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Elektra

und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)

Beiträge: 39.719



16.01.2009 14:46
Schritt 1: Klassische Konditionierung v. Markern Zitat ·antworten

Da Trine das an anderer Stelle brauchte, will ich hier noch einmal Schritt für Schritt dokumentieren, wie man ein Markersignal etablieren und sinnvoll auf dem Weg zum gut abrufbaren Hund nutzen kann.

Man fängt mit der klassischen Konditionierung an. Der Hund lernt hier nur, daß auf das Markersignal (das kann der Clicker sein, aber auch ein Wortsignal wie "toll" oder "prima" o.ä., genauso auch -besonders für taube Hunde- das Vibrieren eines entsprechenden Halsbands) IMMER Futter folgt.

Hierzu nimmt man sich den Hund erstmal zu Hause, das kann ganz entspannt laufen, Mensch auf Sofa, Hund erwartungsvoll davor, weil er vielleicht das Leckerchen schon gesehen hat.

Los geht es. Click, Leckerchen. Click, Leckerchen. Click, Leckerchen. So ca. 10-20x am Stück, der Hund muß NICHTS dafür tun, er ist einfach da, hört das Geräusch und kriegt das Leckerchen.

Diese Übung ca. 3x am Tag mit je 10-20 Wiederholungen, erstmal in die anderen Räume der Wohnung oder des Hauses wechselnd.

Wenn der Hund per Schnauze lecken oder sichtbarer Erwartungshaltung angesichts des Clickers zeigt, daß er das Prinzip begriffen hat, wechselt man an Orte draußen. Hund an der Leine hört Click, kriegt Leckerchen.

Hat man eine Woche lang so und an verschiedenen Orte geübt, sollte die Konditionierung spätestens "sitzen", bei vielen Hunden geht es deutlich schneller, aber das macht ja nichts, kriegen sie eben Geschenke, über die sie sich freuen können.

Nach ca. einer Woche kann Schritt 2 folgen, das Namenstraining.

Viele Grüße
Barbara mit Lausbub Seppl, 'dame de coeur' Lupa, Ritter Parcifal und Prince Maddox sowie in ewiger Verbundenheit mit Malibub Athos, Seelenbub Ben und Spitzbub Ilias

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"Die Flüchtlinge sind keine Zahlen, sie sind Personen: Sie sind Gesichter, Namen, Geschichten – und als solche müssen sie behandelt werden."
(Papst Franziskus)

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