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Elektra
Forumshex und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)
Beiträge: 20.880
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| 25.08.2008 15:02 |
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Viele Hundehalter kennen das Problem: Irgendwas liegt auf der Straße, Hund muß es fressen. Was generell keine gute Idee ist, vor allem aber dann in Panik versetzen kann, wenn mal wieder irgendwo Giftköder ausliegen. Einmal davon abgesehen, daß es wohl kaum jemand von uns mag, wenn fremde Menschen unseren Vierbeinern etwas zustecken, das wir nicht unter Kontrolle haben. Soweit ich mich erinnere, hatten wir das Thema "wie verhindere ich, daß mein Hund alles frißt, was er kriegen kann" hier auch schon mal, und auch während des Seminars "Trainingsalltag" war es Thema.
Eine der beiden Trainerinnen demonstrierte, wie sie bewußt erzeugten Frust auf Seiten des Hundes für ihre Zwecke und eine Absicherung des Signals ausnützt. Weggehend vom klassischen "Aus", das oft längst verschlissen ist und beim Vierbeiner nur noch ein müdes Naserunzeln weckt, trainiert sie ein Signal "off" auf, bewußt ein anderes Wort für eigentlich die gleiche Sache wählend.
Der "Trick" bei der ganzen Sache liegt darin, ein natürliches Hundeverhalten auszunutzen, nämlich den Effekt, daß Frust meiden hervorruft. Mit anderen Worten: Enthalte ich dem Hund lange genug eine ganz bestimmte Sache vor, wird er sie aus Frust irgendwann auch nicht mehr wollen.
Konkret füttert sie den Hund zunächst einmal an und erzeugt damit eine Erwartungshaltung beim Hund. Frei nach dem Motto "je höher die Erwartung, desto größer auch der Frust" schiebt sie ein Leckerchen nach dem anderen in ihn rein, bis sie irgendwann sagt: "Off". Dabei verschließt sie die Hand, die zuvor fütterte, das Leckerchen in der Faust haltend, die der Vierbeiner zunächst zu öffnen versucht. Hört er damit auf, öffnet sie die Hand, schließt sie jedoch sofort wieder, wenn der Hund das Leckerchen nehmen will. Nach nicht allzulanger Zeit begreift dieser, daß er an das Gewünschte auch dann nicht herankommt bzw. herankommen soll, wenn die Hand geöffnet bleibt. Hat der das realisiert und versucht nicht mehr, das Leckerchen aus der Hand zu angeln, wird geclickert und aus der anderen als der zuvor benutzten, Hand gefüttert.
Leider habe ich den schönsten Versuch nicht gefilmt, da zeigte er Hund tatsächlich nach einigen Minuten ein wirklich angewidertes Gesicht à la "nimm's weg, das ist ja eklig". Ich glaube aber, der mitgelieferte Ablauf im Training mit Leo, ist auch einigermaßen aussagekräftig. Zur Not hätte ich noch einen mit einem Labrador anzubieten, denke aber, dieser sollte deutlich genug machen wie es funktioniert.
http://www.myvideo.de/watch/4965483/OffViele Grüße Barbara & das westfälische Vivacissimo aus Herzbub Ben, Lausbub Seppl, Spitzbub Ilias und Malibub King Athos
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Quick-fix training techniques based on severe intimidation and various forms of psychological and physical abuse need to be removed from training protocols and our objections to these methods need to be louder than mere whispers behind closed doors. (Marc Bekoff, Ph.D. in Animal Emotions)
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stoppel
mit hessisch grantelndem Rumpelstilzchen-tut-nix
Beiträge: 6.899
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| 26.08.2008 09:20 |
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Zitat von Elektra Der "Trick" bei der ganzen Sache liegt darin, ein natürliches Hundeverhalten auszunutzen, nämlich den Effekt, daß Frust meiden hervorruft. Mit anderen Worten: Enthalte ich dem Hund lange genug eine ganz bestimmte Sache vor, wird er sie aus Frust irgendwann auch nicht mehr wollen.
Dank deiner ausführlichen Seminarbeschreibungen fühle ich mich heute wie nach zwei Seminartagen - zwar nach wie vor motiviert, aber mit einer sehr langsamen Verarbeitungskapazität. 
Habe ich das richtig verstanden? Zuerst wird das 'off' mit Futter in der Hand eingeführt. Frust ist klar. Meiden filmgemäß auch.
Wie ist dann der nächste Schritt? Futter auf den Boden. Mehrmals nachlegen (ohne Aufforderung?). Dann beim 'off' die Aufnahme verhindern bis Meidung eintritt?
Nach mehrmaligen Trainingseinheiten soll der Hund beim Signal 'off' das Futter liegen lassen?
Das klingt jetzt nach rei! Bisher hat mich Richy immer nur verständnislos angesehen, wenn ich ein lautes 'pfui' in seine Richtung schleuderte. Dem konnte ich nur durch ein paar Spritzer aus der Plastikzitrone Nachdruck verleihen.
LG Iris und Richy _______________________________________________
"Happiness is not a station you arrive at, but a manner of travelling." (M.L. Runbeck)
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Elektra
Forumshex und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)
Beiträge: 20.880
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| 26.08.2008 10:41 |
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Schau Dir den Film an: Zunächst fütterst Du den Hund an. Er erwartet, daß das endlos weitergeht, freut sich auf das nächste Leckerchen vor, aber statt dessen sagst Du "off", während Du ihm die geschlossene Hand vor die Nase hältst. "Mist," denkt der Hund und muß jetzt eine enttäuschte Erwartungshaltung aushalten. Das, was er dachte, das eintreten würde, trat ja nicht ein. Er wartet also. Die Hand geht auf, er denkt, "aha, es geht weiter", aber nix is, sobald er das Leckerchen nehmen will, geht die Hand wieder zu, und der Hund ist wieder gefrustet und gerät in einen Konflikt. Die sich öffnende Hand verheißt das Leckerchen, aber wenn er ran will, kriegt er's nicht, sondern nur eine geschlossene Hand zu sehen. Folgerichtig denkt er irgendwann: "Ich bin doch nicht blöd, auf DEN Trick falle ich nicht mehr rein" und versucht auch bei offener Hand nicht mehr, das Leckerchen zu nehmen. Frust erzeugt also hier Meiden, nämlich den Versuch, das Leckerchen zu nehmen. In dem Moment, in dem das passiert, klickst Du und fütterst mit der anderen Hand, d.h. Du bestätigst sein Meiden.
Leider habe ich nicht beim ersten Versuch mitgedreht, da zeigte Leo, der Hund aus dem Film, bereits nach dem dritten Anlauf ein wirklich angewidertes Gesicht, als er das "off" hörte und die Faust sah. Beate konnte die Hand öffnen, Leo legte richtig den Rückwärtsgang ein.
Einen nächsten Schritt gibt es entsprechend nicht. Man wiederholt einfach die Übung an unterschiedlichen Orten, so daß der Hund das Signal "off" nicht nur mit einem Raum verbindet. Hast Du das Gefühl, Ihr habt oft genug geübt, kannst Du versuchen, was er tut, wenn das Futter am Boden liegt, aber wenn die Konditionierung richtig gelaufen ist, macht der Hund das gleiche angewiderte Gesicht wie vorher angesichts der Faust, die ihm das Leckerchen verwehrt.
In Antwort auf: Bisher hat mich Richy immer nur verständnislos angesehen, wenn ich ein lautes 'pfui' in seine Richtung schleuderte
Das erklärte Beate damit, daß die meisten Hundehalter das "pfui" zwar benutzen, aber nie richtig trainiert haben. Sie gehen davon aus, daß der Hund "schon weiß", daß er etwas nicht nehmen soll, weil es für uns Menschen ja schon "pfui" ist. Nur leider tickt ein Hund diesbezüglich ganz anders, d.h., was für uns "pfui" ist, kann für ihn durchaus "hui" sein, er "weiß es" eben nicht von sich aus.
Viele Grüße Barbara & das westfälische Vivacissimo aus Herzbub Ben, Lausbub Seppl, Spitzbub Ilias und Malibub King Athos
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Mydog
Direktorin des Zwockel-Zirkus
Beiträge: 18.443
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| 27.08.2008 00:20 |
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Also, ich finde diese Methode echt faszinierend! Schade, das angewiderte Gesicht von Leo hätte ich gerne mal gesehen!!! 
Hoffentlich finde ich den Fred noch, wenn ich mal wieder einen Hund habe, mit dem ich das trainieren kann....... denn dem Schäfchen kann ich definitiv kein Leckerchen mehr vorenthalten, das bringe ich nicht übers Herz! 
LG Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen

Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterläßt in uns eine Spur, die nie wieder verweht.
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SabineW
Pöttisches Dornröschen, das gestählt mit letztem ungarischen Mohikaner auf Messers Schneide das "Bodlenberg Hilton" samt "Fred's Pizzaofen" betreibt und Tante Mogli
Beiträge: 954
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| 27.08.2008 04:50 |
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Ein super interessantes Video ! :O)
Frage: meine Hunde haben z.B. gelernt, beim Füttern erst auf Kommando loszulegen. Soll heißen: Hund muss absitzen, Schüssel kommt vor ihn auf den Boden und nach einigen Sekunden gibt's das Kommando: "Hau rein!" und er kann loslegen. Wenn der eine Hund früher fertig ist und der andere etwas hat stehen lassen (bei Lina und Sofie öfter der Fall), wird natürlich getauscht. Aber: Lina (die IMMER früher fertig ist) steht dann minutenang regungslos vor Sofie's noch halbvollem Napf und wartet. Manchmal fällt mir das erst recht spät auf, weil ich meistens irgendetwas anderes mache, wenn die Hunde ihr Futter bekommen haben.
Ist das im Grunde nicht die Umkehrung von "off"?
LG Sabine
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Hallo,
ich habe heute mit meinem ultraverfressenen Biest Leon (wer denn sonst schon wieder...... ) dieses OFF trainiert...und ein klein wenig funzt es schon....bis es draußen klappen wird, wird es wohl nächster Sommer sein......
Bei Nanouk hat es SOFORT gefunzt.....beim 2. Mal hat er es kapiert und fertig ......ist ja wieder mal typisch für ihn.
ciao
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stoppel
mit hessisch grantelndem Rumpelstilzchen-tut-nix
Beiträge: 6.899
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| 27.08.2008 06:26 |
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Hallo Hexe,
deine Ausführungen zum 'off' und das Video waren mir trotz der langsamen Verarbeitung durchaus verständlich. Es ging aber doch darum, das abgenutzte 'Aus' zu ersetzen:
Zitat von Elektra Viele Hundehalter kennen das Problem: Irgendwas liegt auf der Straße, Hund muß es fressen. Was generell keine gute Idee ist, vor allem aber dann in Panik versetzen kann, wenn mal wieder irgendwo Giftköder ausliegen. Einmal davon abgesehen, daß es wohl kaum jemand von uns mag, wenn fremde Menschen unseren Vierbeinern etwas zustecken, das wir nicht unter Kontrolle haben. Soweit ich mich erinnere, hatten wir das Thema "wie verhindere ich, daß mein Hund alles frißt, was er kriegen kann" hier auch schon mal, und auch während des Seminars "Trainingsalltag" war es Thema.
D. h. der Hund kann nicht nur an etwas Essbares kommen. Im Zweifelsfall hat er es schon im Fang. Mir scheint diese Situation so grundverschieden von dem Frust durch Verweigerung (er kann eben nicht an das Leckerli kommen), dass mir da der link fehlt.
LG Iris und Richy _______________________________________________
"Happiness is not a station you arrive at, but a manner of travelling." (M.L. Runbeck)
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Tinca1
Chaos-Fraktionsvorsitzende 1, behütet von einmaligem Döggerich, jetzt mit krawallschachteligem Fleckenzwerg
Beiträge: 8.823
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| 27.08.2008 08:05 |
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Off topic:
Zitat von SabineW ...und nach einigen Sekunden gibt's das Kommando: "Hau rein!"...
DAS nenne ich mal ein aussagekräftiges Kommando!!!  ******************** Viele Grüße, Steffi mit Pina und Einstein immer im Herzen
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." (Francis Picabia, 1922)
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Elektra
Forumshex und definetely not everybody's darling (Forumsbetreiber)
Beiträge: 20.880
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| 27.08.2008 11:44 |
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Zitat von stoppel D. h. der Hund kann nicht nur an etwas Essbares kommen. Im Zweifelsfall hat er es schon im Fang. Mir scheint diese Situation so grundverschieden von dem Frust durch Verweigerung (er kann eben nicht an das Leckerli kommen), dass mir da der link fehlt.
Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Aber schau noch mal hin: Der Frust entsteht zwar durch die geschlossene Faust, mit ihr wird die Verknüpfung zum Wort hergestellt, aber: Die Hand geht immer wieder auf. Will der Hund dann greifen, schließt sie sich wieder. Will der Hund, wegen des Frusts des "das krieg ich eh nicht", nicht mehr greifen, bleibt sie auf, er steht also vor dem eigentlich Erreichbaren, dem Leckerchen auf der offenen Hand, und DAS nimmt er nicht, wofür er dann mit Click -> Leckerchen aus der anderen Hand belohnt wird.
Du erarbeitest auf diese Weise die Verknüpfung "off" heißt "ich krieg's eh nicht". Wenn die richtig drin ist, überträgt der Hund diese Einschätzung auch auf das am Boden liegende, eigentlich Erreichbare. Du sagst "off", wenn er es am Boden liegen sieht und sein Unterbewußtsein sagt: "Krieg ich eh nicht.", sprich, er überträgt das Wissen darum, daß auf "off" immer Frust folgt, auch auf etwas, daß ohne die Verknüpfung ein Objekt der Begierde wäre.
@Sabine Öh, irgendwie verstehe ich das jetzt nicht ganz, stehe wohl gerade auf irgend einem Schlauch. Die Umkehrung von "off", wie meinst Du das?Viele Grüße Barbara & das westfälische Vivacissimo aus Herzbub Ben, Lausbub Seppl, Spitzbub Ilias und Malibub King Athos
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Jagddame
möglicherweise Erfinderin des "Trick 17"
Beiträge: 1.404
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| 18.10.2011 21:11 |
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Danke Barbara fürs herlotsen 
Grundsätzlich habe ich verstanden wie das OFF aufgebaut wird und auch das warum, ABER was mache ich denn wenn der Hund schneller ist als ich. Sie frisst ja nicht nur herum liegende Brötchen oder Eistüte etc., sondern sie leckt auch Krümel auf, lutscht den Asphalt ab, weil da vor hundert Jahren mal nen Kaugummi klebte... Sie sammelt wirklich innerhalb von Sekundenbruchteilen wahnsinnig viele "Kleinstteile" auf. Man merkt es in der Regel nicht mal. Stell dir mal einen Hund beim Trailen oder so vor. So sieht Bella beim Gassi aus, nur das sie nicht JMenschen verfolgt sondern Futter "verfolgt". Und im laufen saugt sie alles ein was ihr unter die Nase kommt. Da müsste ich ja dann permanent OFF sagen und dadurch nutzt sich ja das Komando wieder ab.
Und in der Wohnung üben ist immer recht schwierig, da es hier in der Regel prima klappt. Beispiele: - Ich bin am kochen, mir fällt was runter, Bella würde das NIE einfach fressen ohne meine Erlaubnis. - Am Sonntag habe ich Belli von der Sitterin geholt und sie natürlich im Flur laufen lassen. Als ich 5 Minuten später ins Wohnzimmer ging, saß sie da so mitten im Raum und guckte mich an. Ich war leicht verwirrt, bis mir einfiel, dass ich ja noch Pizza auf dem Boden stehen hatte. Auch hier würde sie niemals ran gehen. Auch wenn ich nicht im Raum bin.
Draußen allerdings würde sie es IMMER erst mal aufnehmen, in der Hoffnung, dass ich es nicht merke. Meinst du also, dass sie es wirklich auch auf draußen übertragen würde?
Ich hoffe du hast mich verstanden  Liebe Grüße Juli + Bella --------------------------------------------------  "Ethisch ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanzen und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt." Albert Schweitzer
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LuckyTola
die emotionsflexible pöttische Hundeblutwurst-Horde mit dem Frauchen, das mehr hutziehwürdigen Mut hat als es selbst geglaubt hätte
Beiträge: 9.162
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| 18.10.2011 21:37 |
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Sehr interessante Ausführung. Ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas klappen kann bei Sachen, die die Hunde noch nicht erreicht haben. Kann man das wohl auch soweit ausbauen, dass der Hund das, was er schon im Maul hat auch wieder ausspuckt? Manchmal haben sie ja schneller was im Maul als man gucken kann. LG Sabine mit Lucky und Tola
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Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch sei Sünde? Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. (Franz von Assisi)
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Mydog
Direktorin des Zwockel-Zirkus
Beiträge: 18.443
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| 18.10.2011 21:45 |
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Jep, genau mein Problem. In der Regel merke ich erst, daß Mogli etwas gefunden hat, wenn es bereits in seiner Schnüss ist. Und dann ist es für das "off" ja schon zu spät.
Leider kann ich den Boden, vor allem wenn es nicht glatter Asphalt ist, sondern Wiese oder laubbedeckt, mit den Augen nicht so gut scannen wie Mogli mit der Nase........
LG Petra mit Mogli und dem Schäfchen im Herzen

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DeMo
Diplom-Eierfinderin mit bravem und Behindertenhilfs-Hund des Monats und: Tante Nele
Beiträge: 3.578
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| 18.10.2011 22:03 |
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Also ich behaupte mal, selbst wenn ich vor Kajla sehen würde, dass da etwas liegt, könnte sie immernoch sehr gut unterscheiden, dass es Boden ist und nicht meine Hand und würde es dann trotzdem aufsammeln
Die Übung ist wohl gut, damit der Hund nichts von Fremden annimmt, aber vom Boden? Ich muss zugeben, da bin ich skeptisch.
Liebe Grüße Mo mit Kajla aka Madame Schnupptulla

----------------------------------------------- „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupery (Werk: Der kleine Prinz)
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LuckyTola
die emotionsflexible pöttische Hundeblutwurst-Horde mit dem Frauchen, das mehr hutziehwürdigen Mut hat als es selbst geglaubt hätte
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| 18.10.2011 22:13 |
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Zitat von DeMo
Die Übung ist wohl gut, damit der Hund nichts von Fremden annimmt, aber vom Boden? Ich muss zugeben, da bin ich skeptisch.
Ich denke man muss es wirklich extrem langsam aufbauen, später auch mit am Boden liegenden Sachen. Das erste Signal was ich wirklich extrem langsam aufgebaut habe war mein "Keksi". Seitdem ist mir wirklich viel klarer geworden, wie wichtig es ist allez wirklich langsam und präzise aufzubauen. Außer beim "Keksi" habe ich das bisher so intensiv noch bei keinem anderen Signal gemacht aber die Bedeutung, die dieses "Keksi" für Lucky und Tola anscheinend hat, gibt mir schon zu denken und überrascht mich immer wieder neu. Vielkeicht sollte man als Belohnung für das Off auch eine Superbelohnung einführen.
LG Sabine mit Lucky und Tola
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Kika
mit goldiger Freude auf vier Beinen und hundetrainerliebender Schnappschildkröte
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| 18.10.2011 22:22 |
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Ich habe das so ähnlich trainiert, wie Barbara das beschrieben hat. Auch mit Leckerchen hinlegen und "Nee" (das ist mein Abbruchsignal)- beim Abwenden sofort belohnt. Das kann man auch auf der Straße mit Leckerchen üben, dann mit Pferdeäppeln ect.
Z.B. ein normales Leckerchen auf den Weg legen - Abbruchsignal - der Hund schaut fragend - click - in die andere Richtung ein hochwertiges Leckerchen werfen.
Inzwischen lassen meine Hunde es auch wieder fallen, wenn sie es schon im Fang hatten. Sie laufen sofort zu mir, um sich ihre Belohnung abzuholen. Das Abbruchsignal "Nee" kündigt diese Belohnung an und sie haben die Erfahrung gemacht (bei den gezielten Übungen), dass sie etwas Besseres von mir bekommen.
Liebe Grüße Claudia ----------------------------------------------------
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen." Goethe
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