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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 2.603 mal aufgerufen

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 Rollenspiele (öffentlich)
Seiten 1 | 2
Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

22.02.2008 15:51
Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Mich nervt es ja immer wieder, daß die alten Schubladen sich so hartnäckig halten, die da sagen: Wenn der Hund im Bett schläft, ist die Rangordnung in Gefahr. Und wenn er am Tisch Futter abkriegt, untergräbt das die Autorität des "Alphas".

Deshalb habe ich diese Rubrik eingerichtet. Ich möchte hier gerne mal das eine oder andere Vorurteil beleuchten und darüber reden, inwieweit es bei Mensch-Hund-Beziehung überhaupt um Rangordnungen geht.

Ich persönlich würde sagen, wir sprechen eher über Strukturen und Regeln. Einfach, weil Menschen und Hunde keine Rudel sein können, da diese sich eben immer nur aus Lebewesen gleicher Art zusammensetzen, und Rangordnungen eben analog auch nur unter Gleichartigen ausgebildet werden können.

Wie denkt Ihr darüber?

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

----

"Just a generation ago if you went near a dog when he was eating and the dog growled, somebody would say, 'Don't go near the dog when he's eating!, what are you crazy?' Now the dog gets euthanized. Back then, dogs were allowed to say, NO. Dogs are not allowed to say no anymore...They can't get freaked out, they can't be afraid, they can never signal 'I'd rather not.' We don't have any kind of nuance with regard to dogs expressing that they are uncomfortable, afraid, angry, or in pain, worried, or upset. If the dog is anything other than completely sunny and goofy every second, he goes from a nice dog to an 'AGGRESSIVE' dog." (Jean Donaldson)

EssenerRudel Offline

Stehauf-Frau


Beiträge: 1.005

22.02.2008 18:18
#2 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten
Ich sehe mich absolut nicht als Rudelchef. Diese Position teilen sich unsere Hunde. Zu Hause ist es Shiva, draußen Busky. Ich bin der wandelnde Futterapparat (SUPER neue Smilies). Meine beiden wissen, machen sie das, was ich möchte, gibt es Futter, tuen sie es nicht gibt es nix. Bezieht sich natürlich nicht auf die Hauptmahlzeiten, da ich der Meinung bin, diese gehören zu den Grundrechten meiner Hunde und sind unantastbar .
Meine beiden schlafen im Bett! Das ist meine persönliche Sache, ich kann auch verstehen, wenn jemand das nicht so mag und diskutiere dann auch nicht. Ich habe, besonders bei Shiva die Erfahrung gemacht, dass sie die Nähe braucht. Selbst Günther Bloch schreibt (Pizza Hunde) davon das Kontaktliegen das Vertrauen fördert. Sie hat sich von ihrem anfänglichen Liegeplatz an meinen Füßen auf der Bettdecke bis unter die Decke in meine Arme vorgearbeitet. Busky kommt nur kuscheln und verzieht sich dann unters Bett, bis der Wecker klingelt.
Füttern vom Tisch... naja, das erste Abendessen in Shivas Beisein war schon witzig! Es gab Steak - Shiva nahm Anlauf, sprang auf meinen Schoss und schwups war sie wieder unten, MIT meinem Steak. Ich füttere nicht vom Tisch, aber ich füttere die Hunde durchaus auch bevor wir essen.
Wenn man Rudelchef mit Verantwortung gleichsetzt bin ich der Rudelchef, ich habe die volle Verantwortung für meine beiden, psychisch wie physisch. Sie sind abhängig von mir, also versuche ich ihnen das Leben so hundisch wie möglich zu gestalten. Grundgehorsam gehört auch dazu, teilweise auch zu ihrem Schutz. Autos und andere Gefahren können sie ja nicht wirklich immer einschätzen.

Ps: natürlich haben meine Wauzis mich mittlerweile auch ohne Futter in der Hand lieb! Aber dies erleichtert uns auch heute noch das Bestehen neuer oder schwieriger Aufgaben.
camijojo Offline



Beiträge: 1.630

22.02.2008 18:36
#3 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Hallo Barbara!
Camillo schläft zwar tatsächlich nicht im Bett und darf nicht aufs Sofa, hat er aber auch noch nie versucht. Ich hätte aber ein Problem damit, das mit seinem Schwimmhobby (in Verbdg. mit seinem fell) zu vereinbaren, weniger wg. der "Führungsposition". Genauso find ich´s schlichtweg selbstverständlich gerne ungestört zu essen -der Hund ja auch- weshalb´s vom Tisch -wenn, dann- nur nach Beendigung des Menschenessens was gibt.
Ich fühle mich eher in der Pflicht, ein klarer, verläßlicher Sozialpartner zu sein, als meinen Hund zu dominieren. Habe das tatsächlich einige Zeit -verschiedenen Experten -geglaubt. Bis ich vor Jahren in einer hundeschule heftig aneinandergeriet mit der Trainerin, die meinte, meinem hund müßte ein "Drei-Wochenprogramm" aus Ignoranz verpaßt werden, um meine Alpha-Position zu stärken. Ne, da war´s vorbei und ich hab uns "neu orientiert". Camillo dankt´s.
Inzwischen bin ich überzeugt: MEINEM Hund ist es piepegal, wer zuerst durch die Tür geht, wer auf dem Bett liegt, etc.. CHEF???? Er will die Sicherheit haben, dass der, der vorausgeht, auch potentielle Gefahren abwendet, bzw. erkennt. (Dies sind für ihn "nur" noch Hunde über 40cm Schulterhöhe) Hat er diese nicht, übernimmt er ohne Zögern.
Und: ER überprüft mich darin immer wieder.
Deshalb spielt er sich aber in keinem einzigen anderen Bereich als "Chef" auf.

Vertrauen, Konsequenz, Klarheit, positive Verknüpfungen überzeugen ihn davon, mir zu gehorchen. Und die Erlaubnis, manche Entscheidungen auch selbst zu treffen (will ich diese olle Plastikflasche aus der Bille fischen -JA, ICH WILL oder: ich stupse Frauchen an, damit sie einen Ast abbricht und sie mir herausfischt, ich trage sie ja dann auch "für sie" nach Hause).
So ungefähr sehe ich das mit der Ordnung ;-))

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

22.02.2008 18:40
#4 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Ein gutes Stichwort, Ignorieren. Ich möchte da ebenfalls -den von mir sehr geschätzten- Günther Bloch zitieren: Ein längeres Ignorieren des Hundes (also nicht das einfache "ich ignoriere, wenn er Blödsinn macht", sondern das von Leuten wie Jan Fennell postulierte, den Hund stunden- oder gar tageweise Ignorieren) ist tierschutzrelevant.

Dem ist doch eigentlich nichts hinzuzufügen. ;-)

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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EssenerRudel Offline

Stehauf-Frau


Beiträge: 1.005

22.02.2008 18:43
#5 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

@ Camijojo: ich gestehe, bei Deinem Hund würde ich das mit Bett und Sofa auch überdenken!

EssenerRudel Offline

Stehauf-Frau


Beiträge: 1.005

22.02.2008 18:46
#6 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Ein längeres Ignorieren des Hundes (also nicht das einfache "ich ignoriere, wenn er Blödsinn macht", sondern das von Leuten wie Jan Fennell postulierte, den Hund stunden- oder gar tageweise Ignorieren) ist tierschutzrelevant.




Wäre ich gar nicht in der Lage zu. Ich glaube mein Rekord liegt bei max. 5 Minuten. Ich Weichei

camijojo Offline



Beiträge: 1.630

22.02.2008 18:47
#7 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Zitat von Elektra
Ein gutes Stichwort, Ignorieren. Ich möchte da ebenfalls -den von mir sehr geschätzten- Günther Bloch zitieren: Ein längeres Ignorieren des Hundes (also nicht das einfache "ich ignoriere, wenn er Blödsinn macht", sondern das von Leuten wie Jan Fennell postulierte, den Hund stunden- oder gar tageweise Ignorieren) ist tierschutzrelevant.

Dem ist doch eigentlich nichts hinzuzufügen. ;-)


JAAAA. genau das wollte die von mir. Drei Wochen nur Körperkontakt zur Pflege, sprechen nur
für Befehle, etc. .
Das war´s dann dort. übrigens: "Methode" nach urs Ochsenbein

camijojo Offline



Beiträge: 1.630

22.02.2008 18:52
#8 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten
Zitat von EssenerRudel
@ Camijojo: ich gestehe, bei Deinem Hund würde ich das mit Bett und Sofa auch überdenken!


Ja, ne. er ist auch einfach ein Drecksbär, immer in jede Pfütze...aber: meine Matratze liegt fast auf dem Boden und der Hund oft direkt daneben, das ist auch schön kuschelig.
Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

22.02.2008 19:03
#9 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Zitat von EssenerRudel
Wäre ich gar nicht in der Lage zu. Ich glaube mein Rekord liegt bei max. 5 Minuten. Ich Weichei


Ja. Das wär mir jetzt aber mal peinlich. Da schaff ich doch locker 'ne Minute länger. Aber auch keine Sekunde mehr. ;-)

Viele Grüße
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EssenerRudel Offline

Stehauf-Frau


Beiträge: 1.005

22.02.2008 19:25
#10 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten
es gibt ja viele Hundebesitzer die sich im Vorfeld echt Gedanken machen, passt die Rasse zu mir, kann ich ihn Auslasten, werde ich ihm gerecht. Sie sollten jedoch eins auf der Liste nicht vergessen: ist mein Fell dick genug, damit der etliche Schwachsinn sog. Hundeexperten an mir abprallt?
Gilholly Offline



Beiträge: 1.094

22.02.2008 21:16
#11 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Hallo,

ja, der Hund soll nicht ins Bett, nach uns durch die Tür, Futter aus dem Futterbeutel, blablabla!
Das ist, mir persönlich, zu "flach". Jeder Hund ist ein Individuum u. danach sollte man sich bei
der Erziehung richten. Ich mag mir auch nicht bei allem was ich tue Gedanken machen, ob ich von
dem Anton jetzt in "Frage" gestellt werde. Wir hatten allerding auch noch nie die Situation, wo
er versuchte sich gegen mich zu stellen. Gegenseitiges Vertrauen dagegen finde ich sehr wichtig,
mal von anderen Wauzis abgesehen, kommt er, in für in unsicheren Situationen, zu mir u. sieht mich
fragend an, so nach dem Motto: Ist auch alles in Ordnung / Mache ich das richtig so?

Kann mir bitte jemand von Euch erklären, was mit dem ignorieren über Tage/Wochen gemeint ist?
Ich kenne den Betreig von dem "guten" Mann nicht.

Viele Grüße,
Anja

Elektra Offline

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)


Beiträge: 41.050

22.02.2008 22:06
#12 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Zitat von Gilholly
Kann mir bitte jemand von Euch erklären, was mit dem ignorieren über Tage/Wochen gemeint ist?
Ich kenne den Betreig von dem "guten" Mann nicht.


Ich kenne das von Jan Fennell, die in ihrem Buch mit dem in diesem Zusammenhang sinnigen Titel "Mit Hunden sprechen" dazu rät, einen Hund mal eine Woche lang nicht zu beachten, damit das Tier lernt, daß es nicht wichtig ist und eben seinen Platz im "Rudel" begreift. Ich halte das für außerordentlich fragwürdig, aber damals habe ich es auch geglaubt. Nur, daß ich's nie fertigbrachte. ;-)

Viele Grüße
Barbara mit 'dame de coeur' Lupa (G'lupa de la Noire Alliance), Ritter Parcifal, Prince Maddox und Sir Lancelot sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben, Spitzbub Ilias und Lausbub Seppl

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camijojo Offline



Beiträge: 1.630

22.02.2008 22:09
#13 RE: Rudel und Rangordnungen Zitat · Antworten

Genauso wurde es mir auch versucht zu "verkaufen", allerdings sollte es DREI Wochen dauern
Soll den hund von seiner untergordneten Postion überzeugen. Meinen hund hätte es wohl bestenfalls von meiner endgültigen Gehirnerweichung überzeugt.

Gretacaro Offline

auf Landflucht


Beiträge: 455

22.02.2008 22:13
#14 Verhaltenskunde Zitat · Antworten

Zum Glück haben die Zeiten sich gewandelt und es ist nicht mehr nur verpönt Hunde im Bett schlafen zulassen. Ich habe es nie anders gewollt, hatte aber auch immer relativ pflegeleichte Hunde.
Ist aber noch garnicht so lange her da, musste ich mich dessen meiner Haut wehren. Ich kann gut verstehen wenn es Menschen gibt die lieber allein im Bett schlafen, nur das es immer noch sehr viele Hundetrainer gibt die tatsächlich dazu raten den Hund aus dem Bett zu verbannen,nicht zuerst durch die Tür gehen zu lassen, das Sofa zu verwehren und wie mir eine Trainerin nach einer Stunde mit Jacky geraten hat, meinen Hund 14 Tage lang innerhalb der Wohnung (nicht draußen) komplett zu ignorieren, dann werde ich immer noch wütend. Zum Glück gibt es Trainer die sich aus verhaltensbiologischer Sicht mit Hunden beschäftigen.
Es gibt genügend Möglichkeiten seinem Hund über Recourceneinteilung zu zeigen wer das sagen hat. Natürlich kann man sich auch dazu entscheiden dies an der Haustür oder Sofa deutlich zu machen, nur erscheint mir das einfach viel zu umständlich und stressig und wenn mein Hund nicht zu mir ins Bett will dann bin ich beleidigt.
Lieber lasse ich ihn für sein Futter arbeiten oder habe die Obergewalt über sein Spielzeug.
L.G.
Verena

EssenerRudel Offline

Stehauf-Frau


Beiträge: 1.005

22.02.2008 22:53
#15 RE: Verhaltenskunde Zitat · Antworten
Ich habe auch so einen Tip bekommen! Für mich war der absolut falsch. Wir waren die 1. menschlichen Bezugspersonen für Busky (mit 6 Monaten!) Zu Hause war alles aufregend für ihn, er war super neugierung und regelrecht aufgedreht. Draußen auch, nur dass er uns da überhaupt nicht beachtet hat. Wirklich gar nicht! Ich hätte ihn rausbringen können und gehen können, ich bin sicher er hätte niemals nach uns geschaut oder uns gar vermisst. Wald kannte er überhaupt nicht! Sooo viele neue Eindrücke und Gerüche, er hatte so viel nachzuholen.
Klar war ich traurig, tod traurig sogar! Aber ich wollte Vertrauen schaffen, und war über jegliche Aufmerksamkeit von ihm glücklich, auch zu Hause. Unsere damalige Trainerin hatte verdammt wenig Hoffnung!
Ich muss dazu sagen, ich bin mit Schäferhunden groß geworden. In den 80ern... ich kenne also auch die alte-harte Schule. Für mich kam eine gewaltätige Erziehung absolut nicht in Frage, auch mag ich das Wort Dominanz in Bezug auf Hunde nicht, und in Bezug auf Busky überhaupt nicht.
Ich habe ganz verbissen mit ihm gearbeitet, wie mein Mann meinte schon fast übertrieben. Anfangs ein Leckerchen fürs Anschauen, dann fürs Umdrehen wenn ich seinen Namen rief.... nach nur 6 Wochen lief er ganz ohne Leine! Es gab nur noch ein Problem, die Hormone und durch die Kastration ist er nun zu 98 % abrufbar!
Ich bin immer Dankbar für neue Denkanstöße und nehme gern das ein oder ander an, wenn ich wirklich dahinter stehen kann! Im Endeffekt bin ich für meinen Hund verantwortlich, klar sind wir nicht perfekt, aber wir versuchen gemeinsam das möglichst perfekteste herauszuholen. Wenn wir an Grenzen stoßen? Dann werde und versuche ich mit meinem Hund diese zu übersteigen, aber nur, wenn wir beide dazu in der Lage sind!
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