgebaut wird, daß er im Körper aufgebaut hat. Ich denke, mit Otto ist es ähnlich. Wenn er erstmal so "hoch" ist, kann er nichts mehr lernen, selbst, wenn er im Zustand der Nicht-Erregung vielleicht sogar kapieren würde, was Du von ihm willst (bzw. in diesem Fall eben nicht möchtest).

Ich würde Dir raten, unbedingt ein gutes Entspannungssignal aufzubauen und zu versuchen, im das Auto so zu "verkaufen", daß er sich eher darauf freut, reinzudürfen als es schlimm zu finden.

Meine beiden fahren übrigens beide mittlerweile sehr gern Auto. Seppi sieht es als sein Refugium, in das er sogar rein will, wenn draußen etwas ist, das ihm Angst macht. Und bei Ben war es anfangs so, daß er sich in jeder Kurve, jedem Kreisverkehr, immer, wenn wir langsamer fuhren als Autobahngeschwindigkeit, aufregte und nicht ruhig liegenbleiben konnte. Jetzt hüpft er in die Box, legt sich hin und pennt, bis wir sind, wo wir halt hin wollen. :-)

Viele Grüße
Barbara mit Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias, Lausbub Seppl und 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance)

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"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

Pudl Offline




Beiträge: 521

02.09.2009 18:16
#22 RE: Ins Auto einsteigen Zitat · Antworten

Ottos Beweggründe zu durchschauen, fällt mir auch nach 1 1/2 Jahren oft schwer. Beim Autofahren kann ich zudem weder Otto noch die Umgebung genug beobachten. Also kann ich nur aus seinem sonstigen Verhalten Rückschlüsse ziehen, z.B. wenn er am Zaun jemanden verbellt.

Ich bin mir nicht sicher, ob Otto erleichtert ist, wenn ich ihm die Sicht nehme. Er ist wohl eher entrüstet: Er schnaubt verächtlich und denkt sich wahrscheinlich: "Ok Frauchen, wenn du denkst, du kannst dich neben dem Verkehr auch noch darauf konzentrieren, was die Leute/Hunde am Gehsteig machen - nur zu! Wirst schon sehen..." (Das sind natürlich schon seeeehr menschliche Gedanken, die ich Otto da unterstelle. Trotzdem trifft's das irgendwie. Aus Ottos Sicht bin ich beim Autofahren wohl sehr unaufmerksam. Wir haben da naturgegeben unterschiedliche Prioritäten: Ich achte auf des Auto, das vor mir auf meine Spur wechselt, und Otto auf die "Marsmenschen" = Motorradfahrer mit Helmen, die sich neben uns auf der Abbiegerspur einordnen.)

Aber er akzeptiert es ja, wenn ich den Vorhang schließe und ist ruhig. Bzw. hat es akzeptiert, bis er die Seitenscheibe für sich entdeckt hat. Jetzt ist es so, dass er meist noch im Liegen nach vorne pöbelt, ich schließe den Vorhang, Otto springt auf und pöbelt so richtig los Richtung Seitenscheibe. Erst dann ist er so hochgepusht, dass es eine Weile dauert, bis er runterkommt. Übrigens unabhängig davon, ob die "Bedrohung" tatsächlich noch am Seitenfenster vorbei kommt oder nicht.

Freundlich ist Ottos Motivation jedenfalls nicht. Es ist schon ein deutliches "Hau ab!" vermischt mit sehr aufgeregtem Bellen. (Wenn er sich freut klingt das gaaaaanz anders. Nämlich wie eine Opernsängerin, die sich mit Mi-mi-mi-mi-mi einsingt und sich in ein engagiertes Wiff-wiff-wiff steigert. Das Vergnügen haben wir jeden Samstag auf der Fahrt zur Nasenarbeit.)

Wir haben so was ähnliches wie ein Entspannungssignal. Weiß nicht ob du das meinst: Bei uns ist es gleichzeitig Lob und ein "Das-Leben-ist-schön-Signal". Wenn Otto z.B. jemanden kritisch beäugt, die Backen schon mal vorsorglich aufplustert, kann ich ihn damit in eine fröhliche, gelassene Stimmung versetzen. Otto fängt sofort an, locker mit dem Schwanz zu wackeln und sich gelassen bis dezent neugierig für den fremden Menschen zu interessieren; so können wir in Ruhe zur Seite gehen. Oder er läßt damit das Bellen am Zaun nach einem Warn-Wuff. Wichtig dabei ist, dass ich die "Gefahr" tatsächlich gesehen habe. Also so nebenbei nimmt mir das Otto nicht ab. Wahrscheinlich funktioniert es deswegen im Auto nicht.

Das Auto selbst findet er gar nicht so doof. Wenn ihn nichts stört, liegt er wie tot und schnarcht. Auch auf der Rückbank. Im Büro muss ich ihn oft überreden auszusteigen. Aber ob er sich so richtig richtig darauf freuen kann, ins Auto rein zu dürfen? Mit andern Hunden spielen, mit Frauchen über Stock und Stein kraxeln oder sich an Kaninchen anschleichen, die Nachrichten lesen und lange Leserbriefe schreiben... Wie soll ich das toppen?

Da ich ja ohnehin eine neue Box brauche, werde ich eine nehmen, die man wirklich rundherum verschließen kann. Man muss es ja nicht komplizierter machen als nötig. Trotzdem finde ich es interessant, was da hinter Ottos hübschen Äuglein vorgeht. Vielleicht kann Otto ja doch irgendwann auf der Rückbank sitzen und die Welt draußen entspannt vorüberziehen lassen... (Nicht, weil ich das erzwingen will. Sondern weil ein rundherum glücklicher und entpannter Hund sowas halt tut. Ja, ja, manchmal träume ich von so komischen Sachen. )

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