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Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 38.973



10.02.2009 01:20
Castor, der Dobi Zitat ·antworten

Ich muß mich gerade mal protokollierungstechnisch selbst unter Druck setzen. Daher werde ich jetzt hier für die Hunde, die ich derzeit trainiere, wenigstens Erstberichte erstellen. Ich kenn mich, sonst schieb ich das immer weiter auf. Ihr müßt also jetzt drunter leiden. :-)

Ich fange mit Castor an, er ist von den Hunden, die ich momentan unter meinen Fittichen haben darf, der, der bisher am längsten mit mir gearbeitet hat.

Castor ist ein nicht ganz zweijähriger Dobermann-Rüde, kastriert. Er kam zu mir, nachdem ich ein Photo von ihm gezeigt bekommen und mich dazu geäußert hatte. Das Frauchen meines allerersten eigenen Trainingshundes (grins) hatte mir damit belegen wollen, daß dieser Hund dominant sei. Jedenfalls, so erzählte sie mir, hätten die Besitzer das so von einem Hundetrainer gehört, dem sie den Vierbeiner vorgestellt hätten. Ich sagte spontan, als ich Castors Augen und seine Körperhaltung sah, daß ich das für Quatsch hielte. Naja, ein "educated guess" halt, a) wirkte er auf dem Photo, das ihn in Zusammenhang mit einem Artgenossen zeigte, wahrlich nicht dominant aus und b) ist es eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Wären alle Hunde dominant, von denen Trainer, Verhaltenstherapeuten und sonstige "Fachleute" es behaupten, ich glaube, es gäbe die Rasse Hund längst nicht mehr, weil die sich ständig in Rangordnungskämpfen zerfleischen müßten. :-)

Jedenfalls wurde mir gesagt, man wolle doch mal meine Telefonnummer weitergeben. Und das war: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Denn das muß ich vorweg sagen: Ich mag nicht nur den Hund, es hat sich auch zu der zugehörigen Familie ein wirklich schöner, freundschaftlicher Kontakt ergeben, ich werde derzeit eh nie müde, zu betonen, daß ich wirklich mit ALLEN "meinen" Frauchen ein riesiges Glück habe. Es sind alles Menschen, die wirklich mit ihrem Hund arbeiten und so ziemlich alles für ihn tun wollen, die nur nicht wissen, was genau richtig und was vielleicht falsch ist. Ich habe, kurz gesagt, derzeit wirklich ausschließlich Musterschüler und auch nur solche, die ich persönlich mag. Von den Hunden natürlich mal ganz abgesehen, auch zu denen habe ich zu 100% ein sehr persönlich ihnen zugeneigtes Verhältnis entwickelt, ich finde sie alle und jeden auf seine Art einfach toll. Aber vielleicht zeichnet mich auch gerade das aus: Ich habe bestimmt nicht immer die nötige professionelle Distanz, aber "meine Leute" und ihre Hunde haben mich immer ganz, mit Herz und Verstand und mit Herz und Hand. Mir liegt an jedem der Hunde persönlich etwas, jedes Fortkommen ist mir ein persönliches Anliegen.

Das soll jetzt kein "Selbstlob" sein. Im Gegenteil. Die meisten Trainer würden wahrscheinlich sagen, daß Abstand zu wahren, nötig ist. Aber wißt Ihr, was ich an "meinem Trainer" besonders schätze? Daß er zu Ben ein wirklich liebevolles Verhältnis aufgebaut hat, er mag ihn, er will ihn befördern, das merkt man im Umgang mit ihm, auch wenn der Herr Trainer das nie zugeben wollen würde. Und es ist der Grund, aus dem ich immer noch wöchentlich ein- oder zweimal mit ihm seine Mittagspause dafür nutze, mit Ben ein wenig zu shapen - wirklich nötig wäre es sicher nicht mehr, aber es ist ein Luxus, den ich mir einfach gönnen möchte.

Doch genug des Ausflugs, zurück zu Castor. Als ich ihn traf, erlebte ich -natürlich- KEINEN dominanten Hund. Ich fand einen Dobermann vor, der vor lauter Kraft und Energie kaum laufen konnte, der im Umgang mit mir, dem fremden Menschen, zunächst vorsichtig war, der sich jedoch schnell annäherte, als er merkte, daß er mit mir Spaß haben konnte. Wir clickerten ihn in der ersten Stunde schon an, und er machte begeistert mit. Allerdings zeigte sich dabei bzw. im Rahmen der Anamnese sehr schnell, daß er keinerlei "Innenfokus" hatte. Sprich: Er interessierte sich selbst im heimischen großen Garten nullkommanull für sein Frauchen. Er machte, was er wollte und hörte weder auf seinen Namen, noch auf irgendein Signal. Nur der Clicker, der lockte und das sehr schnell, er kapierte in Windeseile, daß das Geräusch offenbar Futter verhieß.

Die Info, die ich bekam, war die, daß zwei oder drei, das weiß ich gar nicht mehr genau, Trainer übereinstimmend geraten hatten, dem "dominanten Hund erstmal ordentlich eins drüberzuziehen", dann würde das schon. Zum Glück sah Frauchen das ganz anders, Gewalt, das war das letzte, was sie wollte. Und weil sich aber keine andere "Methode" fand, wurde Castor eben "laufengelassen". Womit er die Chance bekam, sich zu einem ziemlich distanzlosen Flegel zu entwickeln.

Das zeigte sich schon in diesem ersten Kontakt sehr schnell. Bekam der Hund keine Aufmerksamkeit, kläffte er. Wurde das ignoriert, ging er Frauchen und auch mir "an die Wäsche". Er zwickte und zwackte, sich dabei in das Verhalten so sehr hereinsteigernd, daß er in kürzester Zeit unansprechbar wurde. Ihn aus diesen "Attacken" herauszuholen, war völlig unmöglich, weder Leckerchen, noch leise, noch laute Worte, weder der Clicker, noch der Griff in das (damals noch genutzte) Halsband brachte irgendwas, zu ignorieren aber ist es auch nicht, wenn ein Dobermann einem am Jackenärmel hängt, so einfach reingehen und ihn stehenlassen, funktioniert einfach nicht, wenn 43 Kilo Hund an einem hängen. :-)

Mir war schnell klar, daß der arme Kerl ständig überfordert und viel zu wenig entspannt war. Seine Aufmerksamkeit war so gut wie nicht vorhanden, dafür aber reichlich Rüpelattituden. Das war das Ergebnis des ersten Treffens, aus dem sich folgender Trainingsplan ergab: Castor wurde zu Geschirr und Leine verdammt, offline Gänge riet ich, zu vermeiden. Die Konditionierung auf den Clicker sollte erfolgen, ein Entspannungsritual mitsamt der Konditionierung auf ein Entspannungswort sollte einstudiert werden. Castor sollte per Clicker Grundgehorsam erarbeiten, er führte "sitz" und "platz" höchstens zu 10% aus, also deutlich zu unzuverlässig. Aufmerksamkeitstraining und solches, das der Impulskontrolle dienen sollte, waren ebenfalls Eckpfeiler. Und wir verabredeten, daß er Ben kennenlernen sollte, einfach, um zu schauen, was der "Muttersprachler" zu sagen haben würde.

Für Frauchen war bereits an diesem Tag klar: Wir trainieren gemeinsam und zwar solange, wie Castor es braucht bzw. wir Spaß zusammen haben. Eine prima Einstellung fand und finde ich, und so ging es in die nächste Runde.

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa und Kuschelbub Parcifal sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenhund Ben und Spitzbub Ilias

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"Die Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden."
(Papst Franziskus)

Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 38.973



10.02.2009 01:47
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten

In der zweiten Stunde lernte Castor also Ben kennen. Der machte sehr schnell klar, wer hier das Sagen hatte: Er nämlich, der Sir Ben. Castor zeigte sich ungeheuer respektlos. Er bretterte in Ben rein, verbellte ihn, zwickte ihn, wann immer er konnte, in die Schenkel und provozierte, was das Zeug hielt.

Zu Beginn war Ben damit unsicher. Er war genervt, und es dauerte nicht lange, bis die Sache kippte, Ben kriegte Angst. Ich sah das und mußte nun versuchen, Castor, der sich für mich ungeahnt ganz extrem in sein Verhalten gesteigert hatte, so sehr, daß wirklich sprichwörtlich gar nichts mehr ging, in den Griff zu kriegen. Denn egal, wohin Ben auswich, Castor war hinterher, und Ben half sein defensiv aggressives Verhalten absolut überhaupt nicht.

Ich dachte an diesem Tag nicht lange nach. Im Nachhinein erschrecke ich mich zwar selbst, aber a) sagt Ute, man darf als Trainer nicht nur davon erzählen, was man alles richtig gemacht hat, man muß auch mal sagen können, wenn was nicht so glücklich gelaufen ist. Wobei ich hier sagen muß: Mein Verhalten war in der lerntheoretischen Sache nicht richtig, in der praktischen jedoch schon, es war nämlich von Erfolg gekrönt. Ich hasse es, es zugeben zu müssen, aber in diesem Moment sagte mein Instinkt nur: Ordne ihn unter. Er muß kapieren, daß DAS nicht geht, bevor Ben "aufdreht" und/oder einer oder beide Schaden nehmen.

Ich packte mir also 70 cm und 43 Kilo Dobermann und warf sie um. Und dann hielt ich das Tierchen auf den Boden gedrückt, bis es ruhig lag. Gefühlte Stunden, laut Frauchen Sekunden. Ich streichelte den Dobi und redete auf ihn ein, ich säuselte und lobte, und Bens Nase war direkt an mir, er drückte seinen Kopf gegen mich und stand still neben mir. Castor seufzte einmal auf, als ich eine Weile gestreichelt hatte. Endlich. Er zeigte, daß er jetzt genoß, was passierte. Und ich streichelte und lag auf der nassen Wiese mit diesen beiden Teufelsbraten und dachte: Gute Güte, was war denn das?

Aber: Castor zeigte von Sekund an Respekt. Vor mir. Er schnappte nie wieder nach meinem Jackenärmel. Und er war fortan wenigstens ansprechbar, wir konnten von da an und von da aus sein erstes zuverlässig befolgtes Signal aufbauen: Sitz. Heute kann Annalena ihn mit dem Geschirrgriff und "easy" aus Attacken rauskriegen, die man eigentlich gar nicht mehr nennen kann. Klar, ab und an versucht er nochmal, zu zwacken und ist -und auch das sieht heute eben anders aus- übermütig, doch steigt das Adrenalin nicht mehr sichtbar in den Augen und ist er fühlbar fast froh, wenn sie auf das "easy" ein "Sitz" folgen läßt und ihm hilft, runterzukommen.

Vor Ben hat er mittlerweile nicht weniger Respekt. Im Gegenteil. Nachdem der ihm -der Film ist Euch ja bekannt- zeigte, daß Ignorieren und gezieltes Beobachten fiktiver Beute, ein prima Erziehungsmittel sind, war der erste Schub zu verzeichnen, Castor hörte auf, zu spechteln und kläffte nur noch selten, was dann von uns sofort unterbrochen und von Ben damit quittiert wurde, daß er sich vor Castors Frauchen oder mir aufbaute und Übungen einforderte. Castor hatte schnell raus, daß es am besten ist, wenn er sich dann einfach danebensetzt, weil sonst nur die anderen Spaß und Leckerchen haben.

Der wirkliche Durchbruch gelang, als Ben Castor vor Theo "rettete". Seitdem sind die Jungs ein Herz und eine Seele. Castor hängt an Bens Fersen, aber mit gebührendem Abstand, geduldig trottet er hinterher, bis sein Held geruht, loszupreschen und das Rennspiel zu beginnen. Dann laufen sie, spielen links und rechts der Hecken Verstecken miteinander, bis ihnen einfällt, daß man sich auch mal wieder probeweise zu einem Menschen begeben könnte. Vielleicht fällt ja, wenn man fein "sitz" und "platz" macht, ein bißchen was ab. Was man, auch das war zuvor anders, brüderlich zu teilen versteht, schließlich muß man als Kerle ja neuerdings zusammenhalten. :-)

Der derzeitige Stand ist der, daß wir mit Castor Leinenführigkeit per Futtertube üben. Außerdem wird mit wechselnden Hunden und ihren Haltern geübt, sich auf die jeweilige Bezugsperson zu konzentrieren, parallel "erziehen" ihn Artgenossen, sprich: Er kommt mit unterschiedlichen Hunden zusammen und schleift sich einerseits wirklich die Hörner ab, lernt andererseits aber auch, selbstbewußt zu kommunizieren, wenn ihn was nervt.

Jüngstes Erfolgserlebnis: Frauchen besuchte mit Castor gemeinsam einen Dobi und einen Dalmatiner, die zusammenleben. Den Dobi mochte Castor schon immer, der Dalmatiner war ihm gegenüber stets aggressiv und Castor zeigte eindeutig Angst, wollte nur weg. Am vergangenen Samstag jedoch zeigte er, daß er bei Ben offenbar was gelernt hatte. Er war ruhig, und wenn der Dalmi zu nahe kam, zog er leicht die Lefzen hoch, und das war's. Der Dalmi ging, und Castor hatte mit der neuen Strategie, nicht einfach draufzubrettern, sondern abgestuft zu drohen, Erfolg. So etwas hätte er noch vor einigen Monaten nicht fertiggebracht, einfach, weil ihm die Pferde durchgegangen wären, ähnlich, wie sie es ja leider taten, als er mit Theo, dem Rotti, bekannt gemacht werden sollte. Wobei der Dalmi, so erzählten Castors "Leute" offenbar eher ein "uralter Erzfeind" war, so daß ich hoch bewerte, daß er sich hier souverän Respekt verschaffen konnte.

Den er übrigens heute von einer kleinen Rauhhaar-Mix-Hündin im Umkehrschluß eingebläut bekam. Die Lütte hatte ihn, der zu Beginn noch recht unbeholfen versuchte, mit ihr zu spielen, innerhalb kürzester Zeit in der Pfote, und am Ende war sie es, die ihn immer wieder zu Spielen aufforderte.

Zwischenbilanz nach ca. 10 Stunden: Castors Aufmerksamkeit hat sich um 180 Grad zum Positiven gewendet, er interessiert sich zunehmend für sein Frauchen. Seine Ansprechbarkeit ist deutlich besser geworden, Ausraster werden a) seltener und b) sind sie weniger "intensiv". Menschen gegenüber, die sehr klar agieren, zeigt er deutlich mehr Respekt als früher, auch sein Frauchen kann aufmerksamkeitsheischendes Anspringen mittlerweile sofort unterbinden, muß nicht immer erst den Hund von sich runterpflücken und versuchen, unbeschadet ins Haus zu kommen, sondern kann per Geschirrgriff und auszuführendes Signals das unerwünschte Verhalten unterbrechen. "Sitz" ist ein Zeichen, das er mittlerweile auf dem eigenen Gelände, unabhängig davon, wieviele Menschen und Hunde da sind, zu etwa 80-90 Prozent befolgt, wenn auch manchmal etwas zögerlich. Bleibt mensch ruhig, kommt es aber.

Anderen Hunden gegenüber ist Castor ebenfalls deutlich weniger aufdringlich, bei Ben sucht er aktiven Schutz, wenn er unsicher wird.

Baustellen: Seine Impulskontrolle muß noch verbessert werden. Seine Leinenführigkeit bedarf einer deutlichen Steigerung. Gezielte Entspannung muß auch unter Ablenkung erarbeitet werden.

Vorgaben: Frauchen will weiter trainieren, ihr macht es Spaß, und Ben ist im Haus genauso gern gesehener Gast wie die Hundetrainierin.

Prognose: Positiv. :-)

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa und Kuschelbub Parcifal sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenhund Ben und Spitzbub Ilias

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Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 38.973



10.02.2009 03:03
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten
So, ab hier protokolliere ich mal, hoffentlich einigermaßen regelmäßig, bei Castor habe ich leider zu spät angefangen, wirklich mitzuschreiben.

Montag, 9.2.09, Training auf dem Gelände der Familie von Castor. Bewußte Hundeablenkung, in der ersten Einheit waren Castor, Ben und Rauhhaardackel-Mix-Dame Foxi dabei. Sprich: Dobi, knapp 2 Jahre, Rüde, kastriert+Bardino-Lab-Mix, ca. 5 Jahre, Rüde, kastriert+Mix-Hündin, ca. 2 Jahre, unkastriert.

Ausbildungsstände: Ben, vormals aggressiv, gut unter Signalkontrolle, von Bezugsperson gut abrufbar. Foxi, in unbekannten Situationen unsicher bis ängstlich, mit Artgenossen verträglich, Menschen gegenüber zunächst zurückhaltend, dann aber offen, nicht aggressiv, gut unter Signalkontrolle, gut abrufbar, auch von "Nicht-Bezugsperson". Castor - Azubi mit Lernbedarf.

Im 1. Film sieht man, wie Castors aufmerksamkeitsheischendes Verhalten in mittlerweile abgeschwächter Form aussieht und wie es aufgelöst werden kann. http://video.google.de/videoplay?docid=-...554660655&hl=de

Im 2. Film sieht man den Artgenossen-Rüpel und ebenfalls die Auflösung der Situation durch Castors Bezugsperson.
http://video.google.de/videoplay?docid=7...328514847&hl=de

Der 3. Film zeigt die Interaktion aller vier am heutigen Tag anwesenden Hunde, Mix-Hündin Nala, ca. 2 Jahre alt, unkastriert, kam im zweiten Trainingsabschnitt dazu. Sie kannte vorher Castor und Ben, Foxi und sie lernten sich neu kennen. Nala ist ebenfalls ein von mir trainierter "Clicker-Hund", allerdings eher die "Jolly-Variante" mit einem ausgeprägten "will to please".

Während Castor und Nala intensiv interagierten, hielten sich Foxi und Ben deutlich lieber in meiner Nähe auf. Die Hundesituation veränderte sich dahingehend, daß Foxi mit Castor zwar ein wenig Respekts-, aber sonst keine Probleme hatte, an Ben sehr hängt, bei dem sie im Umkehrschluß auch so ziemlich alles darf, mit Nala jedoch deutlich "zickig" umging.

http://video.google.de/videoplay?docid=8...876164489&hl=de

Auf den Bildern zunächst einmal die "Hauptdarsteller".
1) und 2) Castor
3) und 4) Foxi
5) Nala (da gibt es leider nur ein Portrait)
6) und 7) Ben

Auf Bild 8 sieht man gut, daß Foxi sich von Nala bedrängt fühlte, sie suchte dann bei Ben (Bild 9) oder bei mir (Bild 10) Schutz.

Währenddessen wurde Castor mit der Futtertube entspannt (Bild 11 und 12) und am Ende konnte auch Nala von ihrer Bezugsperson zur Ruhe gebracht werden (Bild 13).

Viele Grüße
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Angefügte Bilder:
Castor_1.JPG   Castor_2.JPG   Gudrun_1.JPG   Gudrun_7_Foxi.JPG   Nala_1.JPG   Ben_3.JPG   Ben_4.JPG   Du_stoerst_1.JPG   Foxi_Ben_1.JPG   Foxi_spielt_Verstecken.JPG   Futtertubenentspannung_unter_Nala_Ablenkung.JPG   Futtertubenentspannung_nah.JPG   Thordis_2.JPG  
Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

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10.02.2009 03:18
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten
Einfach mal nur die schönen Seiten des Trainerdaseins zeigen wollend. :-)

Bild 1: Nur ein ganz kleines bißchen albern.
Bild 2: Stolze Recken.
Bild 3: Schöne Momente.
Bild 4: Hexenverschönerung, Teil 1.
Bild 5: Hexenverschönerung, Teil 2.
Bild 6: Wilson als Hexe oder Hexe als Wilson?
Bild 7: Pause.
Bild 8: Entspannung pur.
Bild 9: Prinzessin auf der Hexe.

Viele Grüße
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Angefügte Bilder:
Albern_1.JPG   Foxi_Ben_2.JPG   Gudrun_Ben_1.JPG   Hexenverschönerung.JPG   Hexenverschoenerung_2.JPG   Wilson_auf_hexisch.JPG   Pause.JPG   Pause_2.JPG   Thordis_Gudrun_1.JPG  
Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 38.973



11.02.2009 12:57
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten

Nach unendlichen Hochladeversuchen jetzt hier noch der letzte Film, in dem alle vier Hunde zusammen zu sehen sind und der, so finde ich, auch die Stimmung des Abends ein wenig eingefangen hat: http://video.google.de/videoplay?docid=8...876164489&hl=de

Viele Grüße
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Schle Miel


16.02.2009 16:23
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten

Zitat von Elektra
Ich packte mir also 70 cm und 43 Kilo Dobermann und warf sie um.



Wie das?

Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 38.973



17.02.2009 13:43
RE: Castor, der Dobi Zitat ·antworten

Berechtigte Frage. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr. Es war reiner Instinkt und plötzlich lag er auf dem Rücken, ich streichelte ihn runter, er zappelte auch nicht, sondern wurde immer ruhiger und hielt total still.

Ich würde so etwas normalerweise, das sei nochmal gesagt, normalerweise nicht so machen und es ist wahrlich keine Gebrauchsanweisung, aber es war der Reflex, der Castor letztlich irgendwie geholfen zu haben scheint, denn wie gesagt, er versuchte den Blödsinn bei mir nie wieder.

Bei Ben ist's genauso, seit er ihn "erzogen" hat und nochmal mit einem Vertrauensschub, nachdem Ben ihn vor Theo rettete, benimmt Castor sich auffallend respektvoll Ben gegenüber.

Viele Grüße
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